Rassismus gerichtlich verboten

Die Hautfarbe eines Menschen ist kein Grund für eine Routinekontrolle der Polizei. Was jedem normal denkendem Menschen völlig einleuchtet und deshalb auch dem Grundgesetz und zig internationalen Konventionen entspricht ist für die Deutsche Polizeigewerkschaft eine „schöngeistige Rechtspflege„:

„Man sieht wieder einmal, die Gerichte machen schöngeistige Rechtspflege, aber richten sich nicht an der Praxis aus“, sagte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Entscheidung sei zu respektieren, die Polizeiarbeit mache sie aber nicht leichter, sagte Wendt.

Richtig. Wie soll die Polizei noch anständig arbeiten können, wenn sie nicht mal mehr Verbrecher kontrollieren darf, die sie aufgrund jahrelanger Erfahrung sofort an der Hautfarbe erkennt? Unverschämtheit.

Ich sage nur: Wer solche Polizisten hat, braucht keine Verbrecher mehr.

Euer Alien

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6 Kommentare zu “Rassismus gerichtlich verboten

  1. Dein letzter Satz passt wie die Faust auf’s Auge!

    • Alien sagt:

      Da wundert sich noch einer, wie die NSU solange unentdeckt bleiben konnte.

      • Vor gut eineinhalb Jahren wurden etliche Mitblogger/innen und ich von einem rechtsradikalen Troll per Kommentare und Mails massiv bedroht (so weit ich weiss, existiert immer noch irgendwo im WWW ein Steckbrief von mir mit der netten Aufforderung, mich um die Ecke zu bringen) und beschimpft. Auf meine Anfrage bei LKA Bayern meinte man, dass ich das zunächst einmal in dem für mich zuständigen Polizeirevier zur Anzeige bringen müsste, bevor man sich des Falls annehmen würde. Man versicherte mir, dass ich bei den Damen und Herren Polizisten/innen gut aufgehoben sei. Im Endeffekt sah das dann so aus, dass von sämtlichen Beamten/innen auf dem Revier NIEMAND (!!!) eine Ahnung hatte, was ein Browser geschweige denn ein Blog sei. Die zahlreichen Screenshots der Beleidigungen und Beschimpfungen, die ich dabei hatte, würdigte man lediglich mit flüchtigen Blicken, die mitgeführte CD-Rom durfte man angeblich nicht abspielen… Eineinhalb Stunden später verließ ich die Polizeistation, und war mit den Nerven völligst am Ende… Das LKA Bayern nahm sich anschließend tatsächlich der Geschichte an, stellte allerdings nach ca. 5 Wochen die Ermittlungen ein, da der Rechtsradikale offenbar über einen japanischen Server mit uns „verkehrte“ und Rechtsradikalismus in Japan nicht strafbar sei. Eine Anstiftung zum Mord bzw. Androhung von Körperverletzungen war den Herren Kommissaren nicht Ansporn genug, die Strafsache zur internationalen Fahndung auszuschreiben…

        • Alien sagt:

          Unglaublich. Habt ihr noch mal was von diesem Irren gehört, oder hat er sich getrollt, wie es sich für Trolle gehört?

          Deine Geschichte lässt jedenfalls tief blicken in die Abgründe der Polizei. Ohne Worte.

          • Dieser Irre belästigt mich und etliche Mitblogger/innen in unregelmäßigen Abständen immer noch. Mittlerweile landen seine Kommis so gut wie ausnahmslos im Spam. Manchmal erlaube ich mir auch die künstlerische Freiheit, seine Hetzparolen in einen Text voller Liebe, Friede, Freude und Eierkuchen umzuwandeln, jedesmal unterlegt mit einem Videoclip der von ihm verhassten Kletzmer-Musik. Das wirkt in der Regel sehr gut, danach habe ich immer für eine gute Weile Ruhe…
            Der Kerl ist damals übrigens von mindestens einem halben Dutzend Mitbloggern/innen in mindestens einem halben Dutzend Bundesländern zur Anzeige gebracht worden. Jeder einzelne Fall wurde nach einigen Wochen eingestellt.

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