Massenvernichtungswaffe Hunger

Ansehen. Verbreiten.

Wer noch einen Experten auf dem Gebiet des Welthungers sehen will:

Liebe Grüße

Alien

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Das Ende der Meinungsfreiheit

Hier habe ich eine kurze Diskussion entdeckt, die zusammengefasst, die Frage behandelt:

Wo liegt das Ende der Meinungsfreiheit?

Interpretiert man Meinungsfreiheit im Wortsinne, gibt es kein Ende. Jeder kann meinen, was er will. Nach heutiger Rechtslage darf er aber nicht alles sagen, schriftlich veröffentlichen oder sonst wie publizieren. Verboten sind in vielen Ländern Beleidigung, Verleumdung, Volksverhetzung und Verächtlichmachung von Weltanschauungen.

Beleidigungen sind dumm und unnötig, ob sie aber unbedingt per Strafrecht verboten sein sollten ist eine andere Frage.

Verleumdung fügt anderen Schaden zu. Hier ist eine Strafbarkeit auf jeden Fall gerechtfertigt.

Was ist aber mit Volksverhetzung?

Allein, dass es diesen Paragrafen gibt, ist eigentlich ein Misstrauenszeugnis gegenüber dem Volk. Man geht davon aus, „das Volk“ ist dumm genug, sich verhetzen zu lassen.

Wenn ein Breivik sich von diversen Meinungsäußerungen hinreißen lässt, zig Menschen zu ermorden, ist dann Breivik alleine Schuld, oder auch die Hetzseiten-Verfasser?

Wenn ein Goebbels zum Krieg aufruft, und ein großer Teil des Volkes macht mit, ist dann dieser Teil des Volkes alleine Schuld, oder auch der Propaganda-Minister?

Die Antwort können wir nur geben, wenn wir ehrlich sind:

Verteidigen wir den Volksverhetzungsparagrafen, gestehen wir damit automatisch ein, dass wir einen großen Teil des Volkes für unmündig halten, die sich zum Hass aufstacheln lassen.

Würden wir die Mündigkeit bei den meisten Bürgern voraussetzen, könnten wir uns dieses Gesetz sparen.

Ein Beispiel: Provoziert jemand absichtlich einen Kampfhund dazu einen anderen Menschen totzubeißen, ist er ein Mörder. Provoziert jemand durch Hetzseiten andere erwachsene Menschen dazu, einen Massenmord zu begehen, was ist dann?

Meine Vermutung ist, dass ein zu großer Teil unmündig und aufhetzbar ist, und das Gesetz deshalb vielleicht notwendig ist, um viele Todesopfer zu vermeiden. Oder bin ich zu pessimistisch?

Was denkt ihr?

Euer Alien

Bayern ist Spitzenreiter!

Die bayerischen Grundschüler haben am besten abgeschnitten. Sie können am besten rechnen.

Die Suizidrate ist in Bayern am höchsten.

Anscheinend können sich die Schüler ausrechnen, dass sie nicht in sozialer Kälte leben wollen.

Nicht umsonst heißt es: „Der Klügere gibt nach, deshalb beherrschen die Dummen die Welt.“

Ich weiß selbst, dass der Vergleich böse ist, aber vielleicht macht er deutlich, dass es wichtigeres im Leben als Schule gibt.

Liebe Grüße

Euer Alien

Wahnsinns-Studie

Folgendes hat man per Studie ermittelt:

Für Internetsucht sind einer neuen Studie zufolge vor allem Männer anfällig, und unter diesen besonders jene ohne Arbeit und Frau. Für Mädchen bergen eher Soziale Netzwerke Suchtpotential. Eltern sollten die Mediennutzung ihres Kindes im Auge behalten.

Das erinnert mich irgendwie an Volker Pispers, der uns schön aufgeklärt hat, wie für 60.000.000 Euro eine Studie herausfand, warum so viele Menschen bei ALDI einkaufen. Ergebnis: Der Preis.

Dass der Workaholic mit Ehefrau und Geliebter kaum zum Surfen kommt, mag dem einem trivial erscheinen, dem anderen anscheinend nicht. Dass Eltern darauf achten sollten, was ihre Kinder im Internet so treiben, mag dem einen trivial erscheinen, dem anderen wohl nicht.

Ok, man muss ehrlich sagen, auch solche Studien gehören zu einer fundierten wissenschaftlichen Forschung, aber warum diese dann in Zeitungen so breit getreten wird, bleibt wohl das Geheimnis der Redakteure.

Euer Alien

Liebe Kultusministerien

Liebe Kultusminister,

ich weiß, Sie finden Ihre Glanzleistung ausgezeichnet. Das G8, also das achtjährige Gymnasium, ist natürlich viel effizienter und besser als das neunjährige. Die Schüler stehen endlich schon nach zwölf Schuljahren dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, wenn sie nicht gerade wiederholen, vom Gymnasium auf die Realschule und dann auf die Fachoberschule wechseln, ein freiwilliges soziales Jahr oder freiwilligen Wehrdienst leisten, etc. Und vor allem finden Sie es wahrscheinlich wahnsinnig toll, dass sie es geschafft haben, die Kinder „von der Straße“ zu holen. Endlich machen sie nur noch „Sinnvolles“.

All das glauben Sie. Und Sie irren sich. Haben Sie schon einmal zwei Stunden Mathematik in einer sechsten Klasse unterrichtet, NACHDEM sie bereits sechs Stunden durchgehend Unterricht hatten? Wissen Sie wie viel Zeit damit vergeudet wird, Schüler zum Lernen zu animieren, obwohl sie einfach nicht mehr aufnahmefähig sein KÖNNEN? Versuchen etwas zu lernen, obwohl man gerade ein Leistungstief hat, ist in etwa so sinnvoll, wie mit Grippe einen Marathon zu laufen. Es klappt nicht. Es sorgt für Frustration und Motivationseinbrüche. Es kostet die Kinder (ja Schüler sind tatsächlich KINDER!) aber äußerst wertvolle Freizeit. JA, Freizeit ist WERTvoll. Nicht in Heller und Pfennig, klar. Aber es ist Lebenszeit, die nie zurückkommt. Der Schüler, der in der siebten Klasse an Leukämie stirbt, wie können sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, ihm so viel wertvolle Zeit gestohlen zu haben?

Nur weil Sie nicht wissen, was Sie mit Ihrer Freizeit anstellen sollen, verpflichten sie nicht wehrlose Menschlein dazu, ihre Freizeit für sinnloses Bulimielernen zu opfern.

Jedes Kind hat über den Tag eine Leistungskurve. Jedes Kind hat Interessen, Neigungen, findet Hobbys. Wir können diese verunmöglichen, indem wir überall gebundene Ganztagesklassen einrichten, die die Eltern entweder nutzen um ihre Kinder los zu werden, oder um so vielen Jobs nachzugehen, damit es trotz Lohndumpings überhaupt zum Überleben reicht. Oder wir investieren in Kreativität, selbstständiges Denken, Querdenken, Sport, Theater, Literatur, Musik, und bekommen damit Nobelpreisträger die gerne arbeiten. Und selbst, wenn wir die nicht bekommen würden, wäre es richtig. Kinder, auch vermeintlich elitäre Gymnasiasten, sind Kinder. Und sie haben ein moralisches Recht darauf!

Bitte, kommen Sie von ihrem bürokratischem Ross herunter. Machen Sie keine Pseudo-Umfragen unter Lehrkräften, was an Stundentafeln und Lehrplänen geändert werden könnte. Das Schulsystem muss viel grundlegender reformiert werden. Die Schule muss ein Ort werden, an dem die Schüler gerne zum Lernen und Freunde treffen hingehen. Ein Ort, an dem respektiert wird, dass sie Kinder sind mit Fähigkeiten, Interessen und Neigungen, die ihre Persönlichkeit entfalten.

Ja, ein menschlicherer Umgang ist möglich. Es wird auch schon versucht, ihn zu praktizieren. Legen Sie diesen Menschen keine völlig unnötigen Steine in den Weg.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Ihr Alien

Unsterblichkeit

„Who wants to live forever?“

Ich.

Wie sieht es mit euch aus. Ich bin immer wieder regelmäßig erstaunt, wie viele Menschen negativ über Unsterblichkeit reden (zum Beispiel hier in den Kommentaren). Ich hätte nichts dagegen. Wenn ich irgendwann mal herausbekäme, dass es da nach dem körperlichen Tod noch andere tolle Sachen zu entdecken gäbe, würde ich mich vielleicht freiwillig auf diese Reise wagen. Aber dann würde ich ja auch noch leben. Anders zwar, aber dennoch. Ich will nicht irgendwann einfach aufhören zu existieren. Wenn Wissenschaftler den momentan noch unvermeidbaren Moment immer weiter – bis zur Unendlichkeit – hinauszögern können, bin ich absolut dafür.

Mir ist natürlich durchaus bewusst, dass es zunächst mal Probleme gäbe, wenn wir Milliarden unsterblicher Menschen hätten, die auch noch fleißig Kinder kriegen. Aber nur weil es Probleme geben könnte, sollen wir ein anderes nicht lösen? Wozu haben wir dann überhaupt Mediziner?

„Wofür lebst du, wenn du ewig lebst?“

Gegenfrage: Wozu leben, wenn es eh früher oder später vorbei ist?

Wie seht ihr das?

Lebt lang und in Frieden!

Euer Alien