Kind Knobloch

Knobloch hat einen wütenden Gastbeitrag in der SZ geschrieben. „Wollt ihr uns Juden noch?“, fragt sie dort anklagend.

Dieser Artikel ist der eines kleinen Kindes, eines 79-jährigen Kindes. Ein vollkommen undifferenzierter Rundumschlag gegen alle Kritik, durch billigste Polemik:

Wir hören uns weit mehr an als die Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften. Wir ertragen es, dass alternde Literaturnobelpreisträger mit SS-Vergangenheit ihre letzte Tinte dafür opfern, Deutschland und die Welt vor der kriegslüsternen Atommacht Israel zu warnen. Wir ertragen, dass obsessive Weltverbesserer dazu aufrufen, Produkte aus Israel zu boykottieren und Unterschriften sammeln, wohl wissend, dass sich kein Mensch für sie interessieren würde, wenn sie die humanitären Katastrophen in Gambia, Somalia, Weißrussland – jenseits der besetzten Gebiete anprangerten. Wir ertragen das Verständnis, das palästinensischen Selbstmordattentätern entgegengebracht wird, weil ihnen das Verhalten Israels ja keine Alternative lasse.

Wir ertragen, dass deutsche Parlamentarier auf von Terrorgruppen organisierten Schiffen anheuern, um öffentlichkeitswirksam Baustoffe und abgelaufene Medikamente in den Gaza-Streifen zu liefern. Ladung, die niemand braucht und die auch gar nicht ankommen soll, weil der angestrebte PR-Effekt nur dann eintritt, wenn die israelische Marine dem Treiben ein Ende setzt. Wir ertragen, dass die singulären Verbrechen der Nationalsozialisten relativiert werden, selbst in der sogenannten Prager Erklärung, in der einige Bürgerrechtler die Verbrechen des Kommunismus und den Holocaust gleichsetzen.

Noch eine Verhöhnung der Kritiker:

Ich frage mich ernsthaft, ob dieses Land uns noch haben will. Ich frage mich, ob die unzähligen Besserwisser aus Medizin, Rechtswissenschaft, Psychologie oder Politik, die ungehemmt über „Kinderquälerei“ und „Traumata“ schwadronieren, sich überhaupt darüber im Klaren sind, dass sie damit nebenbei die ohnedies verschwindend kleine jüdische Existenz in Deutschland infrage stellen.

Diesen Artikel mit folgendem Schlusssatz zu beenden, zeigt ihren Unwillen überhaupt zu diskutieren:

Ich verlange keine Sonderrechte: Sie sind im Positiven so wenig förderlich wie im Negativen. Aber ich fordere Respekt und ein Mindestmaß an Empathie. Das sollte doch drin sein für die Juden in Deutschland.

Bullshit. Selbstverständlich verlangt sie Sonderrechte, die gerade durch den Bundestag geboxt werden. Ich kann nicht einfach zum Arzt gehen und sagen, er soll mein Kind beschneiden. Dazu muss ich schon Jude oder Muslim sein. Wenn das kein Sonderrecht ist, weiß ich auch nicht.

Ich will also mal nicht so kindisch sein, wie Frau Knobloch und sage ihr: „Heul doch!“

Machts gut!

Euer Alien

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21 Kommentare zu “Kind Knobloch

  1. sonnyraven sagt:

    Frau Knobloch möchte also keine Sonderrechte. Gut, dann hören wir ab sofort auf, das Wort „Juden“ nur zu flüstern, und machen unverblümt Witze über den Holocaust.
    Dann errichten wir jetzt keine so genannten Denkmäler an jeder Straßenecke mehr.
    Dann bekommt der Verein eben keine finanziellen Zuschüsse mehr.
    Dann hören wir ihnen nicht mehr andächtig zu und nicken alles ab, sondern widersprechen dem teilweise krassen Bullshit, denn Frau Knobloch und Konsorten verzapfen.

    Wenn es das ist, was sie will, kann sie es haben: Eine ganz normale Behandlung wie jeder andere Bürger auch. Mal sehen, wie lange ihr das gefällt.

  2. Christina sagt:

    Ich finde schon, dass weltgemeinschaftsmäßig und pressemäßig ein großer Unterschied gemacht wird, wo ein Verbrechen geschieht. Wer hat schon jemals angeprangert, dass der Staat Israel TAGTÄGLICH aus dem Libanon mit Raketen beschossen wird. Das wird vielleicht einmal im Fernsehen berichtet (daher habe ich es auch) und dann war es das. Keine Plakate, keine Unterschriftenaktionen, keine großartigen Diskussionen darüber im Internet. Das scheint anscheinend normal zu sein, täglich beschossen zu werden (auch wenn nur Sachschäden zu beklagen sind). Niemand regt sich darüber auf. Aber über Beschneidung etc. wird monatelang auf allen Blogs diskutiert.

    Warum ist das so???

    Vielleicht weil Israel der Augapfel Gottes ist? Und die Welt steht in Feindschaft zu Gott.

    Aber, wer die Juden antastet, bekommt es mit Gott zu tun. Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür. Krieg, Millionen Tote, 40 Jahre Teilung könnte man wohl als Strafgericht Gottes über das deutsche Volk bezeichnen.

    »Alle Dinge sind sterblich außer dem Juden; alle anderen Kräfte vergehen, er lebt. Was ist das Geheimnis seiner Unsterblichkeit?« (Mark Twain)

    Die Juden sind Gottes auserwähltes Volk. Sie sind ein ewiges Volk und werden nicht untergehen, solange die Erde besteht. In dieser Erwählung liegt das von Mark Twain erwähnte Geheimnis. Als Gegenleistung verlangt der HERR von seinem Volk Gehorsam. Die Bibel zeichnet ein Bild der Geschichte Israels, an dem meist direkt die Auswirkungen von Gehorsam oder Ungehorsam zu erkennen sind: Segen oder Fluch –Aufstieg oder Niedergang.

    Auch die anderen Völker werden von Gott daran gemessen, wie sie zu Israel stehen. Die Resultate sind offensichtlich.

    Das jüdische Volk hat alle Höhen und Tiefen durchlebt, die ein Volk durchmachen kann – in extremer Weise.

    Schon Mose hat die Israeliten gewarnt: Auf ihnen liegt ein besonderer Segen – Gott hat es erwählt – aber auch eine besondere Verantwortung. Die Abkehr von Gott, der ihnen soviel Gutes getan hat, würde für die Israeliten schreckliche Auswirkungen haben. Das glorreiche Königreich würde untergehen, das Volk unter alle Nationen zerstreut, wo es unsägliche Schmerzen durchmachen müsste.

    König Salomo stürzte Israel durch seinen Götzendienst in eine Schuld, aus der es sich nie wieder endgültig befreien konnte. Die Abkehr von Gott wurde dem Volk oft zum Verhängnis.

    Und doch: Hin und wieder bewiesen gläubige Juden wie der König Hiskia, dass Gott es immer noch gut mit seinem Volk meinte – wenn es nur seinem HERRN gehorchte.

    Am Ende der Zeiten wiegt die Verheißung schwerer als der Fluch: »Und diejenigen von euch, die dann noch übrig sind, werden als Folge ihrer Sünden – und auch als Folge der Sünden ihrer Vorfahren – im Land ihrer Feinde dahinsiechen. Dann schließlich wird mein Volk seine Sünden und die Sünden seiner Vorfahren bekennen. Als sie mir die Treue gebrochen und sich gegen mich gestellt haben, habe auch ich mich gegen sie gestellt und sie ins Land ihrer Feinde gebracht. Wenn sie dann ihre ungehorsamen Herzen demütigen und die Strafe für ihre Sünden annehmen, werde ich mich an meinen Bund mit Jakob, an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham erinnern und werde an das Land denken.« (3. Mose 26,39–42)

    Wer Gottes Augapfel antastet – Segen und Fluch über die Heiden
    »Dann befahl der HERR Abram: ›Verlass deine Heimat, deine Verwandten und die Familie deines Vaters und geh in das Land, das ich dir zeigen werde! Von dir wird ein großes Volk abstammen. Ich will dich segnen und du sollst in der ganzen Welt bekannt sein. Ich will dich zum Segen für andere machen. Wer dich segnet, den werde ich auch segnen. Wer dich verflucht, den werde ich auch verfluchen. Alle Völker der Erde werden durch dich gesegnet werden.‹« (1. Mose 12,1-3)
    Gott spricht zu Abraham (der hier noch Abram hieß) und seinen Nachkommen. Wichtig ist der Satz: »Wer dich segnet, den werde ich auch segnen. Wer dich verflucht, den werde ich auch verfluchen « (Vers 3)

    Der (leider immer noch) weit verbreitete Antisemitismus und die Ablehnung Israels ziehen den Fluch Gottes auf die Feinde seines Volkes. Betrachtet man die Geschichte, so erkennt man, dass die Feinde der Juden bestraft wurden, mal früher, mal später. Der Fluch Gottes trifft immer, so wird es auch in Zukunft sein, wenn die Feinde Israels immer zahlreicher werden. »Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.« (Sacharja 2,12 Luther)

    Andererseits werden die Freunde Israel gesegnet sein. Gott wird sich auf ihre Seite stellen, da sie sich auf die Seite seines »Augapfels« gestellt haben.
    Quelle:
    http://www.einzigartiges-israel.de/html/541-segen-fluch.html

    Shalom

    • Alien sagt:

      Diese Überheblichkeit nervt. Weder ist Deutschland das beste Land der Welt, noch die USA, noch Israel, noch der Iran, noch Nordkorea, noch Japan, noch China, noch Großbritannien, etc.

      „Der (leider immer noch) weit verbreitete Antisemitismus“

      Wie weit der wirklich vebreitet ist, ist verdammt schwer zu sagen, da jeder Forscher etwas anderes darunter subsummiert. Manche sehen Kritik am Umgang Israels mit den Palästinensern schon als Antisemitismus. Dann wundert es mich nicht, wenn „der Antisemitismus“ verbreitet ist. Beim wirklichen Antisemitismus weiß ich schlicht nicht, wie weit der um sich greift. Gibt es da verlässliche Zahlen?

      Ach ja, und je mehr du von diesem „Gott“ erzählst, desto abstoßender finde ich diesen Typ. Ich dachte, er hat alle Menschen erschaffen, wählt sich aber ein Volk als besonders aus. Seine Lieblingsmenschen, oder was? Lehrer, die Lieblingsschüler haben (und sich auch danach verhalten), gelten zurecht als schlechte Lehrer.

      Darf man eigentlich Israel verfluchen, wenn es eine Atombombe zündet? Und jetzt komm nicht mit dem Märchen, Israel würde so etwas nicht tun. Golda Meir hätte schon mal fast eine gezündet.

      Oder ist es wie mit Eltern, die man ehren muss, auch wenn sie einen totprügeln?

      • sonnyraven sagt:

        Ich glaube nicht, dass man Israel verfluchen darf im Falle der Atombombe. Schließlich handelt es sich nur um Selbstverteidigung – auch als Präventivschlag durchaus akzeptabel. Bin gespannt, wer hieraus die Ironie erkennt.

        Christina, ist Dir eigentlich aufgefallen, dass sämtliche Deiner genannten Bibelstellen aus dem Alten Testament stammen, welches bekanntlich vom Neuen Testament abgelöst und im Endeffekt für nichtig erklärt wurde?

        • Christina sagt:

          „Christina, ist Dir eigentlich aufgefallen, dass sämtliche Deiner genannten Bibelstellen aus dem Alten Testament stammen, welches bekanntlich vom Neuen Testament abgelöst und im Endeffekt für nichtig erklärt wurde?“

          Oh man, wieder so ein Quatsch. Warum muß und soll ich eigentlich immer Eure Hausaufgaben machen?

          Jesus Christus hat im Neuen Testament selbst gesagt, dass er nicht gekommen ist, um das Gesetz abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen. Da ist nichts mit „für nichtig erklärt“.

          • Alien sagt:

            Jajajajajajajaja, ich kanns nicht mehr hören. Er erfüllt Auge um Auge indem er die andere Wange hinhält, schon klar.

          • sonnyraven sagt:

            Christina, ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und habe viel über die Bibel gelernt.

            Heißt es nicht statt „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ vielmehr „Wenn Dir einer auf die rechte Wange schlägt, halte auch die linke hin“?

            Heißt es nicht, dass Jesus gekommen ist, um zu zeigen, was mit Liebe erreicht werden kann statt mit Hass?

            • Christina sagt:

              Das “Auge um Auge” hat absolut nichts mit Vergeltung oder Rache zu tun, sondern war eine Anordnung gegen die damals in vielen Kulturen übliche Blutrache. Die Bestrafung für ein Unrecht sollte diesem angemessen sein und nicht über das Ziel hinausschießen, wie das damals oft üblich war.

              Das ist doch z. B. auch heutzutage Grundlage der Rechtssprechung in Deutschland (für einen Ladendiebstahl gibt es nicht lebenslänglich, für eine Beleidigung auch nicht, für Mord dann schon, also immer den Verhältnissen angemessen).

              Und Jesus sagte nun das “mit der anderen Wange, die man hinhalten soll”. Soll ich mich gegen mir zugefügtes Unrecht etwa nicht zur Wehr setzen? Wie ist das zu verstehen?

              Es wäre schön, wenn Ihr dazu mal das hier lesen würdet:

              http://www.soundwords.de/artikeldr.asp?id=613

              Auch das mit dem “Auge um Auge” kommt dort noch einmal zur Sprache.

              Das alles hättet Ihr aber auch ganz ohne mich herausfinden können, stimmts? Das ist es, was ich meinte, dass ich Eure Hausaufgaben machen muss, was ich nicht so toll finde. Denn Ihr seid gar nicht daran interessiert dahinter zu steigen, sondern wollt eigentlich nur Eure Vorurteile kultivieren. Das ist wirklich schade.

              • sonnyraven sagt:

                Ich freue mich, wenn Du langsam mal Fakten auf den Tisch legst, anstatt Bibelstellen zu zitieren und Dir darüber einen runterzuholen, wie gut informiert Du doch bist, während alle anderen keine Ahnung haben.
                Mit christlicher Nächstenliebe ist es wohl auch nicht weit her, wenn Du jeden für dumm und/oder unfähig erklärst, der nicht die Bibel liest oder sie anders interpretiert (nichts anderes ist Religion, oder warum gibt es so viele Splittergruppen? Gibt es also viele Wahrheiten oder gar keine?).

                Die Bibel ist angeblich über 5.000 Jahre alt, wurde häufig umgeschrieben und Bücher wurden weggelassen. Nicht unbedingt ein Werk, auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen würde.

                Veränderst Du Dein Umfeld, indem Du allen die Tasche voll predigst, oder veränderst Du Dein Umfeld durch Taten? Singst Du in der Kirche fleißig mit und klatschst dazu, oder gehst Du auch vor die Tür und zeigst den Menschen, dass es Freundlichkeit und selbstloses Handeln gibt?

                • Christina sagt:

                  “Mit christlicher Nächstenliebe ist es wohl auch nicht weit her, wenn Du jeden für dumm und/oder unfähig erklärst, ….”

                  Ich erkläre niemanden für dumm und/oder unfähig, sondern nur für nicht willens (oder soll ich sagen zu faul) sich mal mit der Sache tiefgehend zu beschäftigen. Es ist ja auch viel einfacher irgendwelche Klisches von sich zu geben.

                  “Die Bibel ist angeblich über 5.000 Jahre alt, wurde häufig umgeschrieben und Bücher wurden weggelassen. “

                  1.Nichts wurde umgeschrieben. Im Gegenteil, es gibt sehr alte Funde (z. B. Qumran-Rollen), die die Echtheit einzelner Bibelbücher belegen. Die Texte (mehr als 2000 Jahre alt) sind im Vergleich zu unserer heutigen Bibel unverändert geblieben. Und das will schon was heißen, wenn man mal bedenkt, dass die Bibel ausschließlich handschriftlich immer wieder abgeschrieben wurde. Da können sich schon leicht mal Abschreibfehler einschleichen. Die vorhandenen Abschreibfehler sind aber so unbedeutend, dass sie gar nicht ins Gewicht fallen und schon gar nichts am Sinn des Textes ändern. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/qumran-rollen-bibelhandschriften-kommen-ins-internet-a-724177.html

                  2.Es wurden keine Bücher weggelassen. Bringe Belege für Deine Behauptung. Wenn Du auf die Apokryphen anspielst, die haben niemals zum Kanon gehört. Oder das seltsame Judasevangelium, dass erst 300 Jahre nach Christi Geburt geschrieben wurde. Dazu mal das hier:

                  Hier noch was für die ganz Unwilligen. 😉 Ich weiß ja sowieso, dass hier kaum jemand irgendetwas von mir Verlinktes liest oder hört, aber trotzdem:

                  http://lannopez.files.wordpress.com/2011/05/zuverlaessigkeit-des-neuen-testamentes1.pdf

                  „…..oder gehst Du auch vor die Tür und zeigst den Menschen, dass es Freundlichkeit und selbstloses Handeln gibt?“

                  Wenn ich das nicht täte, wäre ich wohl ein Heuchler. 🙂

      • Christina sagt:

        “Weder ist Deutschland das beste Land der Welt, noch die USA, noch Israel, noch der Iran, noch Nordkorea, noch Japan, noch China, noch Großbritannien, etc. “

        Hat auch niemand behauptet. “Auserwählung” hat nichts mit “besser sein” zu tun. Was Du schreibst zeigt wieder einmal mehr, dass Du Dich eigentlich nur sehr oberflächlich mit dem christlichen Glauben beschäftigt hast. Trotzdem glaubst Du und viele Andere aber, dass Ihr Euch ein Urteil (= Verurteilung) darüber erlauben könnt. Ihr habt aber im grunde genommen keine Ahnung, wovon Ihr redet. Aber das verwundert mich ja nun nicht mehr. Bin ich ja schon gewöhnt.

        “Ach ja, und je mehr du von diesem “Gott” erzählst, desto abstoßender finde ich diesen Typ. Ich dachte, er hat alle Menschen erschaffen, wählt sich aber ein Volk als besonders aus. Seine Lieblingsmenschen, oder was? Lehrer, die Lieblingsschüler haben (und sich auch danach verhalten), gelten zurecht als schlechte Lehrer. “

        Zeigt leider wieder, dass Du keine Ahnung hast. Ich kann Dir nur dringstens empfehlen, Dich wirklich mal mit allem auseinanderzusetzen und dieses Thema gründlich zu studieren. Warum hat Gott sich ein Volk als besonders auserwählt? Wozu? Was bezweckte er damit? Wenn Du dahinter gestiegen bist, dann verstehst du schon ein bißchen mehr. Und dann bist Du ganz persönlich ihm möglicherweise unendlich dankbar dafür, dass er das getan hat und schämst Dich für alles was Du je geschrieben hast in Grund und Boden.

        “Oder ist es wie mit Eltern, die man ehren muss, auch wenn sie einen totprügeln? “

        Es kommt darauf an, was man unter “ehren” versteht. (Und wofür soll man sie ehren?)

        Du hast wirklich noch eine Menge Arbeit vor Dir.

        • Alien sagt:

          Interessant ist immer nur, dass wenn mir solch arrogante Christen wie du antworten, ich kein Stück mehr verstehe, weil ihr einfach elementarste Logik ignoriert. Aus diesem Grund weiß ich, dass du nichts verstanden hast, nicht ich.

          • Christina sagt:

            Wenn ich hier vielleicht als arrogant rüber komme, dann nicht deshalb, weil ich es bin, sondern weil es mich unendlich nervt, dass manche Leute es nicht für nötig halten, die von mir hier schon sehr oft verlinkten Seiten oder Bücher (kostenlos) vielleicht auch nur mal ansatzweise zu lesen, um möglicherweise besser zu verstehen, sondern auf ihren Vorurteilen immer und immer wieder herumreiten, weil sie sie anscheinend so schön finden. Kein Interesse an der Wahrheit vorhanden.

            • sonnyraven sagt:

              Vorurteile sind eine Sache, Kritik an Tatsachen ist etwas ganz anderes. Und ich lese hier von Alien absolut nur Kritik an Tatsachen, an Polemik, an „Gib mir Aufmerksamkeit, sonst weine ich“.

              • sonnyraven sagt:

                By the way, Wahrheit ist Ansichtssache. Die Wahrheit eines Vogels unterscheidet sich gar elementar von der Wahrheit eines Regenwurms. Warum? Weil sie andere Blickwinkel haben. Es gibt keine absolute Wahrheit.
                Das wird aber von vielen Religionen und religiös Motivierten mit Bravour ignoriert, um andere Standpunkte als Unfug und Dumm hinzustellen und sich die Ohren zuzuhalten und ein Kirchenlied zu summen, wenn eine sachliche Diskussion stattfindet.

                • Christina sagt:

                  “By the way, Wahrheit ist Ansichtssache. Die Wahrheit eines Vogels unterscheidet sich gar elementar von der Wahrheit eines Regenwurms.”

                  …. und von der eines Hundes und von der einer Maus und von der eines Menschen usw. Das ist richtig. Und warum ist das so? Weil alle Ansichten, die des Vogels und die des Regenwurms usw. verzerrt und somit falsch sind. Wenn es aber einen Gott gibt (der die Welt inklusive aller dieser Lebewesen geschaffen hat), dann hat er das Monopol auf die absolute Wahrheit, die nur er seinen Lebewesen offenbaren kann. Nun brauche ich nur noch herauszufinden, wer dieser Gott ist (also welcher Gott der Richtige ist), dann weiß ich, was wahr ist. 😉

    • erikschueler sagt:

      Staatskritik ist nicht gleichzusetzen mit Feindschaft. Ich kann mir nicht vorstellen wie groß das Leid dieser Religion ist, aber Israel ist zum unkontrollierbaren Hund an der Leine geworden von den USA. Jahrelanges hochrüsten und dann angreifen und anderen Leid zu fügen wie es einem selber widerfahren ist. Auge um Auge, Zahn um Zahn? Schließlich immer noch darauf pochen, dass Irans Präsident gesagt hätte, dass Israel von der Landkarte verschwinden muss, auch entgegen den korrigierten Aussage. Das zionistische System muss verschwinden und nicht Israel, das ist eine vollkommen legitime Forderung und keine Kriegserklärung gegen Isarel, aber der Säbel muss weiter gerasselt werden, weil jeder der ein Pazifist ist auch ein Feind Isarels ist. Augen auf machen und den Balken des Schmerzes rausnehmen. Vielleicht sieht man dann die eigenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit -siehe Palästina.

    • sonnyraven sagt:

      Ich werde übrigens gleich mal nachforschen, was Haiti dem Staat Israel angetan hat, dass es so eine Katastrophe verdient. Und wenn ich schon dabei bin, gucke ich gleich mal, was Japan getan hat. Bin gespannt, was ich rausfinde.

  3. sonnyraven sagt:

    Es ist immer einfacher, sich selbst als Opfer zu sehen statt als Täter. Schließlich kämpft man ja ums Überleben, und das ist auf der Welt ein anerkannter Grund, Blut zu vergießen.
    Ich sehe es so: Kein gesamtes Volk ist für eine Tat zu verantworten. Es sind großteils Einzeltäter oder kleine Gruppen, von denen die Gewalt und der Fanatismus ausgehen. Mancher lässt sich mitziehen, manch anderer hält sich aus der Schusslinie.

    Erikschueler, ich unterstütze Deine Forderung, aber nicht nur auf Israel bezogen, sondern auf jeden Staat der Welt: Untersucht eure eigenen Fehler, bevor ihr mit dem Finger auf andere zeigt.

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