Hihi, Karnismus mal lustig!

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19 Kommentare zu “Hihi, Karnismus mal lustig!

  1. Christina sagt:

    Der Spot ist schon witzig. Habe herzhaft gelacht. Die erschreckten Gesichter der Leute und so….. 😀 Doch auf der anderen Seite, mal ernsthaft, was sind das für Leute vor dem Apparat, die anscheinend ehrlich glauben, man steckt ein Ferkel auf der einen Seite rein und auf der anderen Seite kommen zeitgleich fertige Würstchen raus? ^^ ….. sozusagen blutfrei und ohne Knochen und Borsten, nicht zu vergessen die Eingeweide bzw. den „Darminhalt“ etc.? Alles im Würstchen drin? ….also wirklich! ^^. Na ja, gut…. ich komme vom Lande…. aber vielleicht glauben ja tatsächlich einige Großstädter, dass Wurstherstellung so funktioniert. 🙂

    Aber mal was anderes. So ist nun mal das Leben in dieser, aus der ursprünglichen Bestimmung herausgefallenen Schöpfung. Es besteht aus Fressen und Gefressen werden. Das ist in der Tat schrecklich und grausam.

    Doch, lass uns ruhig mal auf dein Pferd aufspringen: Mal angenommen, alle Menschen dieser Erde würden sich plötzlich entschließen, kein Tier mehr zu töten, um es zu verspeisen. Also mal angenommen, die ganze Menschheit würde sich nur noch vegan ernähren. Wäre die Welt dann wirklich in der Beziehung besser geworden? Gäbe es dann kein Fressen und Gefressenwerden auf dieser Erde mehr? Natürlich gäbe es das immer noch, denn niemand wird ein Raubtier, Raubvogel, Raubfisch usw. überzeugen können, sich hinfort von Gras zu ernähren. ^^ Auch werden Spinnen weiterhin ihre Fliegen erbeuten. Und auch du selbst wirst wahrscheinlich weiterhin die Mücke auf deinem Arm totschlagen und die Ratten in deinem Haus vergiften, oder?

    Das, wovon du träumst ist eine Illusion!

    Aber es wird so eine friedliche Welt, wie du sie dir eigentlich wünscht, tatsächlich mal eines Tages geben. Allerdings nicht auf dem Wege, wie du meinst sie erreichen zu können, also nicht menschengemacht. Der Mensch ist dazu unfähig. Da hilft alles gute Zureden nichts. Ich glaube auch, dass dir das inzwischen schon klar geworden ist. Und das macht dich frustriert, weil du weißt, es wird sich nichts ändern.

    Doch wie gesagt, eines Tages wird es diese friedliche Welt tatsächlich geben. Ob du jedoch einmal in dieser Welt leben wirst, nun das hängt von dir ab. Doch dein Traum wird sich erfüllen, ob mit dir oder ohne dich.

    Jesaja 65, 25
    Wolf und Lamm sollen weiden zugleich; der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

    Hiob 5:23
    sondern sein Bund wird sein mit den Steinen auf dem Felde, und die wilden Tiere im Lande werden Frieden mit dir halten.

    Jesaja 11: 6-9
    Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

    Jesaja 65, 17
    Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch zu Herzen nehmen,

    1.Korinther 2:9
    Sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“

    2.Petrus 3:13
    Wir aber warten eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt.

    Offenbarung 21:1
    Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.

  2. Christina sagt:

    Noch ein Nachtrag:

    Am 6. August 1945 zündete über Hiroshima die erste Atombombe.

    Am 17. Dezember 1938 gelang Otto Hahn der Nachweis, dass sich Uranatomkerne durch Bestrahlen mit Neutronen spalten lassen. Diese wissenschaftliche Sensation führte schon bald zum Bau von Atombomben.

    Albert Einstein:
    „Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“

    Albert Einstein:
    „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

    Albert Einstein:
    „Die entfesselte Macht des Atoms hat alles verändert, nur nicht unsere Denkweise, und deshalb treiben wir einer beispiellosen Katastrophe entgegen.“

    Albert Einstein:
    „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“

    Tatsache ist, dass alles in dieser Welt und dieser, unser Planet, ein Ablaufdatum hat. Auch wenn jemand den Gedanken an einen Schöpfer völlig ablehnt, wird die Vergänglichkeit bestätigen. Ob Mensch, Tier oder Pflanze – alles lebt nur für eine bestimmte Zeit und auch nur dann, wenn die Bedingungen dafür geeignet sind. Letztere scheinen sich immer mehr zu verschlechtern. Doch unabhängig von einem möglichen, klimatisch bedingten Ende steuert unser blauer Plant, biblisch gesehen, einem Untergang entgegen: „Krachend werden dann die Himmel zerbersten, die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verglühen, und die Erde wird verbrennen mit allem, was auf ihr ist.“ 2. Petrus 3,10. Dies weißt auf einen Atomkrieg hin.
    Quelle: https://www.soulsaver.de/impuls/am-6-august-1945-zuendete-ueber-hiroshima-die-erste-atombombe/

    Ich füge mal an, das könnte auf einen Atomkrieg hinweisen, muss aber nicht zwangsläufig. Gott braucht ganz sicher nicht die Menschen und ihre bösen Erfindungen, um mit dieser Erde zum Ende zu kommen. Aber vielleicht bedient er sich ihrer, möglich wär’s, aber ich weiß es nicht. Als Petrus vor 2000 Jahren diese Aussage – inspiriert vom Heiligen Geist – niederschrieb, waren sicher diese Worte für die Menschen der damaligen Zeit ein Buch mit „sieben Siegeln“. Die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verlühen? Die Erde wird verbrennen? Wer konnte sich damals, zur Zeit des Petrus, darunter schon was Konkretes vorstellen? Doch heute, im Atomzeitalter, bekommen die Menschen langsam eine Ahnung davon, wie das vonstatten gehen könnte.

    2. Petrus 3
    9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.
    10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.
    11 Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht,
    12 indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchem die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden!
    13 Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.

    Interessant – mit Himmel ist hier u. a. die Atmosphäre gemeint – auch sie wird sich also in Glut auflösen. Bei einer atomaren Kettenreaktion (z. B. bei gleichzeitiger Zündung von mehreren Atombomben bzw. ihren noch weitaus schlimmeren Nachfolgern an verschiedenen Orten der Erde) wäre das dann wohl der Fall.

    • Alien sagt:

      Könnte auch die Ausdehnung der Sonne zum Roten Riesen in 5 Milliarden Jahren sein. 😉
      Wenn sie dann danach zum weißen Zwerg wird, haben wir eine ganze neue Erde – falls noch was übrig ist 😉

  3. Alien sagt:

    aber vielleicht glauben ja tatsächlich einige Großstädter, dass Wurstherstellung so funktioniert

    Ja, ich konnte es auch kaum fassen. 😉 Ich vermute mal, dass sie nur die lustigsten zusammengeschnitten haben – aber dennoch interessant wie viele eigentlich vegetarisch ticken.

    Gäbe es dann kein Fressen und Gefressenwerden auf dieser Erde mehr? Natürlich gäbe es das immer noch, denn niemand wird ein Raubtier, Raubvogel, Raubfisch usw. überzeugen können, sich hinfort von Gras zu ernähren.

    Ja sicher gäbe es das weiterhin, das ist aber kein Grund sich bewusst daran zu beteiligen. Das ist wie wenn du dem Richter sagst: „Ja, ich habe diesen Menschen umgebracht. Aber ändert es was, wenn sie mich einsperren? Es wird immer Morde geben!“
    Du sagtest früher mal, dass es egal wäre, ob 10 oder 100 Menschen bei einem Unglück sterben. Für die Betroffenen ist es aber nicht egal. Jeder verhinderte Mord bedeutet ein ganzes gerettetes Leben. Das gleiche gilt für nichtmenschliche Tiere:

    Es macht einen Unterschied für sie, ob sie zum Schlachter müssen oder ihr Leben genießen können:

    Mir ist auch schleierhaft, wie man als Christ an einen Schöpfer glauben kann und dann aktiv an der Zerstörung der Schöpfung mitarbeitet – weil man eh nicht alle Zerstörung verhindern kann. Würde Gott diese Begründung akzeptieren? Oder würde er fragen – was hast du denn versucht? Sollte der Rettungssanitäter einfach zuhause bleiben, weil er eh nicht alle retten kann, oder der Feuerwehrmann? Ich finde nicht.
    Ja ich bin bei weitem nicht perfekt – das ist niemand. Das heißt aber gerade nicht, dass man nicht die Pflicht hat, diese Welt so zu hinterlassen, dass auch noch andere Menschen und andere Tiere ein lebenswertes Zuhause vorfinden.

    Und auch du selbst wirst wahrscheinlich weiterhin die Mücke auf deinem Arm totschlagen und die Ratten in deinem Haus vergiften, oder?

    Ehrlich gesagt nein. Ich habe heute Nacht eine Stechmücke gefangen (mit diesem genialen Teil) und vor die Tür gesetzt. Und Ratten sind hochintelligente supersoziale Wesen. Wenn die Katzen, die bei uns leben, mal eine lebende Maus mitbringen stellen wir einfach eine Lebendfalle auf und bringen sie wieder nach draußen.
    Aber selbst wenn es nötig sein sollte, Tiere zu töten, rechtfertigt dass meiner Meinung nach nicht, unnötig zu töten.
    Auch passend dazu:
    https://vegacomic.wordpress.com/2017/04/09/mensch-und-tier/
    Entweder ist der Mensch besser als Tiere oder nicht. Man kann nicht beides haben. 😉

    Das, wovon du träumst ist eine Illusion!

    Na das ist aber jetzt eine Tautologie. Ein Traum ist nicht real – klar. Ich hab auch nicht mal die leiseste Ahnung, ob sich die vegane Lebensweise so weit verbreitet, dass sie nennenswerte Bereiche der Gesellschaft umfasst – aber das ändert nichts daran, ob es sinnvoll ist. An die Abschaffung der Sklaverei hat auch keiner geglaubt – hat ja auch viele Jahrhunderte / Jahrtausende gedauert – muss also nichts heißen. Möglich, dass es sich verbreitet, möglich dass es eine Nische bleibt. Die Mehrheit entscheidet aber nun mal nicht, was wahr ist.

    Der eigentliche Gag ist doch aber (und das wird auch im Video deutlich): Die meisten Menschen wollen keine Tiere töten. Gut möglich daher, dass sich Veganismus schneller verbreitet als gedacht.

    Und zu den ganzen Bibelversen: Kann es der Sinn sein, einfach nichts zu tun, und zu hoffen, dass das schon irgendwann passieren wird? Vielleicht passiert das eben nur, WENN die Menschen sich mal zusammenraufen? Wenn Gott das eh irgendwann machen würde, warum nicht jetzt? Vielleicht weil er wartet, bis sich die Menschheit weit genug entwickelt hat – das passiert aber nicht durch „Warten auf Armageddon“.

  4. Christina sagt:

    Ja ich bin bei weitem nicht perfekt – das ist niemand. Das heißt aber gerade nicht, dass man nicht die Pflicht hat, diese Welt so zu hinterlassen, dass auch noch andere Menschen und andere Tiere ein lebenswertes Zuhause vorfinden.

    Ich finde es erstmal gut, dass du diese Einstellung hast, dass du diese Welt so hinterlassen möchtest, dass auch noch die nachfolgende Generation ein lebenswertes Zuhause hat. Habe ich auch. Genau das wurde von Gott nämlich auch dem ersten Menschenpaar so aufgetragen. Sie sollten die Erde „bebauen, behüten und bewahren“. Haben sie nicht gemacht, tun sie bis heute nicht, ist ein anderes Thema.

    Was den Weltuntergang angeht, da halte ich es mit Martin Luther, der gesagt haben soll: „Und wenn die Welt morgen unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Was dann soviel heißen mag, wie nicht die Hände in den Schoß legen, weil ja sowieso die Erde, wie wir sie jetzt kennen, mal den Bach runter gehen wird. Also man soll – auch mit dem Hintergrundwissen im Kopf, dass es niemals ein menschengemachtes Paradies geben wird – durchaus aktiv sein und sein Bestes geben.

    Aber selbst wenn es nötig sein sollte, Tiere zu töten, rechtfertigt dass meiner Meinung nach nicht, unnötig zu töten.

    Unnötig töten sollte man sicher nicht. Dafür bin ich auch nicht. Aber um mal auf deine Mückenrettung mit diesem Gerät zurückzukommen. Dieses Gerät zur Mückenrettung zu verwenden, finde ich etwas übertrieben, muss ich sagen. Weißt du nicht, dass weibliche Mücken Blut benötigen, um sich fortzupflanzen? Du hast sozusagen nur dich vor dieser Mücke gerettet um sie auf andere los zu lassen, dass sie statt dich dann andere aussaugen, du Egoist. ^^

    Ich frage mich, was würdest du abends an einem See in der freien Natur wohl machen, wenn die Mücken Schwärmeweise über dich herfallen? Da wird dir dein kleines Gerät wohl nicht viel nützen. ^^ Schlägst du dann um dich oder läßt du hunderte an dir rumsaugen?

    Malaria gibt es ja hier in unseren Breiten noch nicht, was für ein Glück für dich, aber was wäre wenn? Auch eine gute Frage, nicht wahr? ^^

    Der eigentliche Gag ist doch aber (und das wird auch im Video deutlich): Die meisten Menschen wollen keine Tiere töten.

    Na ja, soweit würde ich persönlich in meiner Beurteilung des Videos nicht gehen wollen. Das Ferkelchen ist „süß“ (so wie alle Tierkinder und Menschenkinder ja ebenfalls), deshalb tut es den Leuten leid, was mit ihm passiert. Sowas „Süßes“ soll nicht sterben, schon gar nicht so grausam. Bei einem erwachsenen Tier, denke ich mal, hätte die Reaktion bei den Meisten schon etwas anders ausgesehen. Und wetten, dass die so entsetzt reagierenden Menschen im Video auch weiterhin ihre Würstchen essen. ^^ Menschen sind eben Egoisten…..

    Ich habe den Eindruck, du bist ein ziemlicher Träumer, ich möchte jetzt nicht sagen „naiv“. Vielleicht bist du ja in sehr behüteten Verhältnissen aufgewachsen und kannst die harte Realität in der Welt gar nicht so richtig erfassen. Doch für die allermeisten Menschen geht es einfach um das nackte Überleben, wenn sie Tiere töten, nicht nur, um nicht zu verhungern, indem sie diese essen, sondern auch damit diese nicht ihre z. B. durchaus absolut nur „rein pflanzliche“ Ernährungsgrundlage zerstören (ich sage nur mal Heuschrecken z. B.). Oder nehmen wir mal die Ratten, die zur Plage werden können und auch sehr viele Krankheiten übertragen können (z. B. die Pest im Mittelalter). Da wird dich dein Mitleid mit der kleinen Maus oder Ratte, dann dein eigenes Leben und das deiner Kinder und Familie kosten. Entweder die Ratten (die ihrerseits mit dir sicher kein Mitleid haben werden) oder du. So sieht leider die schreckliche Wirklichkeit aus.

    Ich bin auch nicht dafür, Tiere unnütz und sinnlos zu töten, nicht mal Insekten. Ich habe in meinem Leben auch nicht wenige Spinnen oder Käfer drinnen eingefangen und lebend nach draußen befördert. Gar kein Thema. Auch diese für viele vielleicht sehr unscheinbaren Tiere möchten Leben und haben den Wunsch zu leben. Oder aus dem Nest gefallene Vögel habe ich auch schon versucht aufzupäppeln, was mir nicht immer gelungen ist. Aber den Versuch schien es mir zumindest wert. Doch das alles kommt mir so vor, wie ein bißchen „heile Welt“, die wir versuchen damit zu spielen. Doch diese heile Welt gibt es eigentlich nicht. Ich rette meinerseits die Spinne, dafür frißt sie eine Stunde später ein Vogel. So sieht es doch aus. Das Sterben ist ein Merkmal dieser Erde.

    Und zu den ganzen Bibelversen: Kann es der Sinn sein, einfach nichts zu tun, und zu hoffen, dass das schon irgendwann passieren wird? Vielleicht passiert das eben nur, WENN die Menschen sich mal zusammenraufen? Wenn Gott das eh irgendwann machen würde, warum nicht jetzt? Vielleicht weil er wartet, bis sich die Menschheit weit genug entwickelt hat – das passiert aber nicht durch „Warten auf Armageddon“.

    Ich habe ja schon geschrieben, ich würde es mit Martin Luther halten.

    Was soll deiner Meinung nach passieren, WENN die Menschen sich zusammenraufen? Verstehe diesen deinen Gedankengang jetzt nicht ganz. Willst du damit sagen, das Paradies auf Erden wäre menschenmachbar, wenn sie sich nur alle mal zusammenraufen, also so richtig Mühe geben würden?

    Ja, warum schafft Gott diese in der Bibel beschriebenen Zustände nicht jetzt, jetzt sofort im Jahre 2017 sozusagen? Ja, warum hat er es nicht schon längst in den vergangenen Jahren/Jahrhunderten getan? Nun, du findest die Antwort in 2. Petrus 3, 9, siehe oben. Das hast du wahrscheinlich überlesen.

    • Alien sagt:

      Unnötig töten sollte man sicher nicht.

      Na also, sind wir uns einig. Überall wo es möglich ist, gesund vegan zu leben, sollte man also vegan leben. Denn dort wo es möglich ist, würde man die Tiere ja sonst unnötig töten.

      Ich frage mich, was würdest du abends an einem See in der freien Natur wohl machen, wenn die Mücken Schwärmeweise über dich herfallen?

      Weg gehen? 😉

      Ich habe den Eindruck, du bist ein ziemlicher Träumer, ich möchte jetzt nicht sagen „naiv“. Vielleicht bist du ja in sehr behüteten Verhältnissen aufgewachsen und kannst die harte Realität in der Welt gar nicht so richtig erfassen.

      Es gibt einen Unterschied zwischen „harte Realität erfassen“ und sich an der Scheiße beteiligen. Siehe oben.

      Doch für die allermeisten Menschen geht es einfach um das nackte Überleben, wenn sie Tiere töten, nicht nur, um nicht zu verhungern, indem sie diese essen, sondern auch damit diese nicht ihre z. B. durchaus absolut nur „rein pflanzliche“ Ernährungsgrundlage zerstören (ich sage nur mal Heuschrecken z. B.).

      Wenn das Töten nötig ist, um zu überleben, handelt es sich um ein ethisches Dilemma. Die meisten würden dann sagen (mich eingeschlossen), dass das Töten dann gerechtfertigt ist. Es rechtfertigt aber eben nicht Töten OHNE NOT. Es ist eben KEIN ethisches Dilemma an der Supermarkttheke vor der Entscheidung zu stehen das tote Tier oder die pflanzlichen Lebensmittel zu kaufen.

      Ich rette meinerseits die Spinne, dafür frißt sie eine Stunde später ein Vogel. So sieht es doch aus.

      xy wird eh irgendwann sterben, also kann ich xy auch gleich töten, ist aber halt kein valides Argument. Nochmal: Ja die Natur und einige Menschen SIND GRAUSAM. Das rechtfertigt aber NIE die eigene Grausamkeit.

      Was soll deiner Meinung nach passieren, WENN die Menschen sich zusammenraufen? Verstehe diesen deinen Gedankengang jetzt nicht ganz. Willst du damit sagen, das Paradies auf Erden wäre menschenmachbar, wenn sie sich nur alle mal zusammenraufen, also so richtig Mühe geben würden?

      Ja, warum schafft Gott diese in der Bibel beschriebenen Zustände nicht jetzt, jetzt sofort im Jahre 2017 sozusagen? Ja, warum hat er es nicht schon längst in den vergangenen Jahren/Jahrhunderten getan? Nun, du findest die Antwort in 2. Petrus 3, 9, siehe oben. Das hast du wahrscheinlich überlesen.

      Habe ich tatsächlich überlesen. Deckt sich aber lustigerweise mit dem was ich geschrieben habe. Scherzhaft ausgedrückt: Gott wird das Paradies erst erschaffen, wenn wir alle Veganer sind (oder Frutarier, wer weiß). Wenn wir eben alle an uns gearbeitet haben, und die Grausamkeit anderer oder der Natur nicht mehr als Ausrede für unsere eigene Grausamkeit nutzen.

      Ich habe den Eindruck, du bist ein ziemlicher Träumer, ich möchte jetzt nicht sagen „naiv“.

      Noch was dazu: Ich würde mir wünschen, dass die Menschen aufwachen – ich glaube nicht unbedingt daran (mal bin ich optimistischer, mal pessimistischer). Was hat das mit Träumer zu tun? Ich sage nicht, dass es so ist oder so sein wird, nur das schön wäre, wenn es mal so werden würde. Und für etwas Sinnvolles Werbung zu machen, finde ich nun mal sinnvoll – egal wie groß die Reichweite ist.

  5. Christina sagt:

    Weg gehen?

    Du scheinst wohl noch nie einen Spaziergang am See gemacht zu haben? ^^

    xy wird eh irgendwann sterben, also kann ich xy auch gleich töten, ist aber halt kein valides Argument. Nochmal: Ja die Natur und einige Menschen SIND GRAUSAM. Das rechtfertigt aber NIE die eigene Grausamkeit.

    So einfach ist das nicht. Ich könnte z. B. auch sagen, um bei dem Beispiel mit der Spinne zu bleiben, in dem ich die Spinne masakriere, habe ich mehreren anderen Lebewesen (z. B. Fliegen, Schmetterlinge) das Leben gerettet. Ich bin also ein „Lebensretter“. ^^ Denn warum sollte das Leben der Spinne mehr wert sein, als das eines Schmetterlings beispielsweise? Leben ist Leben, Tod ist Tod. Nein, du kommst aus der Nummer mit dem Töten oder Leben lassen, so einfach nicht raus. Weil die Natur ist nun mal grausam. Und was dem einen sein Eul‘, ist dem anderen sein Nachtigall. Was dem einen der Tod, ist dem anderen das Leben.

    Habe ich tatsächlich überlesen. Deckt sich aber lustigerweise mit dem was ich geschrieben habe. Scherzhaft ausgedrückt: Gott wird das Paradies erst erschaffen, wenn wir alle Veganer sind (oder Frutarier, wer weiß). Wenn wir eben alle an uns gearbeitet haben, und die Grausamkeit anderer oder der Natur nicht mehr als Ausrede für unsere eigene Grausamkeit nutzen.

    Das deckt sich ganz und gar nicht mit dem, was du geschrieben hast. Wenn wir alle so leben würden, wie du es schreibst und erhoffst, wozu bräuchten wir dann noch einen Gott? Also um es anders auszudrücken, Gott müßte dann nichts mehr erschaffen. Wir SELBST hätten dann etwas erschaffen. ^^

    Doch auf der von Gott erschaffenen „neuen Erde“ wird nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur dann nicht mehr grausam sein. ^^ Es wird überhaupt keinen Tod mehr geben, noch Leid, noch Geschrei. Ich muss feststellen, du hast meine Bibelverse wirklich mehr als oberflächlich gelesen. Schade.

    Noch was dazu: Ich würde mir wünschen, dass die Menschen aufwachen – ich glaube nicht unbedingt daran (mal bin ich optimistischer, mal pessimistischer). Was hat das mit Träumer zu tun? Ich sage nicht, dass es so ist oder so sein wird, nur das schön wäre, wenn es mal so werden würde. Und für etwas Sinnvolles Werbung zu machen, finde ich nun mal sinnvoll – egal wie groß die Reichweite ist.

    Die Menschen werden nicht aufwachen. Du kannst deinen Optimismus in der Beziehung getrost begraben. Ich hoffe, du erkennst das auch noch irgendwann und machst dann Werbung für eine Sache, für die es sich wirklich lohnt.

    Römer 7, 18ff
    Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Zwar habe ich durchaus den Wunsch, das Gute zu tun, aber es fehlt mir die Kraft dazu. Ich will eigentlich Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch.
    Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bin es, der über mich bestimmt, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich mache also ständig dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue unausweichlich das Böse. Ich stimme Gottes Gesetz aus tiefster Überzeugung und mit Freude zu. Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser tödlichen Gefangenschaft befreien?
    Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde.

  6. Alien sagt:

    So einfach ist das nicht. Ich könnte z. B. auch sagen, um bei dem Beispiel mit der Spinne zu bleiben, in dem ich die Spinne masakriere, habe ich mehreren anderen Lebewesen (z. B. Fliegen, Schmetterlinge) das Leben gerettet. Ich bin also ein „Lebensretter“. ^^ Denn warum sollte das Leben der Spinne mehr wert sein, als das eines Schmetterlings beispielsweise? Leben ist Leben, Tod ist Tod. Nein, du kommst aus der Nummer mit dem Töten oder Leben lassen, so einfach nicht raus. Weil die Natur ist nun mal grausam.

    So einfach ist es wohl. Wenn du das ernst meinen würdest, was du schreibst, bräuchte ein Arzt nicht mehr arbeiten. Er könnte ja jemanden heilen, der später der zweite Hitler wird.

    Das deckt sich ganz und gar nicht mit dem, was du geschrieben hast. Wenn wir alle so leben würden, wie du es schreibst und erhoffst, wozu bräuchten wir dann noch einen Gott? Also um es anders auszudrücken, Gott müßte dann nichts mehr erschaffen. Wir SELBST hätten dann etwas erschaffen. ^^

    Doch auf der von Gott erschaffenen „neuen Erde“ wird nicht nur der Mensch, sondern auch die Natur dann nicht mehr grausam sein. ^^

    Merkst du gar nicht, dass du dir gerade widersprichst? Damit die Menschen gut sind, braucht es nur die Menschen, damit die Natur gut wird, würde es Gott brauchen. Schreibst du doch selbst!? Du sagst gerade, ich liege falsch und gibst mir im nächsten Satz recht.

    Vielleicht nochmal einfach: „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ Das war dein Bibelzitat. Gott wartet also bis die Menschen eingesehen haben, dass unnötiges Töten falsch ist und dieses unterlassen. Dann schafft er die leidfreie Natur – das kann der Mensch ja nicht.

    Ich hoffe, du erkennst das auch noch irgendwann und machst dann Werbung für eine Sache, für die es sich wirklich lohnt.

    Die Sklaverei wurde auch nicht abgeschafft, weil die Gegner dachten, es lohnt sich nicht, dafür zu werben. Hättest du denen das vor ein paar Hundert Jahren auch geraten?
    Außerdem: Was könnte sinnvoller sein, als für die Verminderung von Leid und die Vermehrung von Glück zu werben?

    Und wofür bitte sollte man werben? Wie sollte man deiner Meinung nach leben – oder ist das völlig egal?

    Mir ist außerdem völlig unklar, warum du die vegane Lebensweise ablehnst, wo sie doch perfekt kompatibel mit der Bibel ist: 1. Mose 1, 29: „Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen zu eurer Speise.“

    Auch das Gott spielen solltest du doch eigentlich ablehnen: Qualzuchten aus Profitgründen, Zerstörung der Schöpfung (nicht nur der Tiere – siehe auch Dead zones im Meer, Regenwaldrodung, etc.) usw.

    Es spricht nichts dagegen, als Christ Veganer zu sein, es spricht sogar viel dafür.

    • Christina sagt:

      Unsere Kommentare haben sich jetzt zeitgleich fast überschnitten. Ich werde auf deinen letzten Kommentar später noch antworten. Muss mich jetzt erstmal zur Arbeit fertig machen. 🙂

  7. Christina sagt:

    PS:
    Nur mal so in der Kürze der Zeit. Ich habe gerade gelesen, ein neues Buch ist auf dem Markt. Die Rezensionen dazu hören sich ganz gut an. Ich möchte es dir mal empfehlen, falls Interesse besteht:

    Hier noch eine Leseprobe:

    http://bookview.libreka.de/preview/100411/9783761564325?session=b1919475ee55fefd85e10e49893ba7c05b650ff7

    Der Autor betreibt auch einen Blog, auf dem man ihm Fragen zum Buch und zum christlichen Glauben allgemein stellen kann. Finde ich gut die Idee. Es gibt dort auch schon einige Textsammlungen von ihm zu lesen:

    http://www.mitdenkend.de/

  8. Alien sagt:

    So einfach ist das nicht. Ich könnte z. B. auch sagen, um bei dem Beispiel mit der Spinne zu bleiben, in dem ich die Spinne masakriere, habe ich mehreren anderen Lebewesen (z. B. Fliegen, Schmetterlinge) das Leben gerettet. Ich bin also ein „Lebensretter“. ^^

    Da musste ich an diesen genialen Spot denken:

    • Christina sagt:

      Hier kommt nun meine Antwort:

      So einfach ist es wohl. Wenn du das ernst meinen würdest, was du schreibst, bräuchte ein Arzt nicht mehr arbeiten. Er könnte ja jemanden heilen, der später der zweite Hitler wird.

      Nun ja, ob du es glaubst oder nicht, aber es gibt da einen gravierenden Unterschied. Bei der Spinne weiß ich es mit Sicherheit ganz genau, dass sie bei einem Weiterleben Fliegen bzw. andere Insekten töten wird. Bei einem Menschen, den ein Arzt heilt, weiß ich vorher absolut nicht, was er später mal für einen Weg gehen wird. Insofern kannst du diese zwei Sachen überhaupt nicht miteinander vergleichen. ^^

      Ähnlich verhält es sich auch mit deinem kleinen Video-Spot. Niemand kann vorhersagen, ob aus einem Kind mal ein Nelson Mandela oder ein Hitler wird. Bei einer Spinne kann man das aber mit Sicherheit vorhersagen. Das liegt in der Natur der Sache. Spinnen fressen nun mal ausnahmslos Insekten. ^^

      Merkst du gar nicht, dass du dir gerade widersprichst? Damit die Menschen gut sind, braucht es nur die Menschen, damit die Natur gut wird, würde es Gott brauchen. Schreibst du doch selbst!? Du sagst gerade, ich liege falsch und gibst mir im nächsten Satz recht.

      Ich widerspreche mir nicht. Du hast mich hier mißverstanden. Der Punkt ist, ich glaube ja eben gar nicht daran, dass es überhaupt möglich ist, dass der Mensch diese gute Welt erschaffen könnte, die du dir so sehnlich wünscht. Wenn das nämlich wirklich möglich wäre, dass der Mensch das zustande bringen könnte, dann bräuchte er in der Tat doch keinen Gott mehr dafür, denn er wäre ja SELBST dazu in der Lage. Wozu dann also noch Gott? Nach meiner Überzeugung jedoch, ist der Mensch dazu aber absolut nicht in der Lage. Deshalb ist er in der Beziehung genauso von Gottes Eingreifen abhängig wie die restliche Natur.

      Vielleicht nochmal einfach: „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ Das war dein Bibelzitat. Gott wartet also bis die Menschen eingesehen haben, dass unnötiges Töten falsch ist und dieses unterlassen. Dann schafft er die leidfreie Natur – das kann der Mensch ja nicht.

      Wie schon zuvor gesagt, du hast mich hier völlig mißverstanden. Außerdem geht es bei dieser Neuerschaffung der Erde um sehr viel mehr, als nur um unnötiges Töten. Es geht um dasTöten generell. Es wird dann weder unnötiges noch nötiges Töten geben. Es wird den Tod überhaupt nicht mehr geben. Auch kein Sterben aus Altersschwäche oder Krankheit etc.

      Klingt das vielleicht jetzt verständlicher für dich?

      Und wofür bitte sollte man werben? Wie sollte man deiner Meinung nach leben – oder ist das völlig egal?

      Mir ist außerdem völlig unklar, warum du die vegane Lebensweise ablehnst, wo sie doch perfekt kompatibel mit der Bibel ist: 1. Mose 1, 29: „Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen zu eurer Speise.“

      Ich habe doch überhaupt nichts dagegen, wenn du vegan leben möchtest. Mache das doch ruhig. Da ist nichts Schlimmes dabei. Ich sehe nur in der veganen Lebensweise keinen Heilsweg aus dieser gefallenen Schöpfung heraus. Darin unterscheiden wir uns.

      1. Mose 1, 29 beschreibt die Schöpfung vor dem Sündenfall. Da hat sich nicht nur der Mensch vegan ernährt, wenn du so willst, sondern die gesamte Tierwelt. So war es von Gott ursprünglich auch mal angedacht. Es gab noch keinen Tod in dieser ursprünglichen Schöpfung.

      Nach dem Sündenfall jedoch, also nachdem der Tod Einzug in die Schöpfung gehalten hatte, bzw. besser gesagt nach dem 1. Gericht über die Menschheit, der Sintflut, erlaubte Gott den Überlebenden, Noah und seinen Nachkommen, auch Fleisch zu essen.

      „Dann segnete Gott Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, vermehrt euch und bevölkert die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt, und auf alle Fische des Meeres; euch sind sie übergeben. Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen.“
      1. Mose 9, 1-3

      Es gibt also einen Unterschied von vor dem Sündenfall und nach dem Sündenfall.

      Auch das Gott spielen solltest du doch eigentlich ablehnen: Qualzuchten aus Profitgründen, Zerstörung der Schöpfung (nicht nur der Tiere – siehe auch Dead zones im Meer, Regenwaldrodung, etc.) usw.

      Das lehne ich auch ab. 🙂

      Es spricht nichts dagegen, als Christ Veganer zu sein, es spricht sogar viel dafür.

      Wie schon gesagt, wenn du dich damit besser fühlst, dann mache es doch. Es spricht in der Tat absolut nichts dagegen. Es spricht aber auch nichts dagegen Fleisch zu essen, wenn die Tiere artgerecht gehalten und nicht unnötig gequält werden.

      Der Tod wird erst auf der neuen Erde überwunden sein. Dann wird auch keiner mehr das Bedürfnis haben, Fleisch essen zu wollen.

      Wie man sich diesen Umbruch in der Schöpfung auch biologisch vorstellen kann (z. B. die Frage: Wenn Löwen doch mal Pflanzenfresser waren, wieso hat Gott ihnen denn dann Reißzähne gegeben? Oder hatten sie früher keine? Wenn nicht, woher kommen die denn dann jetzt plötzlich? usw.), dazu fand ich persönlich dieses Heft sehr hilfreich: https://www.sendbuch.de/a43378/reinhard_junker/suendenfall_und_biologie

  9. Christina sagt:

    PS:
    „Vom Pflanzenfresser zum Raubtier“, auch auf der Seite hier findest du eine kleine Beschreibung, wie man sich das vorstellen könnte: https://www.derbibelvertrauen.de/der-bibel-vertrauen/bibellesen-aber-wie/290-bibel-lesen-und-die-welt-verstehen/die-urgeschichte/860-021-suendenfall-und-biologie.html

  10. Alien sagt:

    Deshalb ist er in der Beziehung genauso von Gottes Eingreifen abhängig wie die restliche Natur.

    Na gut, ich verstehe dich so, dass du denkst, dass er auch schon beim Menschen eingreifen muss und nicht erst bei dem, was die Menschen nicht kontrollieren können (die Natur). Das beißt sich aber wiederum ein bisschen mit deiner zitierten Bibelstelle: Wie lange wartet Gott denn dann bitte, wenn nach deiner Aussage eh nie alle Menschen bereit sein werden? Dann könnte er auch jetzt schon anfangen. Aber eigentlich führt die Frage auch vom Thema weg.

    Es spricht aber auch nichts dagegen Fleisch zu essen, wenn die Tiere artgerecht gehalten und nicht unnötig gequält werden.

    Wenn man Tierrechte ablehnt hättest du theoretisch Recht, aber praktisch dennoch nicht: Es ist UNMÖGLICH diese Bedingungen zu gewährleisten (artgerecht etc.) und gleichzeitig für Milliarden von Menschen genügend Fleisch zu produzieren. Und NEIN, es ist auch nicht mit einer Reduktion auf den berühmt-berüchtigten Sonntagsbraten getan. Wenn du Fleisch so herstellen willst, wie du sagst, kannst du von Glück reden wenn ein Teil der Menschheit einen Weihnachtsbraten bekommt.

    Und weiterhin ist Fleischkonsum nicht innerhalb eines ökologischen Fußabdrucks möglich, der weniger als eine Erde braucht. Sprich, wenn du artgerechtes Fleisch für alle willst, brauchst du wesentlich mehr als nur eine Erde. Zur Erinnerung: Wir haben nur eine. Kannst ja mal den Bauherrn fragen, ob er uns noch ne zweite gibt, oder anbaut. 😉

    Spaß beiseite: Einzelne Menschen kann man sporadisch vielleicht mit ökologisch unbedenklichem Fleisch versorgen, aber nicht eine nennenswerte Anzahl und schon gar nicht alle Menschen, die heute Fleisch essen.

  11. Christina sagt:

    Das beißt sich aber wiederum ein bisschen mit deiner zitierten Bibelstelle: Wie lange wartet Gott denn dann bitte, wenn nach deiner Aussage eh nie alle Menschen bereit sein werden? Dann könnte er auch jetzt schon anfangen. Aber eigentlich führt die Frage auch vom Thema weg.

    Vielleicht sollte ich zum Schluß doch noch mal ein paar klärende Worte dazu schreiben, auch wenn es vom Thema wegführt. Ich habe nämlich das Gefühl, dass du auch da wieder etwas mißverstehst.

    Hier noch mal der Text, um den es ging:

    „Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“

    Gehe bitte mal davon aus, dass Gott es vorhat, eine ganz bestimmte Anzahl von Menschen zur Umkehr zu führen. Dazu muss die Erde noch ein Weilchen existieren und Menschen sich fortpflanzen.

    Rö 11,25
    „Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibe, damit ihr euch nicht selbst klug dünket, dass Israel zum Teil Verstockung widerfahren ist, bis dass die VOLLZAHL der Heiden eingegangen sein wird.

    Wenn diese Anzahl dann erreicht ist (wir wissen nicht, wie viele das sein werden), wird als erstes Jesus wiederkommen und Gericht halten und danach wird die alte Erde vergehen und die neue Erde geschaffen werden.

    Und damit kein Mißverständnis zurückbleibt, mit Umkehr oder Buße ist nicht gemeint, dass der Mensch sich entschließt, jetzt nach ökologischen Prinzipien zu leben, sondern, dass der Mensch, der in Rebellion Gott gegenüber lebt, sich besinnt und seine Meinung diesbezüglich ändert. Das ist mit den Begriffen Buße, Umkehr oder Sinneswandel gemeint. Und nichts anderes.

  12. Christina sagt:

    Wenn man Tierrechte ablehnt hättest du theoretisch Recht, aber praktisch dennoch nicht: Es ist UNMÖGLICH diese Bedingungen zu gewährleisten (artgerecht etc.) und gleichzeitig für Milliarden von Menschen genügend Fleisch zu produzieren. Und NEIN, es ist auch nicht mit einer Reduktion auf den berühmt-berüchtigten Sonntagsbraten getan. Wenn du Fleisch so herstellen willst, wie du sagst, kannst du von Glück reden wenn ein Teil der Menschheit einen Weihnachtsbraten bekommt.

    Und weiterhin ist Fleischkonsum nicht innerhalb eines ökologischen Fußabdrucks möglich, der weniger als eine Erde braucht. Sprich, wenn du artgerechtes Fleisch für alle willst, brauchst du wesentlich mehr als nur eine Erde. Zur Erinnerung: Wir haben nur eine. Kannst ja mal den Bauherrn fragen, ob er uns noch ne zweite gibt, oder anbaut. 😉

    Spaß beiseite: Einzelne Menschen kann man sporadisch vielleicht mit ökologisch unbedenklichem Fleisch versorgen, aber nicht eine nennenswerte Anzahl und schon gar nicht alle Menschen, die heute Fleisch essen.

    Du magst mit alledem absolut Recht haben. Doch was willst du nun tun? Du hast ja selbst schon gemerkt, das deine Rechnung bezüglich der Einsicht der Menschen nicht aufgeht.

    Was ich an deinem ganzen Formulierungen erkenne, ist, dass du meinst, es müßte doch möglich sein, wenn die Menschen nur vernünftig wären. Nun, sie sind nicht vernünftig und werden es nie sein. Dich und mich eingeschlossen. Du schreibst ja selbst, dass auch dein ökologischer Fußabdruck nicht stimmt. Und das trotz all deiner Einsicht.

    Diese Erde wird vergehen und zwar so oder so. Vielleicht kommst du eines Tages auch noch dahinter. ^^

    Ich will dich damit nicht entmutigen, auch weiterhin dein Bestes diesbezüglich zu geben, denn wie schon gesagt, auch ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen, wenn morgen die Welt unterginge. Aber mache dir keine Illusionen. Du wirst DIESE Erde nicht retten. Und das ist letztendlich auch gut so, denn die „Neue Erde“ wird viel besser sein!!! Auch die Tiere sehnen sich nach dieser neuen Erde.

    Römer 8
    18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

    19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.

    20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung;

    21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

    22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.

  13. Christina sagt:

    Ohne ein Leben nach dem Sterben bleibt dieses Leben ein phantastisches Chaos, die Erde ein unbegreifliches Riesengrab und unser Geborensein ein Verbrechen, auf welches die Todesstrafe gesetzt ist. Verstanden kann das Leben nur werden im Licht der Ewigkeit. (Carl Ludwig Schleich, Arzt)

  14. Christina sagt:

    Und noch etwas zur Ergänzung. Wenn ich dich und alle deine Artikel und Kommentare in der Vergangenheit richtig verstanden habe, dass glaubst du, es genügt ein guter Mensch zu sein. Dazu mal ein kurzes Video:

  15. Christina sagt:

    Sorry für die vielen Kommentare hintereinander. Ich habe heute meinen freien Tag und Zeit, wie man sieht. ^^

    Ich habe mir gerade eine Doku über die Amish und wie sie heute leben angeschaut. Ich mußte dabei auch an unsere Unterhaltung hier denken. Bei den alten Amish stimmte sicher der von dir erwähnte ökologische Fußabdruck noch, doch unter der jungen Generation beginnt selbst dort das einfache Leben immer mehr zu bröckeln. Ich sehe darin mit ein Zeichen, dass die Entwicklung der Menschen wohl nicht zu einem einfacheren Leben hin gehen wird. Sondern es ist eher zu befürchten, dass auch die Letzten, die vielleicht noch naturverbunden und einfach gelebt haben, wohl in naher Zukunft sich der restlichen Welt anpassen werden, was den Lebensstil angeht. Soviel zu Vernunft und Einsicht.

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