Der Wahnsinn hat Methode

Liebe NSA, lieber BND, liebe sonstigen Terroristinnen,

ich lade euch ein, diesen Bomben-Artikel zu lesen. Es geht um Terror, Terrorismus, Waffenhandel, Massenvernichtungswaffen, Obsama bin Laden, Anschläge, den 11. September und viele weitere spannende Sachen.

Los gehts:

Nachdem unsere allseits geliebte Massenmörderin Barack Obama nun auch noch als Spannerin enttarnt wurde, geht es in den Massenvernichtungsmedien drunter und drüber. Haben wir schon 1984? Hatte Orwell Recht? Die einfache Antwort: Orwells Phantasie hat bei weitem nicht ausgereicht, sich ein so allumfassendes Überwachungssystem auszudenken, wie es heute Realität ist.

Viel schlimmer als die ablenkende Empörung vieler Medien ist die Zustimmung hochrangiger Personinnen. Unsere deutsche Polizei möchte auch so etwas wie ein PRISM-System haben. Unsere Bundes-Innen-Friedrich kramt zum millionsten Mal schwachsinnige Ideen aus seiner lockigen Hutständerin. Er hat vorgeschlagen, dass sich Ausländerinnen, bevor sie in die EU einreisen, im Internet anmelden müssen. Warum? Damit Terroristinnen nicht einreisen können! Ja ne, is klar! Ich nehme an, es gibt dann im Anmeldeformular einen Button „Sind Sie Terroristin? Ja, Nein, Vielleicht. Bitte nur eins ankreuzen“.

Aber natürlich machen die das alle nur, um uns vor bösen Terroristinnen zu schützen. Es wurden angeblich schon dutzende Anschläge verhindert. Wenn das stimmen sollte, was ich stark bezweifle, können wir von Glück reden, dass wir es mit so dummen Terroristinnen zu tun hatten. Die benutzen also tatsächlich öffentlich das Internet, verwenden dann noch nicht mal eine Verschlüsselung und reden über Anschläge, die sie planen??? Wenn das stimmt, haben sie einen ähnlichen Durschnitts-IQ, wie unsere Sicherheitsbehördinnen. Oder halb so viel. Wie viel war die Hälfte von Null?

Manchmal glaube ich, Anarchistinnen haben Recht. Lieber gar nicht regiert werden, als von solchen Vollpfostinnen.

PS: Habe ich schon gesagt, wie bekloppt ich die Benutzung der weiblichen Form für alle finde?

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7 Kommentare zu “Der Wahnsinn hat Methode

  1. Lieber gar nicht regiert werden, als von solchen Vollpfosten – dem schließe ich mich voll und ganz an…

    • Alien sagt:

      Ja, nicht wahr, ich würde es glatt mal auf einen Versuch ankommen lassen. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass sich etwas verschlimmern würde.

  2. Triffes sagt:

    Wieso verwendest Du denn die weibliche Form für alle?

    • Alien sagt:

      War nur ein Gag, aber manche meinen das Ernst:

      http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/neue-schreibweise-nur-noch-professorinnen-an-der-uni-leipzig-12210792.html

      Ich finde das ziemlichen Unsinn. Wenn sich Frauen nämlich wirklich von der Bezeichnung Professor diskriminiert fühlen würden, müssten sich Männer genauso von der Bezeichnung Professorin diskriminiert fühlen.

      Witzigerweise bestehen die Feministen wohl nicht auf „Terroristinnen“.

      • Triffels sagt:

        Bei bildblog liest sich diese Geschichte aber ein bissschen anders. Demnach werden nur auf beide Geschlechter bezogene Pluralformen durch die weibliche Form ersetzt – mit einem Hinweis auf die Männer in der Fußnote. Da es bisher genau umgekehrt üblich ist, warum nicht?

        • Alien sagt:

          Es wird beispielsweise von Professorinnen gesprochen und damit Professoren beiderlei Geschlechts gemeint. Sprachwissenschaftlich ist das Unfug, weil durch die Endung „innen“ explizit weibliche Professoren gemeint sind.

          Lauscht man folgender Feministin:

          Die feministische Autorin Luise Pusch freut sich über die „überfällige“ Regelung. Bisher würden Frauen bei männlichen Bezeichnungen immer mitgemeint. „Das sollen wir einfach so schlucken und uns nicht so haben. Warum eigentlich?“, fragte sie. Pusch ist überzeugt, das diese Praxis nur „Machtgründe“ habe.

          erkennt man, dass diese weder an Gleichberechtigung interessiert ist, noch von Sprache viel versteht.
          Zur Gleichberechtigung: Angenommen es wäre eine Diskriminierung, wenn man Professoren sagt und damit beide Geschlechter meint, dann wäre es ebenfalls eine Diskriminierung von Professorinnen zu reden und beide zu meinen. Nur mit anderem Vorzeichen.

          Zur Sprache zitiere ich einen guten Kommentar von der FAZ:

          Dass Frauen sich diskriminiert fühlen, wenn sie mit maskulinen Wörtern (mit)bezeichnet werden, beruht allein auf der Dummheit des Feminismus. Das sog. Maskulin des Deutschen (und aller verwandten Sprachen) ist aus linguist. Sicht ein Ambigen oder Genus commune (Form für beide Geschlechter). Diskriminiert sind nicht die Frauen, sondern die Männer, für die keine eigene Genusform existiert. Wie kam es dazu?
          In der indogerm. Ursprache gab es anfangs zwei Genera: Ambigen (für alle Personen) und Genus impersonale (für Sachen). Später wurde (wohl in einer matriarchal. Periode) das Feminin als Ehrenform für Frauen erfunden. Männer mussten mit Ambigen bezeichnet werden, das weiterhin gebraucht wurde, wenn man Personen unbestimmten oder beiderlei Geschlechts meinte. Trotz späterer Konfusion (zB Fem. und Ambigen auch für Sachen) blieb dieses System im Prinzip bis ins heutige Deutsch erhalten. Der Sprachfeminismus wäre nie entstanden, hätte die Antike das Ambigen nicht fälschlich Maskulin genannt.

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