Ein Weihnachtswunder

Die Bundesregierung hat die Menschlichkeit entdeckt. Deshalb reformiert sie das Aufenthaltsrecht. Flüchtlinge und solche, die es werden wollen, brauchen zwar noch ein Visum, dieses wird aber innerhalb von drei Sekunden ausgestellt. Sobald sie dieses haben, landet vor ihrer Nase ein Privatjet, der sie in ein deutsches Fünf-Sterne-Hotel bringt.

Ist der Flüchtling noch als politischer Gefangener im Heimatland im Gefängnis und benötigt medizinische Hilfe, wird ein Ärzteteam aus Deutschland dort eingeflogen.

Drei Millionen Privatjets sind schon geordert. Außerdem werden alle drei Millionen Arbeitslosen zu Außenministern ernannt, damit diese ganz unbürokratisch die Freilassung und das Ausfliegen organisieren können.

Gegenfinanziert wird das ganze durch die Steuern der Flugzeugfirma, die die Privatjets liefert. Groben Schätzungen zufolge könnte das reichen. Falls nicht, müssen die Flüchtlinge eben von den Zinsen ihres Milliardenvermögens leben. Das sollte zumutbar sein.

Frohe Weihnachten!

Euer Alien

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5 Kommentare zu “Ein Weihnachtswunder

  1. Hessenhenker sagt:

    Heute fliegt Genscher mit dem Privatflugzeug nach Südostasien, um meine bisher visachancenlose Verlobte zu holen – morgen pünktlich zum Heiligabend sind sie dann zurück und ich kann sie in die Arme schließen.

  2. Hessenhenker sagt:

    Meinen Schatz (in die Arme), nicht den Genscher!

  3. Tja, wir Menschlein sind alle gleich – nur einige sind etwas gleicher…

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