Die vielleicht letzte Chance einer kranken Mutter, ihren Sohn zu sehen!

Darlene Armstrong ist an Arthrose und Krebs erkrankt. Ihr Sohn sitzt seit 23 Jahren unschuldig in der Todeszelle. Aufgrund ihrer Krankheit und ihrer daraus resultierenden finanziellen Verhältnisse, konnte sie ihn VIER LANGE JAHRE nicht mehr sehen. Niemand weiß, wann das gewissenlose mörderische Justizsystem zuschlägt, und wie lange Darlene noch durchhält.

Die Reise zu ihrem Sohn, mit Zusatzaufwand für Rollstuhl und Co., kostet ca. 1210 Euro. 445 Euro sind schon an Spenden eingegangen. Wenn jeder, der das hier liest nur einen Euro spendet, haben wir es geschafft.

Wenn ihr nichts spenden könnt, verbreitet den Aufruf weiter, wo immer ihr könnt. Es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinkriegen würden.

Hier könnt ihr den akutellen Spendenverlauf beobachten:

http://www.lancelot-armstrong.de/aktion.htm

Hier die Bankdaten:

Spendenkonto für Lancelot:
GF-Solidarität e.V.
Kasseler Bank
IBAN: DE69 5209 0000 0003 4360 04  /  BIC: GENODE51KS1
Kennwort: Lancelot-Mutter
(bitte das Kennwort unbedingt angeben!)

Euer Alien

Jill Stein wins!

Freitag, der 9.11.2012: Die Stimmen sind ausgezählt. Die Präsidentschaftskandidatin der Green Party of the United States, Jill Stein, ist offizielle Wahlsiegerin, und wird damit als Präsidentin in das Weiße Haus einziehen. Als erste weibliche grüne Präsidentin hat sie viel vor:

  • Sie will den Klimawandel bekämpfen,
  • eine Gesundheitsversorgung für jedermann sicherstellen,
  • die Drohneneinsätze stoppen
  • und die Demokratie wiederherstellen.

Eine neue Ära beginnt. Nach dem Kriegstreiber Bush, dem Wolf im Schafspelz Obama, bekommen wir nun eine integre Präsidentin, die sich für die Menschen einsetzt, für den Frieden und für soziale Gerechtigkeit.

In freudiger Erwartung

Euer Alien

Wofür Atomwaffen?

Sogar deutsche Verteidigungsminister betonen immer wieder, dass Atomwaffen zur Abschreckung nötig sind, man aber gerne abrüsten würde. Nur wozu brauchen wir eigentlich diese Massenvernichtungswaffen?

Wäre ich ein Terrorist, wäre die Antwort einfach: möglichst viele Menschen auf einmal töten.

Wir leben aber in demokratischen Ländern, die selbst in Kriegen die Devise verfolgen, möglichst wenige Zivilisten zu töten. Das klappt mit Atomwaffen sicher nicht. Gerade in Bezug auf Israel hört man immer mal wieder das Argument, Atomwaffen nur einzusetzen, wenn man selbst mit Atomwaffen angegriffen wurde. Aber dann stellt sich wieder die Frage: Wozu? Hier sterben wieder Tausende unschuldige Zivilisten. Was soll das bringen? Ach ja, und gegen Terroristen sind Atomwaffen naturgemäß völlig sinnlos. Außerdem ist die Existenz alleine schon gefährlich. Terroristen könnten sie theoretisch stehlen und verwenden. Theoretisch, denn ich HOFFE doch, dass die Sicherheitsmaßnahmen so ausgefeilt sind, um so etwas effektiv zu verhindern.

Wenn ich aber aus genannten Gründen sowieso keine Atomwaffen einsetze, dienen sie auch nicht mehr der Abschreckung. Wozu also?

Ich denke, die Atommächte sollten endlich ihre Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag einhalten und abrüsten. Das wäre auch eine gute Verhandlungsbasis mit dem Iran. Denn wenn die Atommächte den Vertrag schon nicht einhalten, warum sollte der Iran das dann tun?

Habt ihr ne Idee, wozu wir die Dinger brauchen?

Machts gut!

Euer Alien

Antimilitarismus

Mal wieder ein Artikel, der wohl leider nach Utopia gehört.

Frage: Brauchen wir Militär?

Antwort: Nein, aber die meisten Staaten wollen eines.

Begründung:

Theoretisch könnte eine Staatsregierung verschiedene Gründe haben, wieso sie gerne eine Armee hätte, z.B.:

  • Verteidigung des Territoriums gegen Angriffe, bzw. Abschreckung
  • Angriffe gegen andere Staaten aus verschiedensten Gründen

In demokratischen Staaten muss natürlich Punkt 1 als Begründung herhalten. Alles andere ließe sich der Mehrheit des Volkes schwer verkaufen.

Nun stellt sich für mich aber die Frage: Welcher der Kriege seit 1945 war bitte ein Verteidigungskrieg? Warum erfindet die Rüstungsindustrie nicht mal nicht-tödliche Waffen und echtes Verteidigungsmaterial? Betäubungswaffen gibt es kaum, tödliche jede Menge. Wieso reden uns militärische Hassprediger immer wieder ein, es gäbe nur zwei Möglichkeiten: Nichts tun und sich damit der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen, oder Krieg? Das ist ein falsches Dilemma. Selbstverständlich gibt es eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten. Gewaltloser Widerstand kann auf viele verschiedene Arten durchgeführt werden. Zeitweilige Flucht ist auch oft eine Möglichkeit.

Es gibt immer viele Alternativen zu Krieg. Auch Alternativen zum tödlichen Militär.

Wenn unsere Bundeswehr beispielsweise wirklich zur Verteidigung da wäre, könnte ich das noch akzeptieren. Aber Panzer, Gewehre und ähnliches dienen nicht der Verteidigung, sondern der Tötung von Menschen. Ein Raketenabwehrschild ist Verteidigung, wie Israel es gerade vormacht. Das ist in deren Situation sogar sehr sinnvoll und eine Maßnahme, die ich begrüße, weil dann nicht jedesmal zur vermeintlichen Verteidigung hunderte von Zivilisten getötet werden (wodurch wieder mehr Terroristen entstehen). Tödliche Waffen sind keine Verteidigung.

Natürlich kann ich argumentieren: Wenn ich jemanden umbringe, bevor er es tut, ist das eine Verteidigung. Richtig, aber keine, die ich ethisch akzeptabel finde. Ich spreche hier natürlich nicht von affektiver Notwehr. Kriege sind schließlich geplant.

Zum Schluss ein Zitat von Aldous Huxley:

„Gewaltloser Widerstand bedeutet nicht Nichtstun. Er bedeutet, die ungeheure Kraftanstrengung zu unternehmen, die nötig ist, um das Böse mit dem Guten zu besiegen. Diese Kraftanstrengung baut nicht auf starke Muskeln und teuflische Waffen: Sie baut auf moralische Tapferkeit, auf Selbstbeherrschung und auf das unvergessliche, zähe Bewusstsein, dass es auf Erden keinen Menschen gibt – so brutal, so persönlich feindselig er auch sei – ohne angeborenes Fundament von Güte, ohne Liebe zur Gerechtigkeit, ohne Achtung vor dem Wahren und Guten; all dies ist für jeden erreichbar, der die geeigneten Mittel verwendet.“

Machts gut!

Euer Alien

PS: Ihr dürft mir gerne (sachlich begründet) widersprechen! Diese Diskussion ist – denke ich – bitter nötig.

Eine Welt!

In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, warum ich Staatsgrenzen nicht ausstehen kann. Es gibt ja immer wieder allerlei xenophobe Ideen, dass wir ohne Grenzkontrollen „überschwemmt“ werden von einer „Welle“ aus Menschen. Manche labern auch davon, dass Europa schwarz werden würde, und plappern damit dem irren weißen Gaddafi nach. Ich halte das für vollkommen übertriebene Panikmache.

In einer Welt, wie sie meiner Meinung nach sein sollte, kann jeder Mensch sich eine Wohnung nehmen und eine Arbeit suchen, wo er will. Weltweit.

Seit es Grenzöffnungen gibt, Schengen etc., haben davon vor allem wirtschaftlich denkende Unternehmen profitiert. Leider nicht unbedingt immer im Sinne des Allgemeinwohls. Wenn ausländische Arbeiter ausgebeutet werden, und sich nicht gerichtlich wehren, da sie sonst abgeschoben werden, und gleichzeitig hierfür keine Leute zu anständigen Löhnen eingestellt werden (was die Konkurrenten, die anständig bezahlen belastet), ist das ein unhaltbarer Zustand. Mit der Grenzöffnung für die Wirtschaft hätte eigentlich auch eine Grenzöffnung für Gewerkschaften und Sozialstaaten einhergehen müssen. Dies ist nicht (oder zu wenig) passiert.

Deshalb wird die Globalisierung von vielen Menschen so negativ wahr genommen. Sie passiert nur in einer Ebene – der wirtschaftlichen.

Wichtig ist daher, dass sich eben auch die soziale Ebene globalisiert – und, nicht zu vergessen, die demokratische. Langfristig führt kein Weg an einer demokratischen Weltregierung vorbei, die sich auch um soziale Mindeststandards kümmert. In dieser Nation – genannt Erde – hätten wir heute übrigens kein Demographieproblem für die Rente. Das Demographieproblem geht in die andere Richtung, nämlich Überbevölkerung. Dies würde durch bessere Grundversorgung wahrscheinlich gelöst. So wie es auch in Europa weniger Geburten gab, als sich die medizinische Versorgung verbessert hatte.

Momentan geht die Entwicklung (meistens immerhin) in die richtige Richtung. Wo früher Stadtmauern waren, sind jetzt häufig Parks. Wo früher Schlagbäume zu anderen Ländern waren, stehen jetzt nur noch Schilder mit dem Landesnamen. Gegenteilige Entwicklungen lassen sich leider auch beobachten, wie z.B. in Israel. Aber im Vergleich sieht man, wie wichtig grenzenlose Freiheit für den Frieden ist. Seit Ende des zweiten Weltkrieges leben wir in der ganzen EU in Frieden. Das grenzt schon fast an ein Wunder, wenn man die europäische Geschichte betrachtet. In Israel wird auch erst dann dauerhafter Frieden herrschen, wenn die Mauern eingerissen sind. Diese bieten im Moment vielleicht einen gewissen Schutz der israelischen Bevölkerung, aber von Frieden kann hier keine Rede sein.

Eine Welt, ohne Grenzen bedeutet:

  • Keine Toten bei Grenzkontrollen oder illegalen Grenzübertrittsversuchen
  • keine Schleuserbanden / Menschenhandel
  • Freiheit

Ich hoffe sehr, dass ich das noch erleben darf.

Machts gut!

Euer Alien

 

PS: Beim Suchen nach dem Titel des Artikels bei Google bin ich auf die Partei EINE WELT gestoßen. Auch wenn man nicht mit allen Details einverstanden sein muss, handeln sie in genau die richtige Richtung.

Leistungsgerechte Bezahlung

Was soll das sein?

Mit Ausnahme des physikalischen Begriffs Leistung (Arbeit pro Zeit) ist Leistung in den verschiedenen Berufen kaum zu definieren.

In wenigen Berufen mag es möglich sein, verschiedene Arbeiter zu vergleichen. Jemand der am Tag 50 Teile zusammenbaut, leistet mehr, als jemand, der nur 20 von den gleichen Teilen am Tag zusammenbaut.

Gehen wir mal ins Büro wird die Sache schon annähernd unmöglich, Leistung zu messen und zu vergleichen. Wissenschaftliche Forscher leisten sicher auch etwas, aber wie soll man das vergleichen? Die Anzahl der Publikationen ist ein schlechter Indikator, da die Qualität schließlich auch eine Rolle spielt. Und diese zu beurteilen und in Bezug zu anderen zu setzen ist ebenfalls schwierig.

Noch schwieriger ist es verschiedene Berufe zu vergleichen. Theoretisch sollte es doch so sein: Wer mehr leistet bekommt mehr Gehalt. Na dann schauen wir mal nach:

VW-Chef Martin Winterkorn erhält 2011 ca. 17.500.000 Euro (bei einem Grundgehalt von 1.886.000 Euro).

Josef Ackermann erhält 2009 ca. 9.600.000 Euro (bei einem Grundgehalt von 1.300.000 Euro).

Ein Oberstudiendirektor erhält zwischen 60.000 Euro und 75.000 Euro im Jahr.

Ein Arzt in der höchsten Gehaltsklasse E15 im öffentlichen Dienst erhält zwischen 45.000 und 65.000 Euro im Jahr.

Ein Müllfahrer erhält tariflich 11 Euro pro Stunde (hochgerechnet: ca. 20.000 Euro im Jahr), tatsächlich zum Teil nur 4,50 Euro pro Stunde (hochgerechnet ca. 8300 Euro im Jahr).

Die unteren drei genannten bekommen in der Regel keine „Leistungszulagen“. Die Boni der oberen Beiden sprechen Bände.

Geht man nur vom Grundgehalt aus ist also die Arbeit eines Herrn Ackermann 65 mal soviel Wert, wie die Arbeit des tariflich entlohnten Müllmanns. Die des VW-Chefs sogar fast 95 mal soviel. Vergleicht man nun das tatsächliche Müllfahrergehalt mit dem tatsächlichen Gehältern, ist die Arbeit des Herrn Ackermann mehr als 1150 mal soviel Wert, wie die des Müllfahrers und Herr Winterkorn verdient sogar mehr als das 2100-fache.

Der Müllmann kann also unmöglich jemals so viel leisten.

Man könnte jetzt zwar mit der Wichtigkeit der Berufe argumentieren. Aber ich nehme an ohne Müllmann und ohne Arzt säßen wir ziemlich in der Tinte. Es sind also durchaus wichtige Berufe. Ob jetzt ein VW-Chef 2000 mal wichtiger ist, …

Ab nach Utopia

Gehen wir mal in eine Welt, in der leistungsgerecht bezahlt wird. Wer 40 Stunden in einem bestimmten Beruf arbeitet, erhält doppelt so viel, wie jemand der 20 Stunden im selben Beruf arbeitet. Die Wertigkeiten der Berufe sind ebenfalls so umgerechnet, dass jeder das erhält, was er verdient.

In einem stark vereinfachten Beispiel erhält der Arzt, der jahrelang studiert hat, nun 10.000 Euro im Monat, während der angelernte Hilfsarbeiter nur 1.000 Euro im Monat verdient. (Das ist nur ein Beispiel, ob das gerecht ist, ist erstmal egal.)

Jetzt ist es doch aber so, dass nicht jeder von Natur aus die gleichen geistigen Potentiale erhält. Jeder Mensch besitzt genetisch ein Intelligenzpotential in einem bestimmten Bereich. Jemand, der von Natur aus mit einem IQ-Bereich von 50-80 gesegnet ist (das sind fiktive Zahlen), kann also durch eigene Leistung einen IQ von 80 erreichen. Er leistet damit sozusagen 100 %. Er wird es aber dennoch nicht schaffen zu studieren und einen gut bezahlten Job zu bekommen. Jemand der von Natur aus mit einem IQ-Bereich von 140-170 ausgestattet ist, kann also durch eigene Leistung einen IQ von 170 erreichen. Die 140, die er hat, wenn er nichts leistet (0 %), genügen allerdings um ein Studium mit Leichtigkeit abzuschließen und ein gut bezahlten Beruf zu bekommen.

Worauf ich hinaus will: Auch wenn jeder das erhält, was er geleistet hat, ist das noch lange nicht unbedingt gerecht, da nicht jeder die gleiche LeistungsFÄHIGKEIT hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auch wenn manche Gehälter sicher ungerecht sind, so ist eine gerechte Bezahlung dennoch nahezu unmöglich. Aus diesem Grund sollte man Menschen nicht mit Hungerlöhnen abspeisen, sondern anständig bezahlen.

Oder was meint Ihr?

Machts gut!

Euer Alien

Das Glück ein Deutscher zu sein!

Ich habe ohne große Schwierigkeiten mein Abitur gemacht. Das Studium war dann die Zeit, wo ich deutlich merkte, dass ich nicht zu den Superreichen gehöre. 300 Euro von den Eltern, kein BaFöG, und dann mitten im Studium die Einführung von Studiengebühren. Mit vielen Stunden Arbeit die Woche über Wasser gehalten, und dennoch in kürzester Zeit meinen Abschluss gemacht. Jetzt verdiene ich ganz ordentlich. Ich kann stolz auf mich sein mich hochgearbeitet zu haben. Mein jetziger Lebensstandard ist die Frucht meiner harten Arbeit.

Wirklich?

Angenommen ich wäre nicht in einer deutschen Kleinstadt geboren, sondern in einer Kleinstadt in Burundi. Wenn ich das große Glück gehabt hätte, nicht in den ersten Lebensjahren an Aids zu sterben, mir der Hunger nicht den Verstand geraubt hätte, hätte ich sicher der Schulpflicht von 6-12 Jahren folgen können. Wenn ich also das Glück gehabt hätte, zu den 45 % Nicht-Analphabeten zu gehören, hätte ich dann sicherlich im Bürgerkrieg meine glücklicherweise noch nicht an Aids gestorbene Familie verteidigen können. Und sicher hätte ich bis zu meinem 50. Lebensjahr ein erfülltes (nur von wenigen Jahrzehnten des Hungerns unterbrochenes) Leben geführt.

Mit der gleichen Leistung, die ich hier in Deutschland erbracht habe, wäre ich dort vermutlich schon lange verhungert. Viele der Stammtischproleten, die von sozialschmarotzenden Wirtschaftsflüchtlingen schwadronieren, wohl auch. Diese glauben sicher auch, dass es ihnen aufgrund eigener Leistung so gut geht. Dass dies aber eben nicht mal die halbe Wahrheit ist, verstehen sie einfach nicht, oder wollen es nicht verstehen.

Deshalb: Ich bin froh, dass ich in Deutschland geboren wurde. Aber stolz kann ich kaum darauf sein, denn das war nun wirklich nicht meine Entscheidung. Ich wurde hier hineingeboren so wie die Kinder in Burundi in ihre Welt geboren werden. Sie sind nicht schlechter oder besser als wir. Sie hatten einfach nur mehr Pech.

Meine Folgerung: Weg mit den Staatsgrenzen und den Nationalstaaten, her mit der demokratisch legitimierten Weltregierung.

Oder was meint Ihr?

Machts gut!

Euer Alien