Bewaffnet mehr Opas!

Ein Propagandavideo von Waffennarren:

Ich bin anderer Meinung. Ich fände es furchtbar, wenn jeder mit einer tödlichen „Massenvernichtungswaffe“ (mit einer Schusswaffe kann man sehr viele Leute in kurzer Zeit umbringen) rumläuft. Die Argumentation der Waffenfreunde ist haarsträubend:

Wenn jeder eine Waffe trägt, muss jeder Räuber damit rechnen, dass er bei einem Überfall selbst erschossen wird. Daher wird es weniger Überfälle geben.

Das kann man so nicht stehen lassen:

  1. Wenn Waffen generell verboten sind, kommen auch Kriminelle schwerer an Waffen heran. Kurzschlusshandlungen sind damit unwahrscheinlicher.
  2. Der Mensch ist nicht nur ein rationales Wesen. Er ist vor allem auch ein emotionales Wesen. Und ein leicht beeinflussbares. Psychologische Studien belegen, dass allein das Sehen einer Waffe die Aggressivität steigert. Wenn Waffen immer und überall verfügbar sind, steigt die Wahrscheinlichkeit für tödliche Affekt-Handlungen. Amokläufe können viel leichter spontan passieren und bedürfen keiner wochenlangen Vorbereitung mehr.
  3. Fehlerquellen sind besonders tragisch. Das Kino-Massaker in Aurora zum Beispiel hätte mit mehr Waffen überhaupt nicht verhindert werden können. Erstens hatte der Amokläufer eine Rauchbombe geworfen, so dass man mit einer Waffe nur blind hätte schießen können. Zweitens: Woher weiß man, wenn plötzlich jeder seine Waffe zieht, wer der Verbrecher ist? Hier kommt es sicher immer mal wieder zu tödlichen Fehleinschätzungen. Ebenso bei vermeintlichen Einbrüchen, wo ein Familienmitglied erschossen wird.
  4. In den USA kommt man sehr leicht an Schusswaffen. Mit 3,45 Tötungsdelikten mit Schusswaffen pro Hunderttausend Einwohner pro Jahr liegen sie weit über Deutschland mit 0,19 Tötungsdelikten mit Schusswaffen pro Hunderttausend Einwohner pro Jahr. In Deutschland kommt man verglichen mit den USA schwer an eigene Waffen. Man muss also viel länger im Voraus planen. Mit diesen Zahlen wird obigen Propaganda als solche entlarvt.

Zum Schluss nochmal die „schöne“ Veranschaulichung der Wirkung einer Pistolenkugel:

Machts gut!

Euer Alien

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25 Kommentare zu “Bewaffnet mehr Opas!

  1. Freidenker sagt:

    Ich sehe das ganz anders!

    Waffenverbote bringen rein gar nichts. Kriminelle werden immer Waffen besitzen. Wenn es keine zu beschaffen gibt, baut man sich halt selber welche.
    Der Vergleich zwischen Deutschland und Amerika ist polemisch und falsch. Sicherlich gibt es in Amerika wesentlich mehr Tötungsdelikte als bei uns. Das liegt aber nicht an einem mehr an Waffen. Das ist nur die Folge einer Ursache.
    Auchnin Deutschland kommt die Polizei in der Regel nur, wenn sie eindeutig in Überzahl sind oder wenn der Rauch sich gelegt hat.

    Das Recht auf Selbstschutz muss mir keiner geben! Das ist ein ntürliches Recht.

    Wenn der Staat das Recht hat auf Demonstraten zu schießen, werden diese Wohl das Recht zur Gegenwehr haben. Oder etwa nicht.

    Waffen töten Niemanden.

    Wenn Menschen besser auf den Gebrauch und gefährliche Situationen trainiert würden, gäbe es weniger Unfälle.

    Die Politik ist die Ursache aller Probleme!

    • Alien sagt:

      Der Vergleich zwischen Deutschland und Amerika ist polemisch und falsch. Sicherlich gibt es in Amerika wesentlich mehr Tötungsdelikte als bei uns. Das liegt aber nicht an einem mehr an Waffen. Das ist nur die Folge einer Ursache.

      Und diese ominöse Ursache wäre?

      Waffen töten Niemanden.

      Doch, im Auftrag des Schützen.

      Die Politik ist die Ursache aller Probleme!

      Soviel zum Thema Polemik.

  2. Hans Wurst sagt:

    Ich stimme ausdrücklich mit obigen Kommentar überein.
    Ein freier Bürger braucht eine Waffe.
    Ein Krimineller hat immer eine Waffe + Heimtücke.
    Unser Staat hat das Gewaltmonopol übt es aber nicht aus, sondern bevorteilt Gewalttäter (nsu ect.).

  3. klausbaum sagt:

    dann wird es mehr tote geben

  4. 0815reader sagt:

    Diese Diskussion über “ ob man mit mehr legalen Waffen Massaker verhindern kann“ ist mal wieder die typische Ablenkung vom Wesentlichen. Die amerikanische Gesetzgebung ist entstanden um ein Gegengewicht zur Staatsgewalt zu haben. Wenn in Deutschland sich die Machthaber mal wieder entschließen eine Diktatur aufzubauen, sind die Bürger dem hilflos ausgeliefert. In Deutschland wird man doch schon verprügelt, wenn man sich einem Bagger in den Weg stellt.

    Gerade beim aktuellen Urteil aus Karslruhe, dass den Einsatz der Bundeswehr im Inneren erlaubt, sollten die Deutschen sich warm anziehen. Denn wer seine Geschichte vergisst, wird sie wiederholen -George Santayana.
    Man sollte nie vergessen, was Hitler damals tat war legal. Und eine der ersten Aktionen zur Vorbereitung einer solchen Unterdrückung ist immer die Entwaffnung der Bevölkerung.

    Deshalb sollte man vielleicht doch auf Xavier Naidoo hören: „Ich bin Pazifist, aber wenn du mir dumm kommst, gibts aufs Maul.“

    • Alien sagt:

      Ich bin Pazifist, aber wenn du mir dumm kommst, gibts aufs Maul.

      Was für ein selten dämlicher Spruch.

      Und eine der ersten Aktionen zur Vorbereitung einer solchen Unterdrückung ist immer die Entwaffnung der Bevölkerung.

      Woher kommt eigentlich dieses diskriminierende Denken? Was heißt bitte „die Bevölkerung“ entwaffnet? Soweit ich weiß, gehörten sowohl Hitler wie auch die ganzen Wehrmachts- und SS-Soldaten zur Bevölkerung. Diese waren schwer bewaffnet, hätten sich also durchaus zur Wehr setzen können, haben es aber nicht getan. Die heutigen Soldaten, die angeblich bald auf Demonstranten schießen, sind auch deutsche Bürger. Sie haben immer die Wahl, nein zu sagen. Was hätte es denn damals gebracht, wenn mehr Bürger bewaffnet gewesen wären? Noch mehr Tote?

      Erst wenn sich alle Soldaten entscheiden einen sinnvollen Beruf zu ergreifen, der erschafft, statt zerstört, und damit faktisch jedes Militär unmöglich machen, wird es Frieden geben. Ob das jemals eintritt, darf bezweifelt werden, aber es lohnt allemal dafür zu kämpfen.

      • 0815reader sagt:

        jeder darf träumen – eine welt ohne soldaten wäre natürlich gut. Dann können die machthungrigen mal sehen wie sie ihre Kriege führen.

        Äh, natülich gehören Hitler und die SS nicht zur Bevölkerung. Sollen die plötzlich Ihre eigene Unterdrückungsmaschine angreifen? Sie haben sie aufgebaut, sie profitieren, sie wollen das ganze. Also wieso sollen sie plötzlich die erleuchtung bekommen? Auch in der Arme hat man keine Möglichkeit sich „frei“ zu entscheiden. Gerade damals hies dass dann Fahnenflucht und bedeutete den Tod. Also ist diese „freie“ Entscheidung radikal: man läuft mit oder man geht in den Untergrund. Das ist garantiert keine leichte Entscheidung. Es ist bekannt, dass die meisten Soldaten absichtlich daneben schießen. Die haben Ihre Wahl gemacht. Allerdings wird diese Trefferquote von Krieg zu Krieg besser.

        Und wieso glaubst du, dass deutsche Soldaten nicht auf deutsche schießen? Das gab es in der Geschichte regelmäßig. Aber selbst wenn es da Hemmungen geben sollte, gibt es ja bereits eine Europäische Eingreiftruppe. Die machen dass dann schon.

        Und wie ich lese willst auch du für den Frieden kämpfen. Also ganz frei von Gewalt ist niemand. genau das meine ich auch mit meinem dummen Spruch. Jeder will Frieden, aber wenn der Unfrieden an die Tür klopft, was dann?

        • 0815reader sagt:

          jetzt fällt mir gerade dein eigentlicher Widerspruch auf: Einerseits bist du gegen Waffen in den Händen von Bürgern, aber andererseits, sagst du das die Wehrmacht und SS ja Waffen hatten und die sollens dann richten. Also bist du doch der Meinung, dass man irgendwie vielleicht doch unter umständen ein paar Waffen braucht.
          Das ist eben genau der Punkt. Die bösen Buben werden sich immer bewaffnen. Aber erwarte dann keine Hilfe von denen. Da musst du dir schon selbst helfen.

          Da kannst du genauso sagen, in dem Video waren doch auch mehrere bewaffnete Ganoven. Da sollen doch die einen die anderen verhaften. Schließlich sind sie ja bewaffnet.

          Verstehe mich nicht falsch. Ich bin nicht der Meinung dass alle immer und überall bewaffnet sein sollen. Ich persönlich habe nicht vor sowas anzufassen. Aber der Kassierer im Video ist dem Opa danach bestimmt um den Hals gefallen.

          Der Punkt ist, wenn man „Hand“ Waffen verbietet, wirkt dass nur für die ehrlichen. So verschiebt man das Gleichgewicht zugunsten der Ganoven.

          • Alien sagt:

            Kämpfen meinte ich natürlich metaphorisch. Kämpfen mit Worten.

            Also bist du doch der Meinung, dass man irgendwie vielleicht doch unter umständen ein paar Waffen braucht.

            Das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich finde es natürlich nicht gut, dass eine Verbrechergruppe wie die SS Waffen hatte. Was aber hätte es geändert, wenn andere Bürger auch Waffen gehabt hätten? Glaubst du ernsthaft, es hätte dann weniger Tote gegeben? Einen kürzeren Weltkrieg? Irgendwas besseres?

            • 0815reader sagt:

              kleines Gedankenspiel: Stell Dir vor im Video oben, sind die Ganoven SS Soldaten und der Kassierer ist ein Jude der gerad abgeholt werden soll. Der Opa ist auch gerade zufällig im Laden.

              Das eigentlich wichtige ist, dass der Opa sich entscheidet dem Bösen entgegezutreten. Aber ohne Waffe wäre das auch blos sein Todesurteil.

              Ich denke sehr wohl, dass dass sich Verbrecher immer die aussuchen, die sie als hilflos ansehen. insofern hätte eine private Bewaffnung zB der Juden damals sehr wohl einen Unterschied gemacht.

              • Alien sagt:

                Ok, klingt überzeugend. Aber lass uns doch mal noch weiter denken: Der Opa rettet also den Juden, indem er mit seiner Schusswaffe die 2 SS-Leute vertreibt. Was würde passieren? Eine 10er Staffel würde schwer bewaffnet bei den beiden auftauchen, und den Juden UND den Opa mitnehmen, oder beim Schusswechsel töten.

                Wie lässt sich ein System. dem so viele Leute anhängen auflösen? Entweder durch totale Vernichtung mit riesigem “Kollateralschaden” oder durch Überzeugungsarbeit. SS-Leute werden immer gern als Tötungsroboter dargestellt, die keine Einsichtsfähigkeit und kein Gewissen hatten. Das war in sicher 99,99 % der Fälle NICHT der Fall. Sie waren, wie das Milgram-Experiment eindrucksvoll belegt ganz normale Menschen. Sie hatten also auch Einsichtspotential. An das kommt man aber nicht mit Waffen sondern mit Worten. Sobald genügend Leute rebelliert hätten, wäre das System gefallen. Und das ohne Totalvernichtung. Ich weiß natürlich nicht, ob dabei weniger Leute gestorben wären, das ist richtig. Aber die Systemänderung wäre nachhaltiger gewesen.

                PS: So macht diskutieren Spaß.

      • Christina sagt:

        „Erst wenn sich alle Soldaten entscheiden einen sinnvollen Beruf zu ergreifen, der erschafft, statt zerstört, und damit faktisch jedes Militär unmöglich machen, wird es Frieden geben. “

        Die Soldaten sind nicht der Grund dafür, dass es keinen Frieden gibt.

        Es gibt auch keinen Frieden innerhalb vieler Familien, zerbrochene Ehen und Rosenkrieg, Mobbing an den Schulen und auf dem Arbeitsplatz, Ellenbogen um eigene Vorteile zu erreichen – und das alles ganz ohne Soldaten.

        • Alien sagt:

          Und das ist also genauso schlimm, wie Kriege mit Tausenden von Toten? Ein Streit muss nichts Schlimmes sein. Es ist eine Art des Konflikts, der im Idealfall verbal gelöst wird. Aber selbst wenn es zu einer Schlägerei kommt, ist das noch kein Vergleich zu einem massenhaften professionellen Abschlachten.

  5. Christian sagt:

    In der Schweiz hatten doch auch alle Soldaten die Waffen und Munition zu Hause. Gab es deshalb mehr Tote ? Nein, aber weniger Einbrüche.
    Durch immer mehr Armut wird es auch mehr Gewaltverbrechen geben, mit und ohne Waffen.
    Schuld ist meiner Meinung nach nur das System in dem wir Leben.

  6. dw-seneca sagt:

    England ist das beste Beispiel für die Folgen eines totalen Kurzwaffenverbotes: Anstieg von Gewaltverbrechen um 30%.

    1. Es ist Nonsens, daß Kriminelle schwerer an Waffen kommen, wenn sie generell verboten sind.

    2. Eine nette These, für die ein q.e.d. fehlt

    3. Das Kinomassaker war eine Inszenierung des Staates.

    4. siehe England. Die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland haben meine Vorredner bereits ausgeführt.

    • Alien sagt:

      Zu 1. Warum?

      Zu 2. Nette These? Der Mensch, vor allem Gewaltverbrecher handeln also immer besonders rational? Klar.

      Zu 3. Au Backe. Verschwörungstheoretikeralarm. Wo ist dein q.e.d.?

      Zu 4. Ach ja, welche Unterschiede wären das? Sind Amis schlechtere Menschen?

  7. Christina sagt:

    ´@ Freidenker @ Alle:
    „Die Politik ist die Ursache aller Probleme!“

    Das sehe ich nicht so. Ich denke, der Mensch (und seine sündige Natur) ist die Ursache aller Probleme. Selbst mit egal welcher Politik würden diese Probleme nicht aufhören. Gab es schon jemals ein Land oder einen Staat, der diese Probleme nicht hatte? Und was ist mit den Familienvätern, die ihre kleinen Kinder nebst Frau umbringen. Keine Politik kann das verhindern.

    Ansonsten halte ich Selbstschutz natürlich für legitim. Aber wo soll man da die Grenze ziehen? Das ist ein schwieriges Thema. Ich glaube, ich würde mir auch keine Waffe zulegen, wenn das erlaubt wäre. Aber wir leben hier in Deutschland ja auch noch in relativ sicheren Verhältnissen verglichen mit anderen Ländern auf der Welt. Und man kann sich schlecht in die Lage von anderen hinein versetzen, was man dann unter bestimmten Voraussetzungen tun würde.

    Generell finde ich eigentlich den Verbot von privatem Besitz von Schusswaffen schon richtig. Also ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es andersherum besser wäre.

  8. EuroTanic sagt:

    Mit den Standard Haushaltsmitteln kann man ebenso Menschen töten. Wird jede schwäbische Hausfrau nun zum Killer, weil sie ein 12 cm langes Messer in der Küchenschublade hat? Mit den Putz- und Reinigungsmitteln jedes Haushaltes kann man tausende Menschen auf einmal umbringen. mit den üblichen Pflanzen im privaten und öffentlichen Gärten vergiftet man ebenso tausende von Menschen. Vom PKW mal abgesehen, oder die teils hochgiftigen Medikamente.
    Warum sollte ein unbescholtener Bürger also dann keine Waffe zur Selbstverteidigung haben? Ich würde schon alleine eine Waffe tragen wollen um mich gegen unseren faschistischen Staat zu verteidigen.

    • Alien sagt:

      Ich würde schon alleine eine Waffe tragen wollen um mich gegen unseren faschistischen Staat zu verteidigen.

      Ja und die hilft dir dann besonders gut? Wenn eine schwer bewaffnete Spezialeinheit vor der Tür steht, meinst du, du hast auch nur den Hauch einer Chance, dich mit deiner kleinen Fuchtel zu wehren? Du steigerst damit lediglich deine Chance draufzugehen.

  9. 0815reader sagt:

    Wäre ja auch langweilig wenn alle die gleiche Meinung haben. Dann kann ich auch gleich Fernsehen schaun 😉

    Bei der Geschichte wäre die Zeit zwischen Schusswechsel und dem Eintreffen der Verstärkung natürlich der geeignete Moment zum Flüchten.

    Es geht immer nur um Notwehr für den Moment. Danach mit stolzer Brust dem Feind entgegen ist sicher die Falsche Wahl.

    Aber worums geht ist: Die Ganoven würden sich es zweimal überlegen, wenn Sie mit Gegenwehr rechneten.

    Natürlich sind die meisten Menschen wie von Dir beschrieben mit Gewissen. Sie wissen also sehr wohl was falsch läuft. Das eigenltiche Hinderniss ist die persönliche Komfortzone. Wenn Sie nicht davon profitiert hätten, hätten weniger Leute das System unterstützt. Also das heißt in der Zeit als es noch die Wahl gab.
    Es gibt da immer einen bestimmten Zeitpunkt bei solchen Systemen, ab dem man sich nicht mehr wehren kann ohne gleich um sein Leben zu fürchten. – wo dann wieder die persönlichen Waffen ins Spiel kommen.
    Also lasst uns anprangern solange es noch ohne Waffen geht!

    Vielleicht noch ein anderes Beispiel: die Typische Guerillia Taktik mit Bewaffneter Bevölkerung kann man in Vietnam und Afganistan studieren. Da Beißen sich Armeen die Zähne aus.

    • Alien sagt:

      Das eigenltiche Hinderniss ist die persönliche Komfortzone. Wenn Sie nicht davon profitiert hätten, hätten weniger Leute das System unterstützt.

      Tja, damit hast du leider voll und ganz recht!

  10. Marion sagt:

    “ Wenn Waffen generell verboten sind, kommen auch Kriminelle schwerer an Waffen heran. “
    Das ist wohl eher Wunsch denn Wirklichkeit.

    “ Psychologische Studien belegen, dass allein das Sehen einer Waffe die Aggressivität steigert.“
    Quelle dieser Studie?

    “ Das Kino-Massaker in Aurora zum Beispiel hätte mit mehr Waffen überhaupt nicht verhindert werden können. Erstens hatte der Amokläufer […]“
    Nicht der Amokläufer, sondern die Täter. Sofern es Ihnen entgangen ist, gibt es Zeugenaussagen die einen zweiten Täter gesehen haben. Diese Aktion war geplant, aber nicht so wie Sie glauben. Wie schon jemand schrieb, was das der Staat wohl selbst – „False Flag“ eben.
    Erinnern Sie sich, das die Waffenverkäufe 4 Tage nach dem Anschlag rapide nach oben gingen und Waffen nicht verboten wurden?

    “ Wenn Waffen immer und überall verfügbar sind, steigt die Wahrscheinlichkeit für tödliche Affekt-Handlungen. “
    Das ist Polemik, nichts weiter. Ihrer Aussage nach müssten Polizisten jeden Tag rund um sich schießen; Soldaten übrigens auch, doch die dürfen das nur in Notwehr. Und manchmal dürfen sie sogar gar nicht schießen, selbst wenn die angegriffen werden – Beispiel Kosovo.

    “ Amokläufe können viel leichter spontan passieren und bedürfen keiner wochenlangen Vorbereitung mehr.“
    Amokläufer wollen Ihr Ziel erreichen und müssen planen um jeglichen Fehlschlag zu verhindern. Ein Anschlagsversuch in den Sommerferien, so ganz spontan, könnte sonst eher zum Lacher werden.

    “ In den USA kommt man sehr leicht an Schusswaffen.“
    Das ist wohl richtig, aber was denken Sie, wie leicht es ist eine illegale Waffe zu bekommen – und das bei unseren Waffengesetzen? Das geht noch schneller als in den USA, wenn man das nötige Kleingeld hat.

    “ In Deutschland kommt man verglichen mit den USA schwer an eigene Waffen. Man muss also viel länger im Voraus planen. “
    Weiter oben haben Sie noch geschrieben das Amokläufe spontan passieren und die nicht geplant werden müssen – jetzt widersprechen Sie dem völlig.

    „Zum Schluss nochmal die “schöne” Veranschaulichung der Wirkung einer Pistolenkugel:“
    Da gibt es nichts beeindruckendes bei diesem Clip,was ich nicht auch mit einer Sportschleuder und einer 8 mm Stahlkugel schaffen würde.

    Zusammenfassend möchte ich sagen, das es völlig unerheblich ist, ob Waffen nun legal zu erhalten sind oder illegal, das Ergebnis würde sich nicht ändern. Wer eine Waffe haben will, kann sie sich jederzeit besorgen; wer ein wenig technisch begabt ist, kann sich zumindest mit einfachen Mitteln eine Art Schrotflinte selbst bauen.
    Das Problem liegt an ganz anderer Stelle, aber nicht bei den Waffen an sich – und im übrigen gibt es in den USA eine gewaltige Waffenlobby, die sich Ihre Politiker kaufen, wenn sie etwas durchsetzen wollen. das haben sie dort sehr erfolgreich gemacht, denn in den USA kann auch jeder Waffen kaufen, die bei uns und überall auf der Welt als Kriegswaffen deklariert werden. Das ist seltsam und unverständlich.

  11. Hans Wurst sagt:

    Hervorragend beschrieben, besser geht es nicht.100 Punkte.

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