Der böse Wolf

Jemand ist mehrere Schafe und wird daher zum Tode verurteilt und für vogelfrei erklärt.

Klingt komisch? Nur so lange man denkt, bei dem Delinquenten handele es sich um einen Menschen.

Ein Wolf, der in der Wildnis auf Fleisch angewiesen ist, soll dafür bestraft werden, dass er nicht verhungern will, damit der Mensch weiter tote Tiere essen kann, die er nicht braucht und die ihm, den Tieren und der Umwelt erheblichen Schaden zufügen. Ist das die Vernunft, von der immer alle Regierenden reden?

Hier gibt es eine Petition dazu:

https://www.change.org/p/marc-chardonnens-wolf-odin-m75-soll-leben/u/20105627?recruiter=74517911

Dieser Comic bringt es auch auf den Punkt:

https://vegacomic.wordpress.com/2017/05/01/wolfsalarm/

Heute musste ich außerdem in der Zeitung lesen, dass die Jäger den Wolf nicht mögen, weil er ein Konkurrent ist. Komisch, dass einem sonst die Jäger immer erzählen, dass sie ja LEIDER LEIDER jagen MÜSSEN, weil es keine natürlichen Feinde mehr gibt. Jetzt kommt ein natürlicher Feind, und der soll auch bejagt werden. Klingt logisch. Vernunft und so.

Bleibt kritisch, skeptisch und empathisch!

Euer Alien

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5 Kommentare zu “Der böse Wolf

  1. Christina sagt:

    Scheint großen Hunger gehabt zu haben der Wolf/Wölfe, wollte/n sich wohl an einem Tag gleich mit Nahrung für das ganze Jahr eindecken. ^^
    http://www.sz-online.de/nachrichten/woelfe-toeten-schafherde-3510551.html

    http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/wolfsangriffe-lausitz-100.html

    Sorry, ein bißchen Sarkasmus muss sein, wenn man sich die Welt so zurechtträumt. Die Wölfe hat wohl eher der Blutrausch und die Mordlust angetrieben als der Hunger. Sind eben Raubtiere. Ich weiß nicht, ob dieser Tod für die Schafe jetzt angenehmer war als eine Tötung vielleicht mit Betäubung im Schlachthof?

    Es hilft nichts, sich die Welt schönzureden. Sie ist es nicht. Da ist nichts mit böser Mensch und gute Tiere (Wolf), die ja nur ihren Hunger stillen wollen.

    Apropos: Nichts gegen eine humane und artgerechte Tierhaltung und Einschränkung des Fleischkonsums. Ich finde es auch ganz schrecklich, was heute passiert.

    Doch seien wir realistisch. Eine vegane Ernährung kann vielleicht jemand durchziehen wie du, hier im reichen Deutschland, auf der Sonnenseite des Lebens. Menschen in anderen Ländern sind froh, wenn sie überhaupt was zu beißen haben, egal was, und nicht verhungern müssen. Die können sich solchen Luxus gar nicht leisten. Selbst wenn sie davon überzeugt wären, das Fleisch essen falsch ist.

    Und klar, Wölfe gehören zur Natur und wollen natürlich auch leben und müssen dazu etwas essen. Ich glaube, das wird jedem einleuchten. Doch ein Schaf oder gleich eine ganze Herde zu reißen (in einer Umzäunung) ist natürlich einfacher als in freier Wildbahn hinter einem Hasen oder Reh herzuhetzen. Die Erfahrung wird der Wolf auch gemacht haben. Warum sollte er es sich also schwerer machen als es sein muß, wenn er es so leicht haben kann?

    Dass dadurch aber die gesamte Existenz eines Schafherdenbesitzers zerstört wird, ist auch eine Tatsache. Wenn der Staat, da er die Wölfe ja in den Wäldern haben möchte, dafür keine angemessene Entschädigung zahlen will, kann man die Aufregung der Herdenbesitzer auch verstehen.

    Du würdest dich auch aufregen, wenn du am Ende des Monats für deine geleistete Arbeit kein Gehalt auf dem Konto hättest und nun nicht wüßtest, wovon du leben sollst.

    Also, entweder Entschädigung für den Verlust der Herden oder wie soll es sonst weiter gehen?

    • Alien sagt:

      Sorry, ein bißchen Sarkasmus muss sein, wenn man sich die Welt so zurechtträumt.

      Gut, dann verstehst du also, warum ich manchmal sarkastisch werde, wenn du von Himmel und Hölle anfängst. 😉

      Die Wölfe hat wohl eher der Blutrausch und die Mordlust angetrieben als der Hunger. Sind eben Raubtiere.

      Nicht von sich auf andere schließen. 😉 Aber im Ernst: Das ist die Natur, leider, ich hab sie nicht gemacht. Wenn du jemand kennst, der sie gemacht hab, beschwer dich bei dem – oder bete ihn an. 😉

      Ich weiß nicht, ob dieser Tod für die Schafe jetzt angenehmer war als eine Tötung vielleicht mit Betäubung im Schlachthof?

      Nun, ob du es glaubst oder nicht, je nachdem ob das Schaf Glück oder Pech hat, ist ein Wolf das wesentlich geringere Übel: Transporte durch ganz Europa ohne Futter und Wasser oder Pausen, Fehlbetäubungen am laufenden Band, sadistische Schlachthofmitarbeiter, die mit Elektroschocks arbeiten, lange Wartezeiten im Schlachthof selbst, etc., etc., etc.

      Es hilft nichts, sich die Welt schönzureden.

      Wer tut das denn bitte?? Wo habe ich in diesem Blog schon mal von einer schönen Welt berichtet? Also da rennst du weit offene Türen ein. Was uns vielleicht unterscheidet: Ich denke, dass es sich lohnt, zu versuchen, mit Wort und Tat eine schönere Welt anzustreben.

      Doch seien wir realistisch. Eine vegane Ernährung kann vielleicht jemand durchziehen wie du, hier im reichen Deutschland, auf der Sonnenseite des Lebens. Menschen in anderen Ländern sind froh, wenn sie überhaupt was zu beißen haben, egal was, und nicht verhungern müssen. Die können sich solchen Luxus gar nicht leisten. Selbst wenn sie davon überzeugt wären, das Fleisch essen falsch ist.

      Hm, mir ist nicht klar, ob du mit dieser Aussage nur stänkern willst, oder ob du sie ernst meinst. Wenn ersteres: Guter Witz!
      Wenn letzteres: Diese Aussage ist auf so vielen Ebenen falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
      1. Warum genau soll ich eine vegane Lebensweise nicht durchziehen? Weil es irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die das nicht können??? Hä?
      2. Darf ich töten für einen kleinen unbedeutenden Genuss, nur weil es andere gibt, die töten müssen um zu überleben?
      3. Vegane Ernährung ist KEIN LUXUS. Luxus ist es wertvolle Lebensmittel an Milliarden von qualgezüchteten „Nutztiere“ zu verfüttern (statt Menschen damit satt zu machen), um einen kleinen Bruchteil der verfütterten Energie (und der anderen Nährstoffe) aus deren geschundenen Körpern herauszuholen. Es ist absurd, KEIN-FLEISCH-ESSEN als Luxus zu bezeichnen, während Fleisch das absolut teuerste Nicht-Lebensmittel ist. Wenn Fleisch hier billig zu haben ist, zeigt das nur die absolute Perversion dieses kranken Systems.
      Also: Doch, vegane Ernährung ist fast überall möglich – und nicht nur das, sie ist billiger, macht mehr Menschen satt und obendrein (richtig gemacht) gesünder.

      Und klar, Wölfe gehören zur Natur und wollen natürlich auch leben und müssen dazu etwas essen. Ich glaube, das wird jedem einleuchten. Doch ein Schaf oder gleich eine ganze Herde zu reißen (in einer Umzäunung) ist natürlich einfacher als in freier Wildbahn hinter einem Hasen oder Reh herzuhetzen. Die Erfahrung wird der Wolf auch gemacht haben. Warum sollte er es sich also schwerer machen als es sein muß, wenn er es so leicht haben kann?

      so what?

      Dass dadurch aber die gesamte Existenz eines Schafherdenbesitzers zerstört wird, ist auch eine Tatsache.

      Ähm, nein. Ein Schaf zu verlieren sollte keinen Schäfer arbeitslos machen. Und ja, ein Schäfer sollte sich um den Schutz seiner Schafe kümmern: Herdenschutzhunde, bauliche Maßnahmen, etc. Wer das nicht kann, sollte tatsächlich einen anderen Beruf ergreifen.

      Also, entweder Entschädigung für den Verlust der Herden oder wie soll es sonst weiter gehen?

      Wie es weitergehen soll? Schrittweise Abschaffung der Nutztierhaltung. Bauern können endlich wieder Lebensmittel produzieren (Äcker) anstatt Todesmittel und sind nicht auf Futterimporte angewiesen, für die Regenwald in Südamerika zerstört wurde.
      Aber kurzfristig und realistisch: Schäfer müssen ihre Schafe besser schützen, und wenn doch mal was passiert, können Sie von mir aus gerne Geld aus einem Entschädigungs-Fond bekommen. Dann kann man auch den Wolf in Ruhe Wolf sein lassen.

      • Christina sagt:

        Nicht von sich auf andere schließen. 😉 Aber im Ernst: Das ist die Natur, leider, ich hab sie nicht gemacht. Wenn du jemand kennst, der sie gemacht hab, beschwer dich bei dem – oder bete ihn an.

        Ich kenne tatsächlich jemanden, der die Natur gemacht hat…..nur hat er sie ursprünglich nicht so gemacht, wie du und ich sie heute kennen. 😉

        Was uns vielleicht unterscheidet: Ich denke, dass es sich lohnt, zu versuchen, mit Wort und Tat eine schönere Welt anzustreben.

        Du denkst, das unterscheidet uns? Das denke ich ganz und gar nicht. Was uns unterscheidet ist wohl eher das „wie kann es zu einer schöneren Welt kommen?“

        Doch, vegane Ernährung ist fast überall möglich – und nicht nur das, sie ist billiger, macht mehr Menschen satt und obendrein (richtig gemacht) gesünder.

        Wenn du nicht die Möglichkeit hast (so wie die Menschen in armen Ländern), bei dieser Ernährungsform zusätzlich die richtigen Pillen einzunehmen, wirst du gesundheitliche Probleme bekommen. Besonders für Kinder nicht gerade gesund.

        Ich frage mich zum Beispiel: Vegane Wurst – wieviel Chemie mag da wohl drin sein, um den gewünschten Geschmack hinzubekommen? Ich weiß nicht, ob das jetzt nur Vorurteile von mir sind? Werde mir also demnächst mal so ein Päckchen im Supermarkt in die Hand nehmen und mir die Inhaltsstoffen durchlesen. Ist vielleicht mal ganz interessant. Möglicherweise irre ich mich ja in der Beziehung auch. Aber vorstellen kann ich mir das auf Anhieb erstmal nicht, dass das ohne besondere Chemie geht.

        Aufwändiger und teurer ist die Ernährung (wenn’s wirklich schmecken soll) schon, denke ich mal.

        Ein Schaf zu verlieren sollte keinen Schäfer arbeitslos machen.

        Wer redet von einem Schaf? Das würde den Schäfer in der Tat wahrscheinlich gar nicht jucken. Hast anscheinend wohl die Links nicht gelesen. 😉

      • Christina sagt:

        Wie es weitergehen soll? Schrittweise Abschaffung der Nutztierhaltung. Bauern können endlich wieder Lebensmittel produzieren (Äcker) anstatt Todesmittel und sind nicht auf Futterimporte angewiesen, für die Regenwald in Südamerika zerstört wurde.

        „Was Veganer aber vielleicht noch schlimmer treffen könnte, sind die Umstände unter denen diese Produkte hergestellt werden. Denn das häufig verwendete Palmöl wird mit moralisch schwer vertretbaren Methoden produziert. Für das Anlegen der entsprechenden Plantagen werden Regenwaldflächen abgeholzt, was nicht nur Tierarten gefährdet, sondern auch den Klimawandel vorantreibt.“ Habe ich hier gefunden: http://www.gesund.at/a/vegane-wurst-ungesund

        Also vom Regen in die Traufe. 😉

        Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich will dir deine vegane Ernährungsentscheidung nicht mies machen. Ich möchte dir nur mal aufzeigen, dass du damit die Welt kein bißchen verbesserst, so wie du es zu meinen glaubst, zumindest nicht, was den Regenwald betrifft, wie du sehen kannst.

        Was die Zusatzstoffe in veganen Produkten angeht, habe ich noch nicht im Supermarkt nachgeschaut, aber stattdessen mal ein bißchen gegoogelt. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz so schlimm, wie von mir befürchtet, aber wirklich gut auch nicht.

        http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/veggie-wurst-schneidet-bei-stiftung-warentest-schlecht-ab-a-1114348.html

        http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/vegan_und_vegetarisch/essen-wie-aus-dem-chemiebaukasten-tofu-burger-soja-schnitzel-so-ungesund-ist-veganer-fleischersatz_id_5296624.html

  2. Alien sagt:

    Wenn du nicht die Möglichkeit hast (so wie die Menschen in armen Ländern), bei dieser Ernährungsform zusätzlich die richtigen Pillen einzunehmen, wirst du gesundheitliche Probleme bekommen.

    Das einzige Vitamin, was dringend empfohlen wird zu supplementieren, ist Vitamin B12. Es gibt zwar Menschen, die das ohne hinbekommen (Bakterien im menschlichen Körper produzieren das), aber man sollte sich nicht darauf verlassen, vor allem, weil wir in einer Cobalt-armen Umgebung leben (ebenso wie ein Jodmangelgebiet).

    https://www.amazon.de/Jarrow-Deutschland-Methyl-Lutschtabletten-Pfirsichgeschmack/dp/B010VLGC9U/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1494750147&sr=8-3&keywords=jarrow+Vitamin+B12

    Diese B12-Tabletten reichen etwa für 2 Jahre (einmal wöchentlich wird empfohlen von der veganen Gesellschaft). Kostenpunkt: 22,40 Euro. Glaub mir, Fleisch für 2 Jahre ist teurer und bei weitem keine solch verlässliche B12-Quelle. Nicht umsonst leiden viele Fleischesser unter B12-Mangel.

    Ich frage mich zum Beispiel: Vegane Wurst – wieviel Chemie mag da wohl drin sein, um den gewünschten Geschmack hinzubekommen?

    1. Kein Veganer braucht diese Produkte. Manche sind lecker und damit eine Bereicherung des Speiseplans, aber gesundheitlich völlig unnötig – wobei viele durchaus gesünder als echtes Fleisch sind.
    2. Bitte fair vergleichen: Supermarkt-Fleischersatz mit Supermarkt-Wurst oder Bio-Fleischersatz mit Biowurst. Du möchtest nicht wissen, wie viel „Chemiepampe“ in „normaler“ Wurst steckt.

    Wer redet von einem Schaf?

    Nun, wer wesentlich mehr verliert, sollte vielleicht mal in die Sicherheit investieren. Und im Artikel stand ja, dass er schon öfter Opfer des Wolfs geworden ist. Also wären weitergehende Schutzmaßnahmen angebracht. Und wenn er einfach mal Pech hatte, da die ersten Verbesserungsversuche nicht ausreichend war, habe ich ja nichts gegen Hilfe durch die Gemeinschaft (zumindest in der momentanen Situation) – wobei ich natürlich einen Ausstieg aus der Tierhaltung dennoch als sinnvolleres langfristiges Ziel sehe.

    Zum Palmöl: Wenn du dich in Veganer-Foren umkuckst wissen viele um das Problem, viele vermeiden Palmöl, andere kaufen Bio-Palmöl etc. Weiterhin ist die Unterstellung nichtmal fair: Wer vorher Nutella gegessen hat, und das jetzt 1 zu 1 durch Bionella ersetzt, kauft nicht mehr Palmöl als vorher, aber weniger Milch. Das Palmöl von Bionella wird immerhin relativ nachhaltig (bio) angebaut.
    Es ist schön, dass du dich informierst, aber einen Tipp dazu: Recherchiere gegen deine Meinung. Sonst unterliegst du leicht dem Bestätigungsfehler. Nachdem ich mich auf vegan-Seiten informiert habe, und das meiste sinnvoll fand, suchte ich händeringend nach Gegenargumenten. Diese waren nach meiner Bewertung so schlecht, dass sich meine Meinung gefestigt hat – sie hätte sich aber auch ändern können.
    Sprich, wenn du denkst, Veganer verursachen genauso viel Umweltschäden wie Fleischesser, suche nach Gegenbeweisen. Wenn die stichhaltig sind, ändere deine Meinung, wenn sie blöd sind bestätigt das deine Meinung.

    Also vom Regen in die Traufe.

    Eben nicht, jedenfalls wenn man ehrlich rechnet. Es ist natürlich theoretisch möglich, Veganer zu werden und dann die Umwelt und den Regenwald wesentlich mehr zu schaden. Aber mal ehrlich, wer macht das schon. Wer denkt sich: Cool, ich spar CO2 durch meine Ernährung dann kann ich ja jedes Wochende um die Welt fliegen??
    Veganer kaufen nicht mehr Palmöl als andere – meist sogar weniger weil sie von der Problematik wissen.

    Du sagst ja auch nicht: „Du verbesserst die Welt aber nicht, wenn du kein Auto fährst, weil die Fahrradherstellung braucht auch CO2!“ Qualitativ (auch Fahrradherstellung belastet die Umwelt) ist das ja richtig, quantitativ nicht mal im entferntesten sinnvoll.

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