Weg mit dem Asylrecht

Es gibt einen Grund für das Recht auf Asyl. Wir wollen im Rahmen unmenschlicher Grenzen ein wenig Menschlichkeit zeigen. Fallen die Grenzen weg, fällt auch die Notwendigkeit auf Asyl weg. Wozu überfüllte Asylbewerber-Heime? Wer hier her kommt, darf sich eine Wohnung und eine Arbeit suchen, und so leben, wie jeder andere. Natürlich benötigen manche von ihnen psychologische und medizinische Hilfe, aber das kann sich die stinkend reiche EU ebenso leisten, wie all die anderen reichen Industriestaaten, die normalerweise die Zielländer der Asylsuchenden sind.

Bin ich ein Bürger aus USA, Deutschland, Frankreich, Neuseeland etc., also aus einem reichen Industriestaat, kann ich überall auf der Welt mir ein Haus kaufen, eine Familie gründen und dort arbeiten. Umgekehrt soll das nicht funktionieren. Ein Mensch aus Burundi, Äthiopien, etc. soll auf keinen Fall sich bei uns niederlassen dürfen, da ein großer Teil der Politiker und des Volkes der reichen Staaten Angst vor armen Menschen haben. Deshalb werden Grenzen gezogen. Diese werden mit riesigem technischen, personellen und finanziellen Aufwand gesichert.

Würden wir uns diese Grenzen sparen, könnten wir mit dem Geld wesentlich sinnvollere Dinge anfangen.

Ursachen von Armut

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Die wichtigste Ursache von Armut ist mangelnde Bildung. Das heißt selbstverständlich nicht, dass es keine armen Gebildeten gibt. Es heißt nur, dass ein Wirtschaftssystem, dass für ausreichend Lebensmittel, Wohnfläche, medizinische Versorgung und weiterer wichtiger Infrastruktur sorgen soll, nur entstehen und bestehen kann, wenn es genügend Menschen mit höherer Bildung gibt, und das Bildungsniveau der „bildungsfernsten“ Menschen ein gewisses Mindestmaß erreicht hat.

Würden wir also das Geld, dass wir momentan in die Leichenberge im Mittelmeer und an anderen Grenzübergängen stecken, lieber in die weltweite Bildung investieren, würde sich die Lebenssituation aller Menschen langfristig verbessern.

Natürlich sollten wir auch noch aufhören, die „Dritte Welt“ mit subventionierten Agrarprodukten zu überschwemmen, die Länder in Schuldenabhängigkeiten zu zwängen, unseren Elektro-Giftmüll dort abzuladen und Millionen von Waffen dort hin zu liefern.

Fazit

Bis auf die Investition in Bildung und Nothilfe mit Lebensmitteln, müssten wir also gar nichts tun. Im Gegenteil, wir müssten viele Sachen einfach unterlassen, wie Grenzkontrollen, Arbeitsverbote, Aufenthaltsverbote, etc.

Selbstverständlich würde das bedeuten, gewisse Ressentiments aufzugeben, und nicht mehr am Erhalt der „völkischen Gene“ festzuhalten. Da dies bei vielen Menschen Magenschmerzen auslösen wird, bedarf es sicher noch viel Überzeugungsarbeit und viel Zeit, bis wir den richtigen Weg einschlagen werden.

Liebe Grüße

Euer Alien

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3 Kommentare zu “Weg mit dem Asylrecht

  1. Nein! Das ist nicht die Lösung. Die hierin enthaltenen Denkfehler sind so zahlreich, dass ich bloß wieder in ellenlanges Geschwafel abdriften würde.

    Die Idee klingt verlockend einfach – ist aber bei näherer Betrachtung undurchführbar und auch unsinnig. Sowas wie eine „Einheits-Rasse“ oder genauer „Einheits-Menschheit“ ist zutiefst unmenschlich und verbrecherisch. Das sind in etwa die Ideen, die sich die schlimmsten, kommunistischen Diktatoren zum Ziel gesetzt hatten. Wo das endete ist hinlänglich bekannt.

    Gerade die Unterschiede und die Individualität sind es, die die Menschheit in ihrer Vielfalt einzigartig machen. Die Bewahrung der Identität – vor allem! der völkischen Identität ist eine der mächtigsten Triebfedern menschlichen Daseins. Den Verlust der regionalen Geschlossenheit empfindet der Mensch im Allgemeinen als tödlich ernstes Problem. Territoriale Konflikte, sowie das Bedrohungsgefühl das von „Fremden“ ausgeht lieferte schon immer die Grundlage für blutige Konflikte. Damit meine ich keine bestimmte Rasse, Nation oder politische Strömung.

    Um dies zu verdeutlichen, reise einfach mal (im Gedanken) als Berliner nach München. (…musst du grad‘ innerlich ein bischen grinsen?)

    Nein, mein lieber Alien. Ich habe schon viel Gutes und auch Streitbares von dir gelesen – aber diese Theorie ist stark mangelbehaftet. Eine Rasse von blonden Negern mit Schlitzaugen zu schaffen, (jetzt mal überspitzt formuliert) nur um die Unterschiede in Bildung, Wohlstand und politischer Lage auszumerzen, klingt für mich eher wie ein Horror-Szenario, statt wie ein Segen.

    Ich kann dich gut verstehen, dass du beim Lesen solcher Beiträge, wie du sie verlinkt hast, oft ohnmächtig und wütend fühlst. Jeder Mensch mit einer entwickelten Moral würde das. Aber die Ursachen hierfür liegen sicherlich nicht da verborgen, wo du sie suchst. Das kapitalistische Wirtschaftssystem mit seiner verbrecherischen Kolonial- und Ausbeutungspolitik (welche dir wiederum den Supermarkt mit Bananen und Kaffee füllt!) ist das auszurottende und zu überwindende Übel.

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es irgendeinem Menschen in Afrika oder Asien leicht fallen würde seine Familie, sein Dorf, seine Heimat zurückzulassen um in die Fremde zu gehen? Seine Kultur, seine Wurzeln wird er immer bewahren und erhalten wollen – ob er nun in Madrid oder Stockholm oder Erfurt landet. Für gewöhnlich sind es die unerträglichen Lebensumstände in seiner Heimat, die ihn bewegen alles hinter sich zu lassen. Weil irgendein barbarischer Diktator sein Dorf niedergebrannt und seine Familie erschossen hat. Und dann stellt sich ja automatisch die Frage, wer bzw. welche Kräfte unterstützen diese Terrorregime – ja installieren sie teilweise erst?! Und hier kommen wir ganz schnell zu offensichtlichen Schlußfolgerungen. Es sind teilweise recht noble Adressen. Der größte und einflußreichste Machtapperat ist das Gesindel im Dunstkreis der Wallstreet. Wir landen ganz, ganz schnell bei Adressen wie Hotel Bilderberg, Federal Reserve Bank und Pentagon.

    DAS sind die Lügen, die dir die roten Faschisten immer erzählen wollen – du sollst doch gar nicht erkennen, wer die Fäden im Hintergrund zieht. Natürlich sind kahlrasierte Nazis schuld, wenn ein Asylbewerberheim angezündet wird. (Und achte jetzt bitte nicht auf die paar nebensächlichen V-Männer, die ein paar besoffene Asoziale angeheuert haben und mit Geld und Waffen ausgestattet haben…)

    Natürlich waren die RAF und ihre Mitglieder wahnsinnige Terroristen die aus ideologischem Hass heraus Alfred Herrhausen ermordet haben (und nicht kriminellen Subjekte die verhindern wollten, dass der überaus mächtige Vorstandssprecher sich für ein gesundes und einflussreiches Bankensystem in Deutschland einsetzen wollte.)

    Solange wie die Welt ganz einfach in Gut und Böse unterteilt werden kann, in Links und Rechts, in Nord und Süd und weiss der Kuckuck was noch, solange kann man der tumben Masse vorgauckeln, dass immer die Anderen Schuld sind. Heute sind es Nazis, Iraner und Syrer, gestern waren es Russen, Vietnamesen und Linke – und morgen? Keine Ahnung. Abwarten und loslachen wenn es soweit ist…

    Schönes Wochenende dir!

    • Alien sagt:

      Ich bin mir nicht sicher, ob du meinen Artikel richtig verstanden hast. Jedenfalls verstehe ich einen Teil der Kritik nicht wirklich.

      Sowas wie eine “Einheits-Rasse” oder genauer “Einheits-Menschheit” ist zutiefst unmenschlich und verbrecherisch. Das sind in etwa die Ideen, die sich die schlimmsten, kommunistischen Diktatoren zum Ziel gesetzt hatten. Wo das endete ist hinlänglich bekannt.
      (…)
      Eine Rasse von blonden Negern mit Schlitzaugen zu schaffen, (jetzt mal überspitzt formuliert) nur um die Unterschiede in Bildung, Wohlstand und politischer Lage auszumerzen, klingt für mich eher wie ein Horror-Szenario, statt wie ein Segen.

      Wer redet von einer „Einheitsrasse“? Ich will gerade NICHT kontrollieren, wer sich mit wem paart und fortpflanzt. Wenn es dann aufgrund freier individueller Entscheidungen zu Durchmischungen von phänotypischen Ausprägungen kommt, ist mir das herzlich egal. Wenn sich jemand mit schwarzer Haut und jemand mit einem Epikanthus medialis kennen und lieben lernen, und einen Sohn oder eine Tochter mit beiden Merkmalen gebären, schön, warum nicht?

      Gerade die Unterschiede und die Individualität sind es, die die Menschheit in ihrer Vielfalt einzigartig machen. Die Bewahrung der Identität – vor allem! der völkischen Identität ist eine der mächtigsten Triebfedern menschlichen Daseins.

      Ist das nicht ein Widerspruch? Den ersten Satz würde ich voll unterschreiben. Ich glaube aber, du meinst mit Individualität die Unterschiede der Völker, nicht die der Volksangehörigen, sprich der Menschen.
      Ich bezweifle, dass es so etwas wie eine „völkische Identität“ gibt. Was soll das denn sein? Die Mitglieder eines Volkes unterscheiden sich viel zu sehr.

      Den Verlust der regionalen Geschlossenheit empfindet der Mensch im Allgemeinen als tödlich ernstes Problem. Territoriale Konflikte, sowie das Bedrohungsgefühl das von “Fremden” ausgeht lieferte schon immer die Grundlage für blutige Konflikte.

      Ob „der Mensch im Allgemeinen“ das so empfindet, ist eine interessante Frage. Ich denke, es gibt viele, auf die diese Beschreibung zutrifft. Aber sicher auch die anderen – die bestimmt mindestens 30 % der Bevölkerung ausmachen (aufgrund der gewählten Parteien (links und grün) geschätzt).
      Außerdem stellt sich die Frage, wie damit umzugehen ist. Heißt das dann: Wieder Stadtmauern hochziehen und sich autark zurückziehen? Oder sollte man schon in den Schulen mehr Schüleraustausche in verschiedenste Länder organisieren, Städtepartnerschaften stärken, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zusammenarbeit stärken, etc.?

      Um dies zu verdeutlichen, reise einfach mal (im Gedanken) als Berliner nach München. (…musst du grad’ innerlich ein bischen grinsen?)

      Hier zeigt sich wieder der Sinn meines Nicknames. Ich konnte mit diesen Typisierungen (der Münchner, der Berliner) noch nie viel anfangen.

      Das kapitalistische Wirtschaftssystem mit seiner verbrecherischen Kolonial- und Ausbeutungspolitik (welche dir wiederum den Supermarkt mit Bananen und Kaffee füllt!) ist das auszurottende und zu überwindende Übel.

      Einverstanden. Ist aber kein Widerspruch zu Grenzöffnungen. Außerdem habe ich den Bereich kurz angeschnitten, im vollen Wissen, dass dies keine erschöpfende Abhandlung darstellt:

      Natürlich sollten wir auch noch aufhören, die “Dritte Welt” mit subventionierten Agrarprodukten zu überschwemmen, die Länder in Schuldenabhängigkeiten zu zwängen, unseren Elektro-Giftmüll dort abzuladen und Millionen von Waffen dort hin zu liefern.

      Sicher könnte man hier noch wesentlich mehr Faktoren ergänzen.

      Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es irgendeinem Menschen in Afrika oder Asien leicht fallen würde seine Familie, sein Dorf, seine Heimat zurückzulassen um in die Fremde zu gehen?

      Eben aus diesem Grund glaube ich auch nicht, dass wir von Millionen Flüchtlingen „überschwemmt“ würden, wie auf diversen Seiten immer wieder panisch zu lesen ist. Ein weiterer Grund, auf die radikale Grenzpolitik zu verzichten.

      Der Rest deines Kommentars klingt mir eher nach Zustimmung. Ich gebe ja „hohen Tieren“ die Schuld, aber diese handeln zumindest teilweise auch unter wohlwollender Duldung eines nicht sonderlichen kleinen Teil des Volkes. Mit Grenzschließungen kannst du recht viele Leute hinter dich scharen, das wissen „demokratische“ Politiker.

      Ich unterteile die Welt eben nicht in gut und böse, deshalb müssen wir uns auch nicht vor den bösen Ausländern schützen, weil das in absoluter Mehrheit ganz normale Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen sind.

      Nein! Das ist nicht die Lösung. Die hierin enthaltenen Denkfehler sind so zahlreich, dass ich bloß wieder in ellenlanges Geschwafel abdriften würde.

      Was genau ist jetzt nicht die Lösung? Die Grenzöffnungen, die Bildungsförderung, das Stoppen der Waffenexporte und Giftmüllexporte?

      Dir auch ein schönes Wochenende.

    • Christian sagt:

      Also ich glaube nicht, daß die RAF Herrhausen ermordet hat, da waren andere Mächte am Werk.

      Ackermann über Herrhausen

      Das Grundübel sehe ich in dem faschistischen zinsbelasteten Geldsystem, Ausbeutung und dem Terror durch die von Dir genannten Organisationen wie Bilderberger, Nato usw. . Kein Mensch dem es gut geht würde freiwillig seine Heimat und Freunde verlassen, warum auch. Wir müssen die Probleme in den Heimatländern der Asylsuchenden beseitigen. Kein Elend, keine Asylsuchenden, erst dann können wir die Grenzen für Jedermann öffnen.
      Aber Armut und Elend beseitigen ist das letzte was diese Verbrecher wollen, obwohl sie dazu finanziel in der Lage wären. Nein, dieses arbeitsscheue Pack braucht uns als Sklaven.

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