EUdioten

Vor einer Weile las ich in der Süddeutschen interessante Berichte zu Öko-Mythen. Darin wurde zum Beispiel erwähnt, dass es im regenreichen Deutschland schlecht ist, Wasser zu sparen. Machen das nämlich zu viele Bürger, muss, wie bereits geschehen, die Kanalisation mit Frischwasser durchgespült werden. Billiger wird das Wasser dadurch auch nicht, so dass der Spareffekt wegbleibt. Sinnvoller sei es, nicht mehr so viel Kaffee zu kaufen, weil für 1 kg Kaffee-Pulver 21.000 Liter Wasser verbraucht wird, und zwar in unter Wassermangel leidenden Regionen der Erde.

Da es also den trockenen Erdregionen nichts bringt, wenn hier jemand Wasser spart, und es uns auch nichts bringt, muss dringend was getan werden, aber was? Richtig, wir sparen Wasser. Bald sogar EU-bürokratisch verordnet: Wasserhähne und Duschköpfe sollen jetzt verboten werden, wenn sie nicht wassersparend genug sind. Eine ähnliche Verordnung also, wie das Glühbirnenverbot, auch wenn da zumindest der Grundgedanke (leider nur dieser), nämlich Strom sparen, sinnvoll war. Beim Wasserhahnverbot ist nicht mal der Grundgedanke sinnvoll.

Von EUdioten umzingelt.

Kann mal jemand das Gehirnverbot in EU-Einrichtungen aufheben?

Danke!

Euer Alien

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6 Kommentare zu “EUdioten

  1. Ob die neueste „Gehaltserhöhung“ der EU-Beamten, weil da offenbar „verbummelt“ worden ist, die Laufzeit einer Sondersteuer zu verlängern, und sich das Salär vor allem hochrangiger EU-Sesselpupser ab dem 1. Januar um über fünf Prozent erhöht, für vernünftigere Nutzungen der Denkbirnen sorgen wird? Ich wage es zu bezweifeln…

  2. Frau Momo sagt:

    Die sollten mal lieber was tun, damit die Landschaften z.B. in und um Almeria in Spanien nicht weiter veröden, nur damit jeder auch immer frische Tomaten auf dem Teller hat. Was woanders für Kaffee gilt, gilt dort für Tomaten. Die Umweltschäden sind derart immens, das sie kaum noch reparabel sind. Und der Umwelt ist es wurscht, ob da Bio-Tomaten in Massen gezüchtet werden oder konventionelle. Nur das bei ersteren nicht auch noch massenhaft Pestizide gleich mit in der Erde landen.
    Diese Reglementierungswut scheint mir manchmal wie purer Selbsterhaltungstrieb. Man denke nur an die Gurkennorm, die inzwischen zurückgepfiffen worden ist, hat aber lange genug gedauert, bis man eingesehen hat, das das idiotisch war.

    • Alien sagt:

      Ich fürchte, wir dürfen keine sinnvollen Vorschläge der EU-Bürokraten erwarten. Außer die Ideen der Lobbyisten, die sich ihre Kommissare gekauft haben, sind zufällig mal förderlich für die Umwelt oder das allgemeine Wohl.

      • drbruddler sagt:

        Es gibt dort 25000 Bürokraten und 20000 Lobbyisten. Noch Fragen?
        Es ist ein Parlament in dem kein einziger Abgeordneter direkt gewählt wird. Sorry! Die sollen gar nichts beschliessen dürfen, so sehe ich das.

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