Eigentum macht frei!

Eigentum

 

Da ja kein Verfechter des Eigentumsrechts sich auf meinen letzten Beitrag zu diesem Thema geäußert hat, veranschauliche ich noch mal bildlich, was ich vom Anarcho-Kapitalismus mit uneingeschränktem Eigentumsrecht halte.

Euer Alien

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9 Kommentare zu “Eigentum macht frei!

  1. monalizani sagt:

    Der 1. Eigentümer warder 1. Dieb, denner hat das Eigentum was er sein nennt nicht geschaffen (Wasser, Boden, Luft) Die Eigentumsdenke hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind.

    • Alien sagt:

      Er war vielleicht nicht unbedingt ein Dieb, denn er hat ja nicht das Eigentum von jemand anderen genommen. Aber er hätte mit allen Menschen vertraglich vereinbaren müssen, dass er die Sache nach seinem Belieben alleine nutzen darf, und das kann er gar nicht getan haben. Also hat er sozusagen alle anderen Menschen um das Eigentum betrogen.

  2. Eigentum ist höchst eigentümlich und das Gegenteil von dem, was diese angeblich christliche Gesellschaft von ihren „Schafen“ erwartet, zumindest wenn man ihrem Vorbild Jesus glaubt..
    Wer mehr hat als er braucht, ist für deren Armut verantwortlich.
    Danke für das tolle Bild das unsere „Freiheit“ treffend beschreibt.

  3. Genau so ist es leider!

  4. Die meisten Anarchokapitalisten, die ich kenne, sind überhaupt nicht gegen Easements. Viele sind sogar dafür, dass Wegerechten und ähnlichem wieder eine grössere Rolle zukommt als heute. Ganz praktisch bedeutet dies, dass in deinem Beispiel die Privatwege zwar privat wären, aber mindestens die Anwohner ein Recht hätten, diese Wege zu benutzen.

    • Alien sagt:

      „Die meisten Anarchokapitalisten, die ich kenne, sind überhaupt nicht gegen Easements.“

      Gegen Zwangs-Easements aber schon. Jeder Wegbesitzer darf ja die Durchfahrt verbieten, wenn er das will.

      Mir ist schon klar, dass das Bild eine überzeichnete Karikatur darstellt, aber es verdeutlicht zumindest, was durch die „Einführung“ des Anarchokapitalismus einigen Menschen blühen könnte. Oder hältst du eine (natürlich nicht ganz so übertriebene) Situation wie in der Karikatur für unrealistsich? „Rechtlich“ wäre sie ja möglich.

      • „Gegen Zwangs-Easements aber schon. Jeder Wegbesitzer darf ja die Durchfahrt verbieten, wenn er das will.“

        Nein. Sobald ein Easement besteht, kann der Grundeigentümer, dessen Grundstück das Easement betrifft, dieses nicht mehr abschaffen. Es könnten höchstens die Leute, die vom Easement profitieren, freiwillig auf dieses verzichten und das Easement somit abschaffen. Aber gerade Wegerechte wären wohl eher nicht an spezifische Leute gebunden und könnten somit nicht einfach so abgeschafft werden.

        „Oder hältst du eine (natürlich nicht ganz so übertriebene) Situation wie in der Karikatur für unrealistsich?“

        Ich halte es nicht unbedingt für unrealistisch, aber einen solchen Anarcho-Kapitalismus, bei dem die Grundeigentümer eigenhändig die Easements abschaffen können, wünsche ich mir nicht. Aber ich halte es zumindest nicht für eine zwangsläufige Folge des Anarcho-Kapitalismus, sondern lediglich für eine mögliche. Ähnlich wie Krieg eine mögliche Folge von so ziemlich allen Gesellschaftssystemen ist.

        „“Rechtlich” wäre sie ja möglich.“

        Wie gesagt, eine Gesellschaft, in der das rechtlich möglich ist, wünsche ich mir nicht.

  5. Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.

    Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, daß die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.

    Persönliche Freiheit und Sozialordnung

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