Tag der Kippa

Aufgrund eines antisemitischen Überfalls auf einen Rabbi und seine sechsjährige Tochter rät das jüdische Abraham-Geiger-Kolleg keine Kippa mehr in der Öffentlichkeit zu tragen. Aus Sicherheitsgründen.

Gegenvorschlag: Es sollten einfach mal (fast) alle Menschen in Deutschland einen ganzen Tag lang mit Kippa auf die Straße gehen. Das wäre doch mal eine Solidaritätsbekundung. Was meint ihr?

Machts gut!

Euer Alien

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9 Kommentare zu “Tag der Kippa

  1. Christina sagt:

    Glaubst Du wirklich, das würde was nützen?

  2. Ich habe heute schon damit angefangen und meine Kippa den ganzen Tag getragen. Und, ja, das würde etwas nützen, genauso wie es 1933 genützt hätte, wenn Sozialdemokraten und Kommunisten ihre Eitelkeit überwunden hätten und so Hitler hätten verhindern können, genauso, wie es genützt hätte, wenn Chamberlain 1938 Adolf Rotzbremse Hitler einfach mal eine runtergehauen und ihm nicht die Füße geküsst hätte.

    • Christina sagt:

      Ich glaube, das kann man nicht miteinander vergleichen. Was nützt es „einen einzigen Tag“ eine Kippa zu tragen. Wer denkt da noch in einem halben Jahr daran? Das überwindet doch nicht die Ausländerfeindlichkeit oder den Antisemitismus. Es schützt nicht die potentiellen Opfer wieder zusammengeschlagen zu werden. Denn an den restlichen 364 Tagen tragen nur sie ganz alleine die Kippa und sind demzufolge leicht zu identifizieren.

  3. Das wäre genau so eine Aktion wie Muttertag bzw. Valentinstag. Für 24 Stunden lang bemüht man sich, und danach ist wieder alles so wie zuvor. Viel wichtiger und wertvoller ist es, Toleranz gegenüber Andersgläubigen und ausländischen Mitbürgern mit Migrationshintergrund im eigenen Umfeld deutlich erkennbar zu praktizieren.

    • Alien sagt:

      Viel wichtiger und wertvoller ist es, Toleranz gegenüber Andersgläubigen und ausländischen Mitbürgern mit Migrationshintergrund im eigenen Umfeld deutlich erkennbar zu praktizieren.

      Da stimme ich dir zu. Aber ab und zu ein bisschen Extra-Aufmerksamkeit kann doch auch nicht schaden, oder?

      • Christina sagt:

        Ja, aber Du hast das oben in Deinem Artikel ja als „Gegenvorschlag“ gemacht zu dem Vorschlag, aus Sicherheitsgründen in der Öffentlichkeit keine Kippa mehr zu tragen. Und das hört sich in meinen Ohren jetzt so an, als könne man, wenn alle Menschen in Deutschland „einen Tag“ mal eine Kippa tragen würden, auf diese Sicherheitsvorkehrungen (Nichttragen der Kippa in der Öffentlichkeit) verzichten. Und das sehe ich nicht so.

        Aus Solidarität die Kippa mal einen Tag zu Tragen – kein Problem und vielleicht auch ein Zeichen. Löst das Problem aber nicht.

  4. Ich glaube. viele politisch korrekt Lebende bedauern einfach nur, dass es diesmal nachweislich nicht „Die Rechten“ waren … 😉

  5. Moosauge sagt:

    Was haltet ihr davon: Wir setzen uns die Kippa auf, knien uns auf einen kleinen Teppich und beten ein Spanferkel an, welches in Kreuzform über offener Flamme vor sich hin brutzelt?! Dann sind alle religiösen Spinner wenigstens gleichermaßen angepisst?!

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