Das vierte Reich

Oft, wenn ein Vergleich mit dem Dritten Reich gezogen wird, heißt es: Ach Quatsch, damals war alles viel schlimmer, der millionenfache technische Judenmord, die Endlösung etc. etc. etc.

Dem ist sicher in den meisten Fällen so. Nur warum sind Vergleiche mit dem dunkelsten Zeitalter unserer Geschichte deshalb falsch? Ich finde sie sogar enorm wichtig, schon bei „Kleinigkeiten“ daran zu denken, ob sie Ähnlichkeiten mit dem Dritten Reich beinhalten, die als kleiner erster Schritt in das vierte Reich fungieren könnten.

Wenn wir alle Vergleiche mit dem Dritten Reich als übertrieben ablehnen, verkennen wir die Dynamik, die dazu geführt hat. Es gab nicht plötzlich 1933 den Nationalsozialismus und den Judenhass. Das alles hat sich über lange Zeiträume aufgeschaukelt, bis es zum totalen Zusammenbruch geführt hat.

Wichtig ist also, uns genau zu überlegen, was die moralischen Verwerfungen waren, die über lange Zeit zu einem Desaster ungeahnten Ausmaßes führten. Es wäre zu kurz gegriffen, die damaligen Auslöser (Wirtschaftskrise, Arbeitsplatzversprechen etc.) als Ursachen anzuführen. Diese liegen viel tiefer in der menschlichen Psyche und in grundlegenden falschen Moralvorstellungen.

Die grundsätzlich falschen Moralvorstellungen, die das Dritte Reich ermöglicht hatten, und die in diesem vorherrschten waren:

  • Die Relativierung des Lebens. Das Leben galt nicht als absolut geschütztes Gut, das weder eine Einzelperson noch ein Staat jemals nehmen darf.
  • Die Selektion von Menschen aufgrund der Herkunft.
  • Die verkündete und tatsächliche Verneinung des Rechts auf individuelle freie Entfaltung.
  • Die Militarisierung der Gesellschaft.

Alle staatlichen Handlungen, die diese Fehler wiederholen, müssen angeprangert werden, da sie wieder in Richtung moralischen (und auch materiellen) Untergang führen können. Leider gibt es davon sehr viele.

Die absolute Achtung des Lebens ist in keinem mir bekannten Staat vorhanden (wenn ihr einen kennt, die Kommentarspalte ist lang). Viele Unrechtsregime verhängen die Todesstrafe und ermorden somit ungezählte Menschen. Auch Unrechtsstaaten, die sich Rechtsstaaten nennen, verhängen und vollstrecken die Todesstrafe (z. B. USA) und ermorden damit nicht nur Mörder, sondern auch „Verräter“ (Manning drohte anfangs noch die Todesstrafe), und nicht zuletzt völlig Unschuldige – wie den seit über 20 Jahren in der Todeszelle sitzenden Lancelot Armstrong.

Selbst die Staaten, die auf die Todesstrafe verzichten, tun das nur im zivilen Bereich. Deutschland zum Beispiel (in Hessen steht die Todesstrafe sogar noch in der Landesverfassung) schickt unter Führung der NATO Soldaten in ein fremdes Land, welches weder Deutschland noch irgend einen anderen NATO-Staat angegriffen hat. Dort werden jeden Tag Menschen ermordet. Von Taliban und NATO-Soldaten. Das Kundus-Massaker hat nicht mal die Beförderung des niemals angeklagten Kriegsverbrechers Klein verhindert. Unsere Justiz findet den Mord an Menschen also nur unter bestimmten Bedingungen verfolgungswürdig.

Diese Missachtung des Rechts auf Leben setzt sich auch beim nächsten Punkt, der Selektion nach Herkunft, fort. In Österreich wurden so eben acht pakistanische Flüchtlinge in ihre Heimat deportiert. Ich verwende absichtlich dieses Wort, da es auch für die Deportationen der Juden in die Vernichtungslager benutzt wurde. Auf der Seite des Außenministeriums gibt es eine eindringliche Warnung davor, nach Pakistan zu reisen, da die Sicherheitslage dort katastrophal sei. Sprich, man muss damit rechnen, ermordet zu werden. Dennoch bringt Österreich mit Gewalt Menschen dort hin. Die Parallele zu einer Deportation in ein Vernichtungslager ist damit offenkundig.

Außerdem ist es in jedem mir bekannten Staat dieser Erde völlig legal, Menschen nach ihrer Herkunft zu diskriminieren. Selbst in Deutschland, wo es den Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz gibt, der da lautet:

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

werden dennoch Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, völlig anders behandelt. Sie haben nicht die gleichen Rechte. Sie unterliegen teilweise der Residenzpflicht, dürfen nicht essen, was sie wollen, und können jederzeit gewaltsam in ein Land deportiert werden, in dass sie nicht wollen, bzw. wo sie sogar bedroht, verfolgt oder schlimmsten Falls ermordet werden. Anstatt jedem Menschen, der hier leben will, die gleichen Rechte und Pflichten zu geben, bilden sich die meisten Leute in Deutschland ein, sie hätten das Recht, über das Leben dieser Menschen zu bestimmen. Das haben sie nicht. Die Herkunft und Heimat einer Person rechtfertigt keine Gewaltanwendung. Lediglich ein Verbrechen kann verhältnismäßige Gewalt legitimieren, aber nicht die unveränderbaren Eigenheiten einer Person. Niemand konnte sich aussuchen, wo er geboren wurde, also darf auch niemand deshalb benachteiligt werden.

Die freie Entfaltung des Individuums hat Vorrang vor den „Interessen“ der Volksgemeinschaft bzw. des Staates. Wenn ein Staat merkt, dass in einem bestimmten Bereich Leute fehlen (Polizisten, Lehrer, was weiß ich), macht er dafür Werbung und bezahlt sie anständig, dann kommen auch genug. Es bedarf keines Zwangs wie bei Wehrpflicht oder ähnlichen Zwangsdiensten. Ein Staat, der auf totalen Krieg aus ist, benötigt natürlich die totale Kontrolle über seine Bürger. Daher ist die Ausweitung der Kontrolle ein Warnsignal, dass jetzt gerade wieder dunkelrot leuchtet.

Zum Militär: Je salonfähiger das Militär in der Gesellschaft wird, desto eher wird daran gedacht es auch mal einzusetzen (siehe Jugoslawien, Afghanistan, etc.). Angeblich immer als letztes Mittel, aber das war es noch nie. Es gab seit 1945 keinen einzigen Krieg, der nicht hätte vermieden werden können. Und auch vor 1945 hat das Militär mehr Schaden gebracht (auch das Militär der Alliierten – man bedenke die Flächenbombardements auf tausende unschuldige Zivilisten), als es „genutzt“ hätte. Erst wenn das Militär nicht mehr als Mittel der Politik angesehen wird, und wir strukturell unfähig zur Kriegsführung sind, wird ernsthaft über friedliche Lösungen nachgedacht. Die wichtigen nächsten Schritte lauten also Abrüstung und Waffenexport- und -produktionsverbot. Da genau das Gegenteil passiert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Welt das nächste mal in Flammen steht.

„Wehret den Anfängen“ ist keine hohle Phrase, sondern eine Warnung, nicht erst Vergleiche mit der Geschichte zu ziehen, wenn es wieder genauso weit ist, sondern so früh wie möglich.

Euer Alien

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21 Kommentare zu “Das vierte Reich

  1. Da bin ich Wort für Wort ganz und gar deiner Meinung… Die Parallelen zwischen den Anfängen des Dritten Reichs und den heutigen Zu- und Umständen bereitet mir schon seit längerem große Sorgen und Unruhe…

  2. Data sagt:

    Das spricht mir aus dem Herzen. Die Zustände sollten vorher analysiert werden und nicht erst nach dem Desaster. Den Vergleich mit dem Dritten Reich finde ich durchaus legitim denn um in so eine Scheiße (2.WK) zu geraten bedarf es natürlich einer gewissen Zeit der Entwicklung. Dieser Überwachungswahn zeigt, dass paranoide und destruktive Kräfte am Werk sind, die jegliches humanitäre Interesse verloren oder nie besessen haben. Mir gruselt es vor der Gleichgültigkeit der Massen.

  3. erikschueler sagt:

    Hat dies auf Mission: "Phönix" rebloggt und kommentierte:
    Denkt mal drüber nach.

  4. vitzli sagt:

    „werden dennoch Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, völlig anders behandelt. Sie haben nicht die gleichen Rechte. Sie unterliegen teilweise der Residenzpflicht, dürfen nicht essen, was sie wollen, und können jederzeit gewaltsam in ein Land deportiert werden, in dass sie nicht wollen, bzw. wo sie sogar bedroht, verfolgt oder schlimmsten Falls ermordet werden. Anstatt jedem Menschen, der hier leben will, die gleichen Rechte und Pflichten zu geben, bilden sich die meisten Leute in Deutschland ein, sie hätten das Recht, über das Leben dieser Menschen zu bestimmen. Das haben sie nicht.“
    ——————————
    Glaubst du wirklich, jeder der hier leben will, hat auch das recht dazu? incl. hartz 4 etc? und daß der art. 3 gg erlaubt, daß jeder nach deutschland einreisen darf, wenn er das möchte?

    die städte ächzen schon jetzt unter der last der massenweise hereinströmenden. bist du persönlich bereit, auch ein paar aufzunehmen, bei dir privat? oder noch mehr von deinem einkommen abzugeben (fast alles, sonst reicht es nicht).

    du lebst in einer traumwelt, fürchte ich.

    • Alien sagt:

      Glaubst du wirklich, jeder der hier leben will, hat auch das recht dazu?

      Ich erwarte eine argumentativ zwingende Begründung, warum jemand NICHT das Recht haben sollte, dort zu leben wo er will. Grundsätzlich darf nämlich jedes Individuum tun und lassen, was es will. Einschränkungen bedürfen sehr guter Gründe. Diese sehe ich nicht.

      und daß der art. 3 gg erlaubt, daß jeder nach deutschland einreisen darf, wenn er das möchte?

      Nein, das glaube ich nicht. Die juristische Lehrmeinung ist, dass wesentlich Ungleiches ungleich behandelt werden darf. Und aktuell ist es die verbreitete Meinung, dass es kein Problem ist, Ausländer als wesentlich anders zu betrachten (vom Verfassungsgericht schließlich genehmigt). Meine Meinung ist das allerdings nicht. Dem Wortlaut nach finde ich den Artikel besser, als die aktuelle juristische Auslegung.

      du lebst in einer traumwelt, fürchte ich.

      Na, eher lebe ich in einer Albtraumwelt. Die Traumwelt, in der niemand benachteiligt wird, wird wohl so schnell nicht kommen – wenn überhaupt. Ich sehe aber keinen Grund, diese Utopie aus den Augen zu verlieren. Jedes Ziel dient als Kompass, um zu wissen, in welche Richtung man gehen sollte. Nach welchem Maßstab soll man denn aktuelle Entwicklungen sonst beurteilen, wenn nicht danach, ob sie auf das richtige Ziel gerichtet sind?
      Kein Traum ist allerdings, dass es MÖGLICH wäre, langfristig Staatsgrenzen die gleiche Bedeutung beizumessen, wie Ortsschildern. Du bist nämlich der, der von falschen Voraussetzungen ausgeht. Auch wenn es dich überrascht, aber viele Ausländer sind sehr arbeitseifrig und verdienen Geld (wenn man sie lässt), zahlen damit Steuern und erhalten damit unseren Sozialstaat. Durch unsere geringe Geburtenrate läge es sogar in unserem eigenen Interesse, Einwanderung und Integration nicht zu verhindern.
      Dass nur Leute einreisen, die Sozialhilfe bekommen, ist schlicht falsch, und ein Teil der ausländischen Sozialhilfeempfänger geht auf die Tatsache zurück, dass wir ihnen per Gesetz das Arbeiten entweder verbieten oder so stark erschweren, dass sie keine Chance haben, eine Stelle zu finden (das erklärt auch einen Teil der mit Drogen dealenden Ausländer).

      Dein Bild von Ausländern, ist das einer homogenen Masse von faulen Sozialhilfeempfängern. Darauf fußt deine Argumentation. Da aber schon die Voraussetzung falsch ist, kann bei der Argumentation nichts Richtiges herauskommen.

  5. vitzli sagt:

    „Dein Bild von Ausländern, ist das einer homogenen Masse von faulen Sozialhilfeempfängern. Darauf fußt deine Argumentation.“

    mir ist schon klar, daß eine diskussion zwischen uns nichts bringt, wenn du schon jetzt mit unterstellungen arbeiten musst.

    aber eines: in vielen ländern dieser welt leben menschen ohne brauchbare ausbildung, die von 30 dollar im monat leben. die würden sehr gerne zu uns kommen. ich würde an deren stelle genauso handeln. das sind viele millionen, denen du nach deiner auffassung nicht verwehren kannst, hier ins land zu kommen.

    ich hoffe dann nur, daß die sich in deiner umgebung breit machen.

    wie kann man so realitätsfremd sein?

    • M.E. sagt:

      Und ich hoffe, solche geizigen und egozentrischen Leute wie du machen sich nicht in meiner Umgebung breit.

    • Alien sagt:

      wenn du schon jetzt mit unterstellungen arbeiten musst

      Das war keine Unterstellung, sondern eine Schlussfolgerung. Immerhin schreibst du doch selbst:

      die städte ächzen schon jetzt unter der last der massenweise hereinströmenden. bist du persönlich bereit, auch ein paar aufzunehmen, bei dir privat? oder noch mehr von deinem einkommen abzugeben (fast alles, sonst reicht es nicht).

      Die Städte werden wohl kaum unter engagierten Arbeitern ächzen, die den Staatssäckel füllen. Also gehst du offenbar vom typischen „Sozialhilfeausländer“ aus. Aber gut, von mir aus hast du ein anderes Bild. Ich warte dann aber immer noch auf eine Argumentation, die dir das Recht gibt, anderen Menschen vorzuschreiben, wo sie leben dürfen, und wo nicht?

      ich hoffe dann nur, daß die sich in deiner umgebung breit machen.

      Du redest also von Menschen, die, um ein auskömmlicheres Leben zu führen, um die halbe Welt reisen, ihr Leben aufs Spiel setzen und so ihre Familie zu versorgen, die sie schweren Herzens zurückgelassen haben, da nicht alle die Reise schaffen konnten. Ja, vor solchen Menschen habe ich größten Respekt. Von solch einem Arbeitseinsatz können Arbeitgeber deutscher Arbeiter meistens nur träumen.

      wie kann man so realitätsfremd sein?

      Natürlich kannst du mir als Strohmann vorwerfen, ich würde heute alle Grenzen öffnen. Oben schrieb ich aber nicht umsonst „langfristig“, wobei ich auch mittelfristig schreiben könnte, denn in wenigen Jahren wäre es möglich, wenn heute die richtigen Weichen gestellt würden. Ein Problem hast du selbst benannt: Die Bildung. Würden wir (nicht nur Deutschland, sondern alle Staaten, die auf Kosten der armen restlichen Welt leben) heute global und nachhaltig in Bildung investieren, anstatt das ganze Geld im wahrsten Sinne des Wortes zu verbrennen (in sinnlosen Mililtäreinsätzen, in geradezu unendlich vielen Waffen, in riesigen Subventionen, die arme Länder ausbluten lassen, etc.), könnten wir in zehn Jahren (maximal zwanzig) alle Grenzen öffnen (was nochmal jede Menge Geld freisetzen würde, da die völlig überteuerte Grenzkontrollen wegfallen), ohne dass Wanderungsbewegungen in einem Maßstab stattfinden würden, der noch großartige negative Effekte mit sich brächte. Profitieren würden wir alle davon. Außer vielleicht ein paar xenophobe Abschottungs-Fanatiker.

  6. vitzli sagt:

    „Natürlich kannst du mir als Strohmann vorwerfen, ich würde heute alle Grenzen öffnen. Oben schrieb ich aber nicht umsonst “langfristig”, wobei ich auch mittelfristig schreiben könnte,“

    was denn jetzt? darf jeder leben, wo er will oder nur langfristig gesehen? wenn ja, wieso gilt dieses universalrecht erst später und nicht sofort? ab wann gilt es und unter welchen konkreten voraussetzungen?

    „Du redest also von Menschen, die, um ein auskömmlicheres Leben zu führen, um die halbe Welt reisen, ihr Leben aufs Spiel setzen und so ihre Familie zu versorgen, die sie schweren Herzens zurückgelassen haben, da nicht alle die Reise schaffen konnten. “

    solange hier deutsche pflegebedürftige platz machen müssen für neue asylbewerber kümmer ich mich erst einmal um meine eigenen landsleute, bevor ich die welt rette .

    http://vitzlisvierter.wordpress.com/2013/02/12/pflegebedurftige-mussen-platz-fur-asylbewerber-machen-titelt-die-morgenpost/

    • Alien sagt:

      „darf jeder leben, wo er will oder nur langfristig gesehen?“

      Ich bin eben nicht weltfremd, wie du es gern behauptest. Ja, eigentlich sollten heute die Grenzen fallen. Dies ist aber aus pragmatischen politischen Gründen nicht möglich. Mit einer Übergangszeit könnten aber auch so genannte Realpolitiker die Sache mit tragen und dann wird es machbar. Natürlich werden weiterhin protektionistische Politiker versuchen, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, wie du es tust, aber sie werden hoffentlich keinen Erfolg haben.

      Zu deiner Kritik mit dem Pflegeheim: „Schön“, dass du zwei Gruppen Hilfsbedürftiger gegeneinander ausspielst, anstatt die wirklich Schuldigen zu benennen. Du unterstützt mit deiner Hetze die Regierung, die das Prinzip „Teile und Herrsche“ perfekt umsetzt, auch dank Blogs wie dem deinen.

      Ich beende hiermit die Diskussion, da du trotz wiederholtem Nachfragen nicht in der Lage oder willens bist, mir ein Argument zu liefern, weshalb du glaubst das Recht zu haben, anderen Menschen vorzuschreiben, wo sie leben dürfen.

      Kümmere dich um deine Pflegebedürftigen, dann tust du wenigstens was Sinnvolles.

  7. […] und erwähnt dabei Godwin’s Law. Dabei geht es ja um Nazivergleiche. ProErde schreibt nun, wieso diese durchaus sinnvoll sind. Ich seh das gar nicht mal so viel anders als […]

  8. landbewohner sagt:

    nicht umsonst jaulen medien und politik wie geschlagene hunde, wenn die derzeitigen zustände mit denen verglichen werden, die schon einmal in den abgrund geführt haben. die parallelen sind einfach zu offensichtlich.

  9. […] Das Vierte Reich. Warum Vergleiche mit dem Dritten Reich richtig und wichtig sind. (via Notizen aus der Unterwelt) […]

  10. Hallo Alien,

    vielen Dank für diesen Beitrag
    Ich kenne das gut, diese automatische Abwehrreaktion gegen Vergleiche mit dem dritten Reich. Mir scheint diese Ablehnung wie ein Reflex, der letztendlich immer nur dazu führt, dass die ernsthafte Auseinandersetzung mit der angeführten Kritik verhindert wird. Insofern könnte man diesen Reflex vielleicht auch als eine der Ursachen sehen, wodurch vielen Menschen in der heutigen Zeit nicht die Augen aufgehen und sie den längst wieder herankriechenden Faschismus nicht erkennen können.

    Liebe Grüße

    Peter

    http://www.lancelot-armstrong.de

    • Alien sagt:

      Gerne und danke für deinen Kommentar.

      PS: Wie ist eigentlich der aktuelle Stand bei Lancelot. Hat er noch offizielle Möglichkeiten (Rechtsmittel o.ä.), oder wird bald ein Mordtermin festgesetzt?

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