Wahnsinns-Studie

Folgendes hat man per Studie ermittelt:

Für Internetsucht sind einer neuen Studie zufolge vor allem Männer anfällig, und unter diesen besonders jene ohne Arbeit und Frau. Für Mädchen bergen eher Soziale Netzwerke Suchtpotential. Eltern sollten die Mediennutzung ihres Kindes im Auge behalten.

Das erinnert mich irgendwie an Volker Pispers, der uns schön aufgeklärt hat, wie für 60.000.000 Euro eine Studie herausfand, warum so viele Menschen bei ALDI einkaufen. Ergebnis: Der Preis.

Dass der Workaholic mit Ehefrau und Geliebter kaum zum Surfen kommt, mag dem einem trivial erscheinen, dem anderen anscheinend nicht. Dass Eltern darauf achten sollten, was ihre Kinder im Internet so treiben, mag dem einen trivial erscheinen, dem anderen wohl nicht.

Ok, man muss ehrlich sagen, auch solche Studien gehören zu einer fundierten wissenschaftlichen Forschung, aber warum diese dann in Zeitungen so breit getreten wird, bleibt wohl das Geheimnis der Redakteure.

Euer Alien

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2 Kommentare zu “Wahnsinns-Studie

  1. Nicht nur in den Zeitungen, auch unter Bloggern wird das Thema, wer wann und wieviel Zeit am PC und in Blogs verbringt, zur Zeit sehr breit getreten.

    • Alien sagt:

      Dabei ist doch die Unterscheidung recht einfach: Wenn jemand beginnt, elementare Dinge (wie Essen, Körperpflege) wegen des Computers zu vernachlässigen, ist es wohl nicht mehr nur Freizeit sondern eher Suchtverhalten.

      Wer ansonsten zufrieden ist, soll doch surfen.

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