Der Konsumkompass

Lasst uns gemeinsam aktiv werden. Ich habe vier neue Seiten erstellt, die links über das Menü zu erreichen sind.

Hier sammeln wir, in welche Geschäfte man noch guten Gewissens gehen kann und welche man besser meiden sollte.

Ebenso sammeln wir Lebensmittelmarken, Klamottenmarken und viele weitere, die vertrauenswürdig oder zu boykottieren sind.

Ich freue mich über eure Mithilfe!

Euer Alien

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9 Kommentare zu “Der Konsumkompass

  1. Eine richtig gute Idee!
    Ich denke man kann eigentlich alle fairtrade- Produkte kaufen und konsumieren ohne schlechtes Gewissen.

  2. Wär eine verdienstvolle Sache für mich (und viele andere Kunden): eine Liste der sozial und ökologisch verantwortlichen und der sozial und ökologisch unverantwortlichen Geschäfte anzulegen.

    Wie ist das mit Lidl? Die, so hab ich gelesen, machen auch Schwierigkeiten, wenn sich Angestellte dort gewerkschaftlich organisieren wollen. Aber da hat man sich inzwischen geeinigt:
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Einigung-im-Fall-Lidl-article825944.html

    Das war 2010. Die Informationen seither sind „durchwachsen“:
    http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/lidl.html

    Netto – die Info war für mich neu – aber keine Überraschung: Ich wohne 1 Minute zu Fuß neben einem Netto-Laden, natürlich kauf ich öfters dort ein. Ob ich das auch weiterhin tun werde? Der nächste Supermarkt ist fußläufig 5 Minuten entfernt.

    Dass Schlecker pleite gegangen ist, daran hab ich auch mein (winziges) Schärfchen beigetragen: Über 10 Jahre lang hab ich die Kette „boykottiert“, obwohl ein Schlecker-Laden bequem auf meinem Weg zur U-Bahn gelegen hätte.

    Anschauen sollte man sich auch Müller-Milch. Ich bin jetzt grade zu faul, alle Links durchzugehen, die Google zu „müller milch“ liefert. Wer will, kann sich selbst ein Bild machen – und die Finger von Produkten der Firma lassen.

    • Alien sagt:

      Lidl ist so eine Sache. Da er als Stiftung organisiert ist, weiß niemand, was Angestellte so verdienen. Es war ja schon wegen der Bespitzelungsversuche groß in den Medien, aber auch wegen Ankündigungen sozialer Wohltaten. 10 Euro Mindestlohn und so. Die Frage bleibt, was Marketing-Strategie und was ernst zunehmender Einsatz ist.

      Netto hat mich übrigens schon überrascht. Ich werde mich bald mal mit einem Bekannten unterhalten, der dort schon jahrelang arbeitet, und dem es angeblich sehr gut gefällt. Mal sehen, was er berichtet.

  3. Don Furioso sagt:

    Ich würde den iPad ins Klo werfen und nach einer Alternative suchen. Wenn keine zu finden, dann eben kein Smartphone. Man mag es nicht glauben, aber es geht. Hier ein Artikel der NYT dazu http://www.nytimes.com/2012/01/26/business/ieconomy-apples-ipad-and-the-human-costs-for-workers-in-china.html?_r=2&pagewanted=all&,
    und hier ein Kommentar von mir. http://www.nytimes.com/2012/01/26/business/ieconomy-apples-ipad-and-the-human-costs-for-workers-in-china.html?_r=2&pagewanted=all&
    Wenn wir Sklaverei am „anderen Ende der Welt“ zulassen, kommt sie irgendwann zu uns.

    • Alien sagt:

      Ich habe händeringend nach einem ganz einfachen Handy gesucht, und halbwegs gefunden. Es hat weder Kamera, noch Internet, noch ein Datenkabel. Es ist einfach zu bedienen und man kann damit SMS schreiben und telefonieren. Und selbst dieses Handy hat noch etliche Extras. Neben den üblichen (Spiele, Rechner, Kalender, etc.) sogar Radio. Smartphones vermisse ich nicht. Ich muss ja wirklich nicht immer und überall online sein.

  4. Don Furioso sagt:

    oops, sorry, mein Artikel zu Apple heißt „iSlave“ und ist unter dem folgenen Link zu finden: http://wildezeiten.wordpress.com/2012/02/07/islave/

  5. drbruddler sagt:

    Ich denke das kann man leider nicht mehr durchhalten, weil es schon zu wenige Alternativen gibt (in ländlicheren Gegenden). Aber es geht zum Beispiel damit, dass ich örtliche Landwirte mit meinen Einkäufen stütze und Mehlprodukte direkt beim Erzeuger erstehe. Also etwas gezielter einkaufen kann.
    Effizient wäre jedoch nur der Wille zum direkten Boykott einzelner Ketten, hat aber bisher noch nie geklappt.

    • Alien sagt:

      Einfach ist es sicher nicht. Aber Aufklärung ist der erste Schritt, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, sich bewusst für oder gegen etwas entscheiden zu können.

      • drbruddler sagt:

        Ja, natürlich, bei wieviel spürbarer Transparenz. Ich versuche das zwar auch, fühle mich dabei aber schon längst nicht mehr Herr der Lage.

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