Beck für Mädchenbeschneidung

Volker Beck, Bundestagsabgeordneter der Grünen, fordert die Akzeptanz der Mädchenbeschneidung:

Die Integration vieler Flüchtlinge hänge auch davon ab, ob man in Deutschland bereit sei, deren religiöse Bedürfnisse und Vorschriften zu akzeptieren, sagte Beck im TV-Sender Phoenix. 

Als Beispiele nannte er religiöse Kopfbedeckungen, das religiös begründete Schächten von Tieren sowie die Beschneidung von Jungen. Allerdings müssten Menschen, die hier um Asyl bitten, zugleich auch etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau wie auch die friedliche Auseinandersetzung bei unterschiedlicher Meinung akzeptieren.

Steht da nicht? Steht da wohl: Wenn Männlein und Weiblein gleichberechtigt sind, und die Jungenbeschneidung zu akzeptieren ist, muss die Mädchenbeschneidung auch akzeptiert werden. q.e.d.

Für alle, die noch denken: Ach das bisschen Haut, ist doch egal. Bitte erst mal diese FAQ lesen, diese Fallsammlung ankucken, diese Erfahrungsberichte Betroffener lesen, diese Bilder ansehen und dann mal ein paar Tage nachdenken.

Herr Beck, Sie sollten das auch mal tun. Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass wir Jungenbeschneidung akzeptieren sollten, kann ich nicht anders, als sie zu verachten. So wie ich die Mehrheit des Bundestages verachte, die vor gut drei Jahren die Rechte der männlichen Kinder buchstäblich beschnitten haben.

Sie empören sich zurecht über die Morddrohungen gegen Ihre Person, drohen aber vielen Kindern mit einer schweren Körperverletzung mit lebenslänglichen Folgen. Nebenbei plädieren Sie als „Grüner“ für Tierquälerei. Wie können Sie sich eigentlich selbst noch ernst nehmen?

Masern: 12900 Menschen vorsorglich gekeult

Wegen des Verdachts auf Masern wurde die gesamte Bevölkerung der oberpfälzischen Gemeinde Roding sowie einige Touristen gekeult.

Bei den Masern handelt es sich um eine anzeigepflichtige Menschenseuche. Werden Erreger entdeckt, muss dies den Behörden mitgeteilt werden. Laut Menschenpestverordnung muss der gesamte Bestand einer Gemeinde schon bei einem Verdacht auf die Virusinfektion gekeult werden.

Kritik kam vom Deutschen Menschenschutzbund, der die umgehende Keulung als Aktionismus bezeichnete. Eine Tötung solle nur als letzte Maßnahme bei gesichertem Nachweises eines gefährlichen Erregers erfolgen, hieß es von der Organisation. „Wer so rasch Tötungen ohne klaren Befund anordnet, der handelt nach dem Prinzip ‚aus den Augen, aus dem Sinn'“, kritisierte Präsident Rainer Zufall. „Das ist keine Seuchenpolitik, die mit Menschenschutz vereinbar ist.“

Aufklärung

Deutsche Bundeswehrsoldaten sollen den IS mit Tornados aufklären, damit dieser sich totlacht.

So oder so ähnlich lautet wohl die Strategie der Bundesregierung.

Gut, dass wir von solch hochintelligenten, am Wohl aller Menschen interessierten und weitsichtigen Politikern regiert werden, die die Geschichte nicht vergessen haben.

Ironie aus, Fakten an:

  • Der IS wird finanziert. Unter anderem von diesen Staaten, die ihn vorgeblich bekämpfen. Unser „Verbündeter“ Saudi-Arabien zum Beispiel steckt tief im Sumpf dieses islamistischen Terrors und wird von Deutschland noch mit Waffen beliefert. Folglich unterstützt Deutschland mindestens indirekt unseren vorgeblich schlimmsten Feind.
  • Bei den feigen Bombardements aus großer Höhe werden viele Menschen getötet. Diese werden nicht mal gezählt, geschweige denn identifiziert oder betrauert. Der unappetitliche Brei aus Hirn, Blut, Knochensplittern, Därmen und sonstigen Körperteilen von Menschen jeden Alters (vom Embryo bis zum Greis) wird bei der nächsten Putzaktion einfach weggewischt und als Müll entsorgt. Diese Menschen werden mehrheitlich nicht dem IS angehören. Selbst wenn man nur IS-Mitglieder töten würde, würde das immer noch unseren immer so hochgelobten „Werten“ widersprechen. Wir haben keine Todesstrafe aber das Recht auf Leben festgeschrieben. Punkt.
  • Nicht einmal die Soldatenvertretung der Bundeswehr erkennt eine Strategie, die dem Einsatz einen gewissen Sinn verleihen könnte. Es ist also schon von vorn herein klar, dass Syrien das neue Afghanistan wird.
  • Die einzige Gemeinsamkeit der in Syrien kriegführenden Länder ist, dass alle Bomben werfen wollen. Ansonsten verbindet viele nichts. Sie kämpfen nebeneinander, miteinander, gegeneinander gegen einen unbestimmten „Feind“.
  • Die Gründe, die zum Entstehen und Erstarken des IS geführt haben, interessieren niemanden von den Kriegstreibern. Diese sind aber vor allem deshalb wichtig, da diese Ursachen noch nicht verschwunden sind. Wenn man diese Ursachen aber nicht abschaltet (etliche liegen in der Macht der „guten westlichen Staaten“(TM)), wird sich das nächste Terror-Monstrum so sicher wie das Amen in der Kirche entwickeln.

In diesem Sinne: „Bombing for peace is like fucking for virginity!“

MAKE LOVE NOT WAR!

PS: Ich freue mich schon auf die Kommentare auf den Satireseiten Focus und Welt, die wieder fordern, dass doch die syrischen Flüchtlinge gefälligst beim Wiederaufbau ihres Landes mithelfen sollen. Ich dachte immer (naiv wie ich bin), die Verursacher sollten für Schäden aufkommen. Offenbar passen aber Nationalismus und gesunder Menschenverstand nicht zusammen.