Pränatale Waffenkunde

Warnung, der folgende Artikel ist bösartig.

Der jüngste Amoklauf hat gezeigt, in den USA gibt es zu wenige Waffenbesitzer. Die Waffengesetze sind viel zu streng. Hätten alle Lehrer und Schüler eine Waffe dabei gehabt, wäre das alles nicht passiert. Deshalb plädiere ich dafür, dass Kinder viel früher den Umgang mit Waffen lernen müssen. Kinder müssen von der befruchteten Eizelle an wissen, dass Waffen zu ihrem Schutz da sind. Nur mit dem Besitz von Waffen und der Fähigkeit, sie zu benutzen, ist Sicherheit möglich.

Folgendes Aktionsprogramm ist nun unumgänglich:

  1. Schwangeren müssen jede Nacht eine CD laufen lassen, in der von Waffen geschwärmt wird.
  2. Jedes Neugeborene bekommt zur Geburt eine realistische Spielzeugwaffe zum Üben und eine Kuschelpistole aus Plüsch.
  3. Spätestens mit zwei Jahren gibt es die ersten Waffenübungskurse mit scharfer Munition.
  4. Im Kindergarten gibt es verpflichtende tägliche Waffenübungen und eine ununterbrochene Mitführungspflicht für Kinder und Erzieher.
  5. In der Grundschule gibt es neben den täglichen Waffenübungen das Unterrichtsfach Waffenkunde, das 10 Stunden die Woche unterrichtet wird.
  6. In der High-School kommt das Fach „Ethik – Erst schießen, dann Fragen“ dazu. Hier wird schwerpunktmäßig gelernt, dass sich Konflikte mit Waffen viel einfacher, besser und nachhaltiger lösen lassen.
  7. Weiterhin lernt man dort, wie man Munition selbst herstellen kann – für den Notfall.
  8. Die Wehrpflicht wird wieder eingeführt, um verweichlichte Friedenspfeifen unter Kontrolle zu bringen.
  9. Alle öffentlichen Gebäude werden mit frei zugänglichen Waffen- und Munitionsschränken ausgerüstet.

Dies sollte wirkungsvoll einen weiteren Amoklauf verhindern. Falls nicht, haben dann zumindest alle Waffen dabei, was das Erkennen des Täters enorm vereinfacht. Man schießt einfach auf jeden, der eine Waffe hat, denn der stellt schließlich eine potentielle Gefahr dar.

Sollte das alles nicht ausreichen, ist geplant, an alle Bürger taktische Nuklearwaffen zu verteilen. Jeder weiß schließlich, je gefährlicher die Waffe, desto sicherer das Land.

Es lebe der wilde, wilde Westen!

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18 Kommentare zu “Pränatale Waffenkunde

  1. Sieht so aus, als hättest du da den Wunschtraum so mancher Waffen-Lobbyisten in Worte gefasst…

  2. Stellt euch vor ein bewaffneter Bulle hält nichts auf,wer oder was hält Ihn wohl auf bestimmt kein Zurufen?

    • Alien sagt:

      Ein Bulle ist von Natur aus bewaffnet, mit Hörnern. Einen Bullen mit Schusswaffen habe ich allerdings noch nie gesehen. Da würden die Kühe ja auch Angst bekommen, wenn er sie besteigt. Wie sollte er die überhaupt halten? Mit dem Maul?

      Ansonsten hält einen Bullen nur ein geschickter Lassowerfer auf.

      Übrigens, da auch manche Menschen Polizisten als Bullen bezeichnen: In Großbritannien haben Polizisten keine Schusswaffen. Erst seit dem Terrorkrieg gibt es bewaffnete Terror-Einheiten.

  3. erikschueler sagt:

    Ich habe mich köstlich amüsiert beim Lesen *lach*.
    Es gibt nur eine Sicherheit in einer bewaffneten Gesellschaft. Amokläufe sind mit Sicherheit häufiger.

  4. Natürlich braucht es auch Gottesdienste zu Ehren von Colt und Bushmaster. Ein Taliban Kiddy wird dabei geopfert, während jeder betet: In God we trust.

  5. Alex sagt:

    Gut geschrieben… Charlton Heston und den NRAs würds sicherlich in den Kram passen!!!

  6. […] denkt man, man übertreibt, wenn man so einen Artikel schreibt, und dann […]

  7. Rowen sagt:

    Dieser Artikel muss mir irgendwie entwischt sein, den sehe ich erst durch die Verlinkung … *mich in die Ecke stell und schäm*
    Aber wirklich göttlich geschrieben, und so zutreffend auf die Mentalität von machen dieser Waffennarren.

  8. alphachamber sagt:

    Sie schreiben aus kompletter Ignoranz.
    Sie wissen nichts ueber Schusswaffen, nichts ueber Dynamik von bewaffneten Angriffen, ueber Kriminalitaet oder Soziologie.
    Ihre Kommentare nennt man im Englischen „Brain-Farts“.
    Was nuetzt ein Blog mit politischen Themen, wenn man sich nicht objektiv informiert und nur innerhalb der eigenen Gesinnungsgemeinde Emotionen predigt?

    • Alien sagt:

      Sie schreiben aus kompletter Ignoranz.
      Sie wissen nichts über Argumentation.
      Ihre Kommentare nennt man im Englischen “Brain-Farts”.
      Was nützt ein Kommentar, wenn man nur destruktiv alles schlecht redet, statt konstruktiv zu diskutieren.

      Bisher haben Sie kein einziges Argument vorgebracht. Weder bei diesem noch bei den anderen Themen, wo sie destruktiv kommentiert haben.

      Meine Artikel sind natürlich NICHT immer argumentativ wertvoll. Auch Emotionen sind wichtig. Aber auch unter solchen Artikeln darf gern argumentativ diskutiert werden.

      Wenn Sie an einem argumentativen Diskurs interessiert sind, gerne. Wenn nicht, ersparen Sie uns bitte weitere Kommentare. Vielen Dank!

  9. alphachamber sagt:

    Ich bedanke mich fuer Ihre Antwort.
    1. Ihr Artikel ist nicht boesartig, sondern schlicht absurd.I
    2. Eine Spur von Argumentation oder “konstruktiver Diskussion” ist darin nicht erkennbar.
    Selbst politische “Satire” sollte auf einem Minimum konkreter Informationen stehen.
    3. Durch populistsiche Politik ist der Waffenbesitz in den US Medien und Teilen der Buergerschft zum emotionellen Thema degeneriert.
    Amerikaner sind keine “Deutschen die englisch sprechen”, wie man hier oft wohl annimmt, sondern ein anderes Volk, mit (signifikant) verschiedener Kultur und Geschichte.
    4. Ich sehe zwar nicht, warum Sie das amerikanische Waffenrecht hier beeintraechtigt. Aber wenn man darueber ehrlich diskutieren moechte, sollte man sich weder von der Propaganda der NRA, noch der der Waffengegner von Fakten und Tatsachen abhalten lassen. Dies ist ein ernstes, aber sehr vielschichtiges Thema und erfordert Nachforschung.
    5. “Wenn nicht, ersparen Sie UNS (?) bitte weitere Kommentare”: Wenn Sie sich als eine Gesinnungsgruppe sehen (wie ich ja vermutete), sind andere Argumente in der Tat laestig und auch unnoetig. Ich persoenlich blogge, damit ich soviel als moeglich ANDERE Meinungen sammeln kann, die mir bessere Wege weisen koennen.
    6. Wenn Sie das Thema Waffenbesitz echt interessiert, und Sie Englisch lesen, bitte sehen Sie den Artikel: “Thoughts on Gun Control” auf meiner Seite. (Ich kann Ihnen auch noch ander unabhaengige Links geben).
    Beste Gruesse.

    • Alien sagt:

      Trotz Ihrem ersten und letzten Satz, war der Kommentar nicht weniger destruktiv.

      Sie diskutieren nie inhaltlich. Nicht mal in ihrem Artikel „Thoughts on Gun Control“ gehen Sie auf Inhalte ein, sie bewerten nur manche Argumente als unnütz.

      Eine sinnvolle Diskussion sollte eine bestimmte Meinung beinhalten. Ich bin zum Beispiel der Meinung, der Waffenbesitz sollte so weit wie möglich reduziert werden. Sie sind möglicherweise der Meinung, jeder sollte sich so viele Waffen besorgen können, wie er möchte.

      Nun gibt es für beide Seiten Argumente. Ich habe zum Beispiel ein paar in einem früheren Artikel formuliert. Diese können Sie entkräften und mit eigenen Argumenten für Ihre Meinung plädieren.

      Zu ihrem 5. Punkt: Ich diskutiere auch gerne mit Menschen anderer Meinung, aber sinnvoll wird es erst, wenn eine andere Meinung auch mit Argumenten untermauert wird.

  10. […] hatte in einem früheren Artikel maßlos übertrieben. Dachte ich jedenfalls. Viel fehlt nicht mehr, und die Realität übertreibt […]

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