Clayton Lockett, die grausamen Details seiner Hinrichtung

Mörder unter sich.

Lancelot Armstrong Blog

Die schreckliche Wahrheit über die Todesstrafe in den USA

Clayton Lockett

Clayton Lockett ist bei seiner Hinrichtung am 29.04.2014 durch die Hölle gegangen. Weltweit wurde über diesen Fall von Foltermord berichtet, als die Vorkommnisse bei seiner Exekution bekannt wurden.

(siehe auch: http://wp.me/p2X1th-aa)

Nun berichtet www.theatlantic.com/magazine/ über die entsetzlichen Details.

Als die Wärter kamen um ihn zu holen, Morgens um 5:06 Uhr, versteckte er sich unter seiner Decke. Zuvor hatte er sich Halb-Zoll-lange Verletzungen an seinen Armen zugefügt mit dem Messer, aus einem Rasierapparat. Auch hatte er eine ganze Handvoll Medikamente gehortet und diese geschluckt. Die Mannschaft klopfte an seine Tür und Clayton Lockett weigerte sich aufzustehen, indem er die Decke über seinen Kopf zog.

Die Mannschaft ging wieder um Erlaubnis einzuholen ihn zu Tasen. Clayton Lockett versuchte die Tür zu versperren, jedoch sie kamen zurück, brachen die Tür auf und schockten ihn mit dem Taser, dann zerrten sie ihn aus…

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17 Kommentare zu “Clayton Lockett, die grausamen Details seiner Hinrichtung

  1. Christina sagt:

    Lockett entführte 1999 mit zwei Komplizen die 19-jährige Stephanie Neiman sowie drei weitere Personen. Da Neiman nicht davon abwich, die Polizei von dieser Aktion unterrichten zu wollen, beschloss Lockett, sein Opfer zu erschießen. Seine Waffe hatte nach zwei Schüssen jedoch eine Ladehemmung und er wies seine Kumpanen an, Neiman, die zu diesem Zeitpunkt noch gelebt hatte, zu begraben, was schließlich zu ihrem Tod führte. Lockett wurde wegen dieses Mordes in Tateinheit mit Gruppenvergewaltigung, Entführung, Körperverletzung sowie anderer Taten im Jahr 2000 zum Tode verurteilt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Clayton_Lockett

    Ob der Täter, den ihr so bedauert wohl genauso viel Mitgefühl mit dem Leid seiner Opfer hatte, wie ihr mit ihm? Oder empfindet ihr „lebendig begraben zu werden“ als weniger schlimm?

    • Alien sagt:

      Du findest es schlimm, dass Lockett so grausame Taten gemacht hat. Du findest es schlimm, dass Lockett kein Mitgefühl mit den Tätern gezeigt hat. Du findest die grausamen Sachen, die Lockett angetan wurden, nicht so schlimm. Du hast kein Mitgefühl mit Lockett. Findest du es nicht bedenklich, dass du wie ein Mörder denkst und fühlst?

      Ich finde es erschreckend, dass eine Anhängerin einer Religion, die Barmherzigkeit, Vergebung und Nächstenliebe predigt, so kaltherzig ein zu Tode Foltern implizit rechtfertigt.

      Wie kann eine Christin mir vorwerfen, dass ich Mitleid mit Lockett habe. Würde nicht mehr Mitleid die Welt friedlicher machen als weniger. Würde nicht weniger Rachsucht die Welt friedlicher machen als mehr? Ist es nicht genau das, was Jesus gepredigt hat?

      Wie kann man überhaupt jemandem vorwerfen, dass er Mitleid mit einer gequälten Seele hat? Ist es nicht das, was den Menschen ausmacht?

      Ich verstehe dich nicht.

      “Ob der Täter, den ihr so bedauert wohl genauso viel Mitgefühl mit dem Leid seiner Opfer hatte, wie ihr mit ihm?”

      Du findest, das Lockett zu kaltherzig war, und sich nicht für das Leid seiner Opfer interessiert hat. Du findest gleichzeitig, ich sollte so kaltherzig sein, und mich nicht für das Leid Locketts interessieren? Das lässt sich nicht vereinbaren.

      Wenn du es zulässt, dass dir irgend ein Mörder dein Mitgefühl raubt, dann hat er nicht nur das Leben seines Opfers genommen, sondern auch deines zerstört. Der einzige Weg, sein Leben wieder zurückzubekommen ist Vergebung. Das sollte dir eigentlich bekannt vorkommen.

      Passend dazu:

      http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/auschwitz-prozess-holocaust-ueberlebende

      • Christina sagt:

        Ich werfe dir nicht vor, dass du Mitleid mit dem Täter hast. Ich beobachte nur immer wieder, dass sich das Mitleid Vieler nur auf die Täter beschränkt und von dem Leid der Opfer redet niemand. So auch du hier nicht. Kein einziges Wort darüber, was dieser Mann Schlimmes getan hat. Und welches Leid er über andere Menschen gebracht hat. Nicht nur über seine Opfer, die jetzt tot sind, sondern auch über deren Angehörige. Man kümmert sich mehr um die Täter, die bekommen Zuwendung, Therapien und was weiß ich noch alles. Die Opfer (so sie denn noch leben) werden meist im Regen stehen gelassen. So kann man es immer wieder hören und lesen.

        Ich habe mehr Mitgefühl mit den Opfern als mit dem Täter, da hast du Recht. Bei dir scheint es anscheinend umgekehrt zu sein. Was die Vergebung angeht: Ich kann einem Täter auf persönlicher Ebene durchaus Vergebung zusprechen (vorausgesetzt er bereut seine Taten). Das schließt aber nicht aus, dass dieser keinem weltlichen Gericht mehr zugeführt werden darf und sollte und gegebenenfalls Wiedergutmachung leisten muß. Angenommen dir wird dein Auto gestohlen und der Dieb wird nach einiger Zeit gefaßt, er entschuldigt sich bei dir und du vergibst ihm. Verzichtest du dann darauf, dass er dir den Wert den Diebesgutes ersetzt und sagst „Schwamm drüber“? Ich glaube, du wirst schon Wiedergutmachung erwarten, oder nicht?

        Als sich der Zöllner zu Jesus bekehrte, hat er allen Leuten, die er im Laufe der Jahre betrogen hatte, ihr Geld nicht nur wieder zurückgegeben, sondern vierfach ersetzt. Das war ein Gebot aus dem Mosaischen Gesetz. Dazu hat er noch mehr gegeben als das, wozu er laut diesem Gesetz verpflichtet war, was ein Zeichen seiner wahren Reue ist.

        • Alien sagt:

          „Bei dir scheint es anscheinend umgekehrt zu sein.“

          Dann scheint der Schein wohl falsch. Mehr muss ich zu dieser eigentlich unverschämten haltlosen Unterstellung hoffentlich nicht sagen.

          „und gegebenenfalls Wiedergutmachung leisten muß.“

          Und genau das wird mit einer Hinrichtung unmöglich gemacht. Die Opfer haben nichts davon. Würde der Mörder arbeiten und die Angehörigen finanziell unterstützen, wäre zumindest ein kleiner Teil Wiedergutmachung möglich. Dadurch, dass man ihn hinrichtet passiert genau das, was du kritisierst: Das Opfer ist egal. Man verhindert eine teilweise Wiedergutmachung, und lässt das Opfer Opfer sein.

          Wenn du also Wiedergutmachung forderst, bin ich auf deiner Seite. Aber genau die wird durch die Hinrichtung verhindert. Analog zu dem geklauten Auto, dass ich als Diebstahlopfer zurückmöchte, will die Mutter des Mordopfers ihr Kind lebend zurück. Das geht aber nicht. Eine Hinrichtung ändert daran nichts, verhindert aber alternative Formen einer Teilwiedergutmachung.

          „Man kümmert sich mehr um die Täter, die bekommen Zuwendung, Therapien und was weiß ich noch alles. Die Opfer (so sie denn noch leben) werden meist im Regen stehen gelassen. So kann man es immer wieder hören und lesen.“

          Niemand hindert dich daran, den Opfern zu helfen.

          Es ist außerdem schäbig, Hilfeleistende gegeneinander auszuspielen:

          Es gibt Menschen, die helfen Häftlingen, andere die helfen Kriminialitätsopfern, andere die helfen alten Menschen, andere helfen kranken Menschen, andere helfen Kindern, andere helfen Tieren, andere helfen Umweltschutzorganisationen die Umwelt zu schützen, andere helfen armen Menschen wieder auf die Beine zu kommen, etc. etc. etc. Jeden von denen kannst du vorwerfen, dass er nicht die hundert anderen Sachen macht. Es wäre aber nicht fair.

          Um zum Beispiel zurückzukommen: Die Frage ist nicht Täter- oder Opferschutz sondern Täter – UND Opferschutz. Beides muss gewährleistet sein in einer zivilisierten Gesellschaft (wo auch immer es so eine gibt).

          • Christina sagt:

            Dann scheint der Schein wohl falsch. Mehr muss ich zu dieser eigentlich unverschämten haltlosen Unterstellung hoffentlich nicht sagen.

            Sorry, aber ich habe dich in diesen Fällen (es ist ja nicht der erste Artikel dieser Art) noch niemals die Opfer erwähnen und bedauern gehört. Dann mußt du dich nicht wundern, wenn das bei anderen so rüber kommt.

            Wenn du also Wiedergutmachung forderst, bin ich auf deiner Seite. Aber genau die wird durch die Hinrichtung verhindert. Analog zu dem geklauten Auto, dass ich als Diebstahlopfer zurückmöchte, will die Mutter des Mordopfers ihr Kind lebend zurück. Das geht aber nicht. Eine Hinrichtung ändert daran nichts, verhindert aber alternative Formen einer Teilwiedergutmachung.

            Die Mutter möchte ihr Kind lebend zurück haben. Da hast du völlig Recht. Das ist aber nicht mehr möglich. Es gibt im Falle von Mord keine Teilwiedergutmachung. Was willst du da gutmachen? Glaubst du Geld kann da irgend was heilen oder gutmachen? Ich nicht. Die Mutter will kein Geld, sie will ihr Kind.

            Eine Hinrichtung ändert nichts am Tod des Kindes, das stimmt. Ist aber in gewisser Weise eine Form von Gerechtigkeit. Das sehen übrigens sehr viele Menschen so. Wir hatten gerade letztens mal das Gespräch auf der Arbeit. Dabei ging es um einen aktuellen Mord. Du schimpfst immer so auf die Amis. Ich bin mir nicht sicher, was wohl bei einer Volksabstimmung zur Todesstrafe in Deutschland herauskäme.

            • Alien sagt:

              „Sorry, aber ich habe dich in diesen Fällen (es ist ja nicht der erste Artikel dieser Art) noch niemals die Opfer erwähnen und bedauern gehört. Dann mußt du dich nicht wundern, wenn das bei anderen so rüber kommt.“

              Genauso könnte ich dir vorwerfen, dass du null Mitgefühl für die Angehörigen des Täters (seine Eltern, seine Freunde, evtl. seine Frau, evtl. seine Kinder) zeigst. Die erleben jetzt den gleichen Schmerz wie die Angehörigen des Mordopfers. Und dieser Vorwurf würde sogar auf Sachen beruhen, die du geschrieben hast, und nicht auf Dingen, die du NICHT geschrieben hast.

              Es gibt für Mord keine Gerechtigkeit. Leben für Leben ist eine extrem simplifizierende Sichtweise. Was ist zum Beispiel bei Mehrfachmord? Wie willst du da „Gerechtigkeit“ herstellen. Warum plädierst du nicht dafür, dass man Lockett auch lebendig begraben hätte sollen. Eine harmlose Giftspritze ist doch nicht gerecht! Jemand der Leute zu Tode gefoltert hat, soll der dann auch zu Tode gefoltert werden (mehrmals) aus Gerechtigkeitsgründen?

              Es ist nicht immer möglich und/oder wünschenswert die selbe Tat nochmal am Täter zu vollziehen. Also bleiben nur Ersatzstrafen, wie zum Beispiel Freiheitsstrafen. Und genau letztere ist im Falle von Mord wohl auch in vielen Fällen sinnvoll.

              Und zur Wiedergutmachung: Wenn zum Beispiel der/die Alleinverdiener/in einer Familie ermordet wird, hat die Familie schon was davon, wenn der Mörder finanziell zur Entlastung der eh schon geschädigten Famillie beiträgt. Auch wenn es „nur“ Geld ist.

              „Das sehen übrigens sehr viele Menschen so.“

              Frag doch mal die Opfer nach der Hinrichtung. Viele sehen das nicht (mehr) so. By the way: Die Mehrheit hat NICHT immer Recht.

              „Du schimpfst immer so auf die Amis. “

              Auf die US-amerikanische Regierung, genauso wie auf viele andere Regierungen. Gegen „die Amis“ hab ich nichts, genauso wenig wie gegen „die Russen“. Die meisten sind nämlich einfach nur nette Leute, die in Frieden Leben wollen, und könnten wenn die ReGIERungen das nicht verhindern würden.

              • Christina sagt:

                Es gibt für Mord keine Gerechtigkeit.

                Wenn es für Mord in deinen Augen keine Gerechtigkeit gibt, wieso forderst du dann für ein weitaus geringeres Delikt, wie den Autoklau, Gerechtigkeit ein? Da kannst du doch dann auch sagen, 3 Stunden gemeinnütziger Arbeit (ohne Wiedergutmachung) reichen um die Schuld abzubüßen. Nee, dafür will jeder dann unbedingt Gerechtigkeit haben und würde die 3 Stunden gemeinnütziger Arbeit als nicht angemessen und ungerecht empfinden. Warum ist das so? Ist ein Auto mehr wert wie ein Menschenleben?

                Was ist zum Beispiel bei Mehrfachmord? Wie willst du da “Gerechtigkeit” herstellen.

                Ganz einfach, du kannst hier nicht von einer Gruppe ausgehen. Jedes der Mordopfer ist eine eigenständige Person und hatte nur „ein“ Leben und nicht mehrere, die es verlieren konnte. Und der Mörder hat auch „ein“ Leben, das er verlieren kann. Hier macht „addieren“ keinen Sinn.

                Und zur Wiedergutmachung: Wenn zum Beispiel der/die Alleinverdiener/in einer Familie ermordet wird, hat die Familie schon was davon, wenn der Mörder finanziell zur Entlastung der eh schon geschädigten Famillie beiträgt. Auch wenn es “nur” Geld ist.

                Also in Deutschland verdient man im Gefängnis nicht viel Geld. Ich weiß nicht, wie das in Amerika ist, aber sicher nicht besser. Ich glaube also kaum, dass das für die Opfer eine große finanzielle Spritze wäre. Und weil du den Mehrfachmord angesprochen hast, dann müßten die paar Cent auch noch durch drei, vier, fünf usw. geteilt werden. Also das Argument zieht irgendwie nicht, selbst wenn man mit Geld irgend was gutmachen könnte.

                • Alien sagt:

                  „Wenn es für Mord in deinen Augen keine Gerechtigkeit gibt, wieso forderst du dann für ein weitaus geringeres Delikt, wie den Autoklau, Gerechtigkeit ein?“

                  Es geht nie um Gerechtigkeit, sondern um bestmögliche Schadenswiedergutmachung. Das ist bei Diebstahl zu annähernd hundert Prozent zu erreichen, bei Mord nicht. Dennoch ist ein bisschen WIedergutmachung besser als keine. Erinnerst du dich an Tookie?

                  http://www.welt.de/print-welt/article183717/Schwarzeneggers-Entscheidung.html

                  Was ist besser, ihn hinzurichten, wegen einer abstrakten Gerechtigkeit, oder ihn weiter Frieden stiften und Menschenleben retten lassen? Schwarzenegger hat nach seiner Art entschieden. Jetzt ist Tookie lange tot, so wie viele, die er nicht mehr retten konnte.

              • Christina sagt:

                PS:
                Wie es der Zufall manchmal so will. Gestern abend noch eine Sendung im TV geschaut. Also, ein Gefangener in Deutschland verdient im Monat zwischen 160 und 180 Euro. Da kann er wahrlich eine Menge Wiedergutmachung von leisten. 😉 Wahrscheinlich muß ihm sowieso noch irgendwie ein Selbstbehalt davon bleiben, ähnlich wie bei Unterhaltszahlungen. Möglicherweise ist er Raucher und braucht Zigaretten, Süßigkeiten usw.. Persönliche Sachen halt.

                Übrigens ging es in der Sendung um mehrere Verturteilungen wegen Kindesmißbrauch. Das Gericht mußte bei der Strafbemessung mildere Umstände berücksichtigen. Der eine Täter hätte wohl eigentlich 8 Jahre bekommen und bekam nur 4, weil er sich dazu verpflichtet hatte, insgesamt 30.000 Euro Wiedergutmachung an seine beiden Opfer (2 Geschwister) zu zahlen. Bis heute ist noch kein Cent davon geflossen, obwohl ihm sogar angeboten wurde, das Geld in 20 Euro-Raten abzuzuahlen. Die Opfer und deren Angehörige haben keine Nerven und kein Geld um dagegen gerichtlich vorzugehen. Bei den anderen Fällen verhielt es sich ähnlich. Keine angebliche Wiedergutmachung geflossen. Das bloß mal so am Rande.

                • Alien sagt:

                  Und das soll ein Argument wofür sein? Wenn der Staat offenbar noch nicht mal fähig ist, Schmerzensgelder durchzusetzen, wieso willst du diesem Staat dann das Recht zusprechen über Leben und Tod zu entscheiden?
                  Übrigens könnte man den Differenzbetrag bei Abschaffung der Todesstrafe direkt an die Opfer zahlen, würde den Opfern helfen und der Staat hätte keine höheren Ausgaben. Die Ausgaben für Todesstrafe kosten nämlich deutlich mehr als die für lebenslange Haft. So lange man aber Gerechtigkeit (was immer das in diesem Zusammenhang sein soll) höher gewichtet als tatsächliche Hilfe passiert sowas nicht.

  2. Christina sagt:

    Übrigens die Überschrift „Mörder unter sich“ ist hier fehl am Platz. Der Staat ist hier nicht in der Rolle eines „Mörders“, denn laut Strafgesetzbuch §211 (2) ist ein Mörder, „wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.“

    Das alles trifft auf den Staat als Vollstrecker eines Urteils nun mal nicht zu.

    • Alien sagt:

      Rache wird als niedriger Beweggrund gesehen. Und genau das dürfte der Grund für die Hinrichtungen sein. Juristisch magst du Recht haben, aber es ist sicher angemessen, Hinrichtungen als Mord zu bezeichnen.
      Nebenbei: Es gibt nicht nur die deutsche Morddefinition.

      • Christina sagt:

        Der Staat übt hier keine „Rache“, wie du es gerne hinstellen würdest, sondern tut einzig und alleine der Gerechtigkeit genüge (Leben für Leben). Das ist wohl ein bedeutsamer Unterschied. Wirf das mal bitte nicht in einen Topf.

        • Alien sagt:

          Die Standardfloskel der Rachsüchtigen:

          „Das ist keine Rache. Das ist Gerechtigkeit.“

          Fragt sich nur woran man den Unterschied erkennt.

        • Alien sagt:

          Ach noch was: Wenn der Staat geistig Behinderte hinrichtet oder zur Tatzeit Minderjährige, dann ist das Mord und keine Gerechtigkeit. Das mag hier anders gewesen sein, aber es sagt viel über einen Staat aus, wenn er sich nicht mal an die eigenen Gesetze hält. Und diesem Staat dann das Recht zuzusprechen über Leben und Tod zu urteilen, käme mir nicht in den Sinn.

  3. Christina sagt:

    Übrigens, dass die Hinrichtung so verpfuscht und grausam ablief, liegt mit daran, dass Europa seit einigen Jahren die wirksamen und sicheren Medikamente für einen möglichst schmerzfreien schnellen Tod nicht mehr liefert. So habe ich es irgendwo mal gelesen. Warum die Amis nicht in der Lage sind, selbst was zu entwickeln, weiß ich auch nicht und frage ich mich auch.

    • Alien sagt:

      Du wärst eine perfekte Waffenlobyistin: Wenn wir nicht unsere Super-Panzer nach Saudi-Arabien liefern, werden die armen Menschen dort mit Macheten zu Tode gequält.

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