Die Invasion der Nackten

Wusstet ihr, dass in Bayern seit einiger Zeit praktisch Anarchie herrscht? Es gibt nämlich kein bayernweites Nacktbadeverbot mehr. Das heißt, es können jetzt Millionen von FKK-Fetischisten Bayern unsicher machen, ohne Strafen befürchten zu müssen!

Aber halt, Bayern wäre ja nicht Bayern, wenn sinnlose, unbegründbare Verbote einfach so abgeschafft würden. Nein, die Kommunen dürfen nun selbst Nacktbadeverbote verhängen, wie München gestern bereits erledigt hat. Der Gemeindetagspräsident Uwe Brandl ([na, welche Partei wird hier wohl stehen? Richtig, CSU]) warnt schon:

Vielen Kommunen sei bisher nicht klar, dass es eine Regelungslücke gebe und das Nacktbaden nicht mehr wie bisher – von Ausnahmen abgesehen – generell verboten sei, sagte Brandl dem Bayerischen Rundfunk. „Ich gehe aber davon aus, dass die FKK-Fetischisten das sehr wohl wissen.“

EINE REGELUNGSLÜCKE!!!

Oh mein Gott!!!

Was würde nur passieren, wenn nicht jedes kleinste Detail unseres Lebens in irgendeiner Verordnung verklemmter Bürokraten GEREGELT werden würde? Man stelle sich nur mal vor, diese Regelungslücke bliebe bestehen. Plötzlich dürften Menschen etwas tun, womit sie weder sich noch sonst jemanden schaden, OHNE dafür bestraft zu werden. Das kann man natürlich nicht gutheißen.

Glücklicherweise ist die Regelungslücke wohl doch nicht so groß, wie unser nicht-prüder Herr Brandl befürchtet:

Der Jurist Christoph Tangermann von der Universität Nürnberg-Erlangen teilt diese Befürchtung nicht. Auf Grundlage des Sicherheits- und Polizeirechts sowie der Bestimmungen zum Jugendschutz könnten die Kommunen auch weiterhin gegen unerwünschte Anhänger der hüllenlosen Erholung vorgehen, sagte der Experte der Nachrichtenagentur dpa.

Sicherheit? Jugendschutz? Da bin ich aber erleichtert. Tickende Zeitbomben (Nacktbadende) können also noch aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie unsere Kinder und Jugendlichen töten vernichten verhungern lassen mit dem Messer angreifen vergiften in ihrer natürlichen Entwicklung stören. Die Kinder und Jugendlichen könnten sonst vielleicht auf die dummen Gedanken kommen, dass Menschen unabhängig von ihren materiellen Besitztümern gleich viel wert sind. Oder das Kleidung nur ein nützliches Werkzeug ist, um nicht zu frieren und sich vor Verletzungen zu schützen, und so bald diese Gefahren nicht gegeben sind, dieses Werkzeug völlig überflüssig ist. Oder dass nicht jeder nackt so aussieht wie Models in Pornoheftchen und sie so vielleicht ein gesünderes Körpergefühl entwickeln. Oder [hier weitere subversive Gedanken einfügen]…

Außerdem geht es hier um Badeseen und ähnliches. Nicht um die belebte Innenstadt. Da versteht natürlich jeder sofort, warum man dort bestraft wird, wenn man sich dort nackt aufhält: WEIL halt. Bürokratisch heißt das dann „öffentliches Ärgernis“.

Genug Sarkasmus, eine konkrete Frage an die verehrte Leserschaft: Würdet ihr die Polizei rufen, wenn ihr einen nackten Menschen seht?

Euer anzüglicher angezogener Alien

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30 Kommentare zu “Die Invasion der Nackten

  1. Ganz sicher nicht. Ein Nackerter kann schließlich keine Waffe verbergen. 😉

  2. Christina sagt:

    An Halloween soll mal in England ein Mann, den die ständig klingelnden Kinder nervten, im Adamskostüm die Tür geöffnet haben, worauf die Kinder natürlich schreiend davon liefen. Die Eltern alarmierten daraufhin die Polizei.

    Wie konnten sie nur? Kopfschüttel. Ist doch schließlich alles ganz normal. Und ein Nackter kann schließlich keine Waffe verbergen. Und schließlich ist doch Kleidung nur ein nützliches Werkzeug, um nicht zu frieren…. 😉

    • Alien sagt:

      „worauf die Kinder natürlich schreiend davon liefen“

      So natürlich ist das gar nicht. Offenbar waren die Kinder schon alt genug, um lange genug von der Bösartigkeit des Nacktseins gehört zu haben, bis sie diese endgültig internalisiert hatten.

      Schamgefühl kommt nur durch Erziehung und Sozialisation zustande. Kuck mal zu einigen Naturvölkern. Dort haben sie auch nur so viel Kleidung, wie zum Schutz vor Verletzung und Kälte notwendig ist, und keiner schämt sich.

      • Christina sagt:

        Seltsamerweise bedecken die Naturvölker, auch wenn sie wenig anhaben, meist ihre Genitalien.

        PS: Nacktheit hat auch immer irgendwas mit Sexualität zu tun. Oder warum hat sich ein gewisser Politiker, der vor kurzem durch die Medien ging, wohl Fotos von nackten Kindern aus dem Netz heruntergeladen? Nur so zum Spaß oder um sich daran aufzugeilen? Mir erzählte mal jemand, dass er genau aus diesem Grunde immer in die gemischte Sauna gegangen ist, weil da auch Frauen waren. Und (ich bin ja im Osten aufgewachsen, dem FKK-Land sozusagen 😉 , obwohl ich selbst diesem Hobby nicht fröhnte), da könnte ich auch manche Story erzählen, die meine damaligen FKK praktizierenden Arbeitskollegen, zum Besten gaben. Ganz so harmlos wie hier dargestellt ist das alles wohl auch nicht immer.

        • Alien sagt:

          „Seltsamerweise bedecken die Naturvölker, auch wenn sie wenig anhaben, meist ihre Genitalien.“

          So seltsam ist das auch wieder nicht. Immerhin sind das die empfindlichsten Stellen des Körpers. Die Bedeckung dient damit als Verletzungsschutz.

          „Nacktheit hat auch immer irgendwas mit Sexualität zu tun.“

          Jein. Die meisten Leute, die Sex haben, sind wohl nackt. Aber bei weitem nicht alle nackten Leute haben oder denken an Sex.

          Ich bezweifle gar nicht, dass es diese Leute gibt, von denen du erzählst. Aber hier ging es darum, etwas zu verbieten (Nacktbaden). Und für ein Verbot sollte man gute Gründe haben. Welche sind deine?

          Davon abgesehen, dass wohl nur deshalb so viele Leute Nacktheit mit Sex verbinden, WEIL alle angezogen sind. In einer hypothetischen Gesellschaft, in der alle immer nackt rumlaufen, würde wahrscheinlich niemand DESHALB an Sex denken.

        • Alien sagt:

          Hab ich dich richtig verstanden, du bist für ein Nacktbadeverbot? Wenn ja, was sind deine Gründe?

  3. Ich gehe seit vielen Jahren regelmäßig in die gemischte Sauna, mir ist in all der langen Zeit noch nie etwas „Bedenkliches“ oder „Anstößiges“ aufgefallen, und ich bin eine sehr aufmerksame Beobachterin.

    • Alien sagt:

      Im Gegensatz zu heldenhaften Kriegseinsätzen sind gemischte Saunen sehr bedenklich und anstößig. Ich sage nur Sodom und Gomorrha! 😉

      Spaß beiseite: Kann ich bestätigen.

      • Dann sollten wir flugs all jene, die sich in der gemischten Sauna verlustieren, in Flinten-Uschi’s Bundeswehr stecken – am besten in einen gefährlichen „Brückenbau-und-Brunnenbohr-Einsatz“… :mrgreen:
        Manchmal scheint es mir beim Lesen mancher Ansichten, Meinungen und Kommentare, als wären wir schnurstracks auf dem besten Weg zurück ins Mittelalter…

    • Christina sagt:

      Kannst du in die Köpfe schauen?

      • Ich kann lesen und meinen Mitmenschen zuhören. 😉

        • Christina sagt:

          Es wird sich am in der Sauna (oder anderswo) niemand auf die Stirne schreiben: „Ich bin ein Voyeur.“ 😉

          • Und weil dem so ist, verdächtige ich ohne konkrete Beweise zu haben niemanden, ein solcher zu sein… Zudem – das Hinschauen ist menschlich, es gehört quasi zu unseren Urinstinkten. So lange dies nicht überhand nimmt und lästig wird bzw. der/die Guckende handgreiflich, finde ich nichts dabei. Ich schau ja selber.

  4. Christina sagt:

    Ach übrigens habe ich gerade mal den Münchner Artikel angeklickt. Demnach gibt und gab es schon immer (auch in München) gewisse Strände, an denen FKK erlaubt war und ist. Ich verstehe nun ehrlich gesagt euer Problem gar nicht? Geht doch einfach an diese FKK-Strände und laßt den anderen ihre. So wie man früher bei der Bahn halt ins Raucherabteil ging, wenn man rauchen wollte und als Nichtraucher sich ein Nichtraucherabteil suchte.

    Selbst zu DDR-Zeiten waren die Strände in Textil-, FKK- sowie Hundestrände eingeteilt. Da kann sich jeder das für sich passende aussuchen.

    Wie heißt es im Straßenverkehr schon: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. 😉

    • Alien sagt:

      Weißt du, mich persönlich betrifft dieses Verbot nicht. Ich finde es aber nicht richtig, Sachen zu verbieten, ohne gute Gründe. Gute Gründe sind, wenn andere Menschen zu schaden kommen oder sehr gefährdet werden. Beides trifft hier nicht zu (im Gegensatz zum Rauchen, das schädigt andere Leute). Dass andere Leute etwas STÖRT, kann doch noch kein ausreichender Grund für ein Verbot sein. Was könnte sonst noch alles verboten werden: Dicke Menschen dürfen nicht mehr auf die Straße, weil manche den Anblick eklig finden. Leute mit Hautkrankheiten ebenfalls nicht, höchstens mit Burka (auch wieder blöd, soll ja auch verboten sein, weil sich manche davon beunruhigen lassen), etc.

      Daher nochmal die Frage, welche Gründe gibt es (hast du) für solch ein Verbot?

      • Christina sagt:

        Nehmen wir mal an, Rauchen wäre nicht gesundheitsschädlich. Trotzdem würde mich der penetrante Gestank stören (der letztendlich auch ihn meinen Sachen hängenbleibt). Würdest du nun sagen, da ich nicht zu Schaden komme und dadurch auch nicht gefährdet bin, mich es einfach nur stört, muss ich es halt ertragen, wenn in Zukunft in allen Abteilen der Bahn geraucht werden dürfte? Ich sehe das anders. Wie schon gesagt, wir sollten doch alle aufeinander Rücksicht nehmen. Hier kann nicht nur eine Seite ihre vermeintlichen Rechte einfordern.
        Und das mit den dicken Menschen oder den Hautkrankheiten kannst du nicht auf eine Stufe damit stellen. Ersteinmal können das die Betroffenen nicht ändern – im Gegensatz zu den Nackten, die können sich einfach was anziehen. 😉 Und zweitens stößt sich daran normalerweise auch niemand. Ersteres hat auch nichts mit Sexualität zu tun, letzteres schon (wie du ja sogar eingeräumt hast). Und hier liegt meines Erachtens der Knackpunkt.

        • Alien sagt:

          Es gibt halt einen Unterschied zwischen einem strafbewehrtem Verbot und einem zwischenmenschlichem Kontakt. Du könntest beispielsweise deinen Sitznachbarn bitten, das Rauchen einzustellen. Aber du kannst nicht die Polizei rufen, um ihn bestrafen zu lassen.
          Zum Gestank: Ich hatte auch schon des Öfteren das „Vergnügen“ neben stark „riechenden“ Personen im öffentlichen Verkehrsmittel zu sitzen. Die meisten hätten sicher etwas dagegen tun können (waschen, Deo, etc.). Dennoch ist es nicht strafbewehrt, ungewaschen in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bin absolut für Rücksichtnahme, aber ja, gewisse Dinge muss man eben aushalten, wenn sie sich nicht durch Gespräche klären lassen.
          Zur Sexualität: „Eingeräumt“, na ja. Ich sagte, es gibt bestimmt Leute, die gerne kucken, und das vielleicht auch geil finden. Aber kucken ist ja kein Voyeurismus. Voyeurismus ist es erst dann, wenn ich Barrieren überwinde, um eine Person nackt zu sehen. Wenn sie sich nackt zeigt, ist man kein Voyeur (wenn jetzt nicht jemand gerade ewig starrt).
          Außerdem glaube ich nicht mal, dass das Nacktsein das „An-Sex-Denken“ erhöht. Wie lernen sich denn normalerweise Paare kennen? Häufig, weil sich beide sexuell attraktiv finden. Diese Attraktivität kann man angezogen genauso (oder sogar mehr) ausstrahlen als nackt. Ich behaupte also, dass die Personen, die jemand in der Sauna attraktiv findet, er auch außerhalb attraktiv gefunden hätte und umgekehrt.

        • Alien sagt:

          Nachtrag: Gehört zur Rücksichtnahme nicht auch die freie Entscheidung? Wenn etwas gesetzlich verboten ist, tue ich es nicht, um nicht bestraft zu werden, nicht aus Rücksichtnahme. Wenn etwas nciht verboten ist, kann ich es trotzdem unterlassen – aus Rücksichtnahme.

        • Christina sagt:

          Du könntest beispielsweise deinen Sitznachbarn bitten, das Rauchen einzustellen.

          Ja….. und als Antwort bekäme ich dann vielleicht (je nachdem auf wen ich treffe) eins aufs Maul. Nee, da ist es mir schon lieber, wenn das gesetzlich geregelt ist. Klappt doch jetzt wunderbar seit dem Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen. Früher war das leider nicht so, da hat sich kaum ein Raucher daran geschert, wie es den Nichtrauchern geht (von einzelnen Ausnahmen abgesehen). Und wer wollte als Nichtraucher bei den rauchenden Arbeitskollegen ständig anecken? Drinne im Warmen zu rauchen ist ja auch viel bequemer und angenehmer als vor der Tür. Dorthin ging nun jedenfalls kein Raucher aus freiem Antrieb, sozusagen aus Rücksicht auf den Nichtraucher. Wer wollte da also was sagen und sich damit unbeliebt machen?. Nee….ich finde die gesetzliche Regelung so mancher Sachen schon besser. 🙂

          Zum Gestank: Ich hatte auch schon des Öfteren das “Vergnügen” neben stark “riechenden” Personen im öffentlichen Verkehrsmittel zu sitzen. Die meisten hätten sicher etwas dagegen tun können (waschen, Deo, etc.). Dennoch ist es nicht strafbewehrt, ungewaschen in die Öffentlichkeit zu gehen.

          Der Unterschied zum Rauchen besteht darin, dass sich der Geruch dieser „riechenden Personen“ nicht auf mich selbst überträgt und ich sobald ich aussteige, davon befreit bin. Der Zigarettenrauch setzt sich dagegen in meinen Kleidern und Haaren fest und ich habe dann noch daheim in meiner Wohnung das Vergnügen damit.

          Was glaubst du wohl würde passieren, wenn ein Badegast den anderen bitten würde, sich doch etwas anzuziehen, da er seinen nackten Körper nicht länger betrachten möchte? Der springt natürlich sofort auf und holt seinen Bikini raus. 😉 Nee….sowas kann gar nicht anders als durch Vorschriften geregelt werden.

          Ich verstehe auch überhaupt nicht, warum ihr es nicht akzeptieren könnt, dass es neben euch eben auch Personen gibt, die nicht ständig nackte Menschen vor sich sehen wollen. Ihr fordert einerseits Akzeptanz für eure FKK-Vorliebe, wollt der anderen Personengruppe aber nicht das gleiche Recht zugestehen.

          Nachtrag: Gehört zur Rücksichtnahme nicht auch die freie Entscheidung? Wenn etwas gesetzlich verboten ist, tue ich es nicht, um nicht bestraft zu werden, nicht aus Rücksichtnahme. Wenn etwas nciht verboten ist, kann ich es trotzdem unterlassen – aus Rücksichtnahme.

          Wäre schön, wenn es so funktionieren würde. Die tagtägliche Realität im zwischenmenschlichen Zusammenleben sieht aber doch anders aus. Wenn du ehrlich bist, wirst du das zugeben müssen.

          • Alien sagt:

            Was für eine Tatsachenverdrehung. Du gaukelst eine Symmetrie vor, die nicht vorhanden ist.
            Toleranz gegenüber Intoleranten kann nicht funktionieren. Wenn ich sage, ich toleriere Nazis, die mich für meine Meinung umbringen wollen, wäre das Quatsch.
            Im FKK-Beispiel bist du die Intolerante, die andere nicht so leben lassen will, wie sie es gerne möchten. Du möchtest ihnen mit Gewalt vorschreiben, was sie anzuziehen haben, und was nicht. Dann forderst du auch noch Toleranz für deine intolerante Haltung? Wie widersprüchlich ist das denn?
            Findest du nicht, dass DU rücksichtslos bist, wenn du anderen mit Gewalt eine Kleiderordnung vorschreiben willst?

            „Ihr fordert einerseits Akzeptanz für eure FKK-Vorliebe, wollt der anderen Personengruppe aber nicht das gleiche Recht zugestehen.“

            Dieser Satz hat es echt in sich. Der ist auf so vielen Ebenen absolut verquer, dass ich dir Bösartigkeit unterstellen würde, wenn ich nicht vermuten würde, dass du den Unterschied tatsächlich nicht verstehst:
            Doch, ich gestehe jeder Gruppe zu, dass sie anziehen darf, was sie will. Du forderst aber Akzeptanz von Gruppe A dafür, dass Gruppe B Gruppe A mit Gewalt von Handlung X abhält, weil Gruppe B Handlung X nicht mag. Wie soll Gruppe A das denn bitte akzeptieren?

            • Christina sagt:

              Im FKK-Beispiel bist du die Intolerante, die andere nicht so leben lassen will, wie sie es gerne möchten. ……
              Findest du nicht, dass DU rücksichtslos bist, wenn du anderen mit Gewalt eine Kleiderordnung vorschreiben willst?

              Weißt du was, es kommt immer auf das Auge des Betrachters an. Ich lasse dich so leben, wie du möchtest. Es gibt doch genug FKK-Strände. Geht dort hin. Habe ich ja oben schon geschrieben. Und laßt andere doch auch so leben wie sie es möchten und zwingt ihnen nicht den Anblick eurer Nacktheit auf, wenn sie das nicht möchten.

              Ich persönlich habe damit sogar gar nicht so das Problem, bin solche Gemischtstrände gewöhnt, aber ich kann Leute auch gut verstehen und tolerieren, die das nicht möchten. Ihr könnt das anscheinend nicht. Also seid ihr hier doch die Intoleranten. Wie gesagt, es kommt immer auf das Auge des Betrachters an. 😉

              • Alien sagt:

                Eben, es kommt immer auf das Auge des Betrachters an. Wenn ich als Nazi eben nicht möchte, dass in meiner Nachbarschaft Judenläden sind, habt ich auch ein Recht drauf, dass die Regierung alle Judenläden dicht macht. Wie können diese blöden Juden auch so intolerant sein, und das nicht akzeptieren, es gibt schließlich genug Ghettos in die sie gehen können. Böse Juden. (Sarkasmus aus)

                • Christina sagt:

                  Ich glaube ja, wenn man mit seiner Argumentation nicht mehr weiter kommt, dann müssen immer die Nazis ran. Textiler Badeurlauber = Nazi. Und Nackter = Jude. Wirklich interessant dieser Vergleich und so unglaublich zutreffend. (Sarkasmus aus) 😉

                  Du hast übrigens unglaubliches Talent die Tatsachen zu verdrehen, muß ich schon sagen.

                  • Alien sagt:

                    Das sollte nur plastisch schildern, wo man mit deiner Argumentation landen kann. Und das in Wirklichkeit DU die Tatsachen verdrehst habe ich ja schon geschrieben. Aber gut, lassens wirs dabei. Mehr fällt mir dazu wirklich nicht mehr ein.

                • Christina sagt:

                  Und mehr schreibe ich dazu jetzt auch nicht.

  5. Rücksichtnahme und alles, aber auch wirklich alles mit Gesetzen, mit Ge- und Verboten regeln zu wollen – das passt doch überhaupt nicht zusammen, und widerspricht jeglichem Sinn einer Demokratie.

    • Christina sagt:

      Also soll ich mich von rücksichtslosen Menschen gängeln und mein Leben bestimmen lassen?

      • Was ich über diese Frage denke, schreibe ich jetzt lieber nicht. Ich ziehe mich nun aus der Diskussion zurück… Nur noch eines zum Schluß: Meiner mittlerweile doch recht ansehnlichen Lebenserfahrung nach haben jene Mitmenschen, die stets so gerne das Wörtchen „Rücksichtnahme“ verwenden und bei anderen darauf pochen, selber die holde Rücksicht nicht unbedingt mit Schöpflöffeln verabreicht bekommen, sondern eher mit Espresso-Löffelchen. :mrgreen:
        So, jetzt habe ich fertig…

        • Christina sagt:

          Sorry, aber du schriebst, Rücksichtnahme sollte auf Freiwilligkeit beruhen. Gut und schön. Was mache ich aber nun, wenn andere freiwillig nicht rücksichtsvoll sind? Das ist doch eine berechtigte Frage oder nicht? Soll ich dann mit ihrer Rücksichtslosigkeit leben oder ist es nicht besser und dem gesellschaftlichen Frieden zuträglicher, dieses mit Gesetzen zu regeln?

          Zu den Schöpflöffeln und Espresso-Löffelchen äußere ich mich jetzt auch nicht weiter. Ich habe da auch so meine eigene Lebenserfahrung. 😉

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