Verfassungsschutz startet Ablenkungsmanöver

Unser allseits beliebter Inlandsgeheimdienst mit dem überaus einfallsreichen Namen „Verfassungsschutz“ warnt in seinem neuen „Verfassungsschutzbericht“ nicht etwa vor sich selbst, nein er warnt vor Salami-Fresser-Islamisten, abgekürzt Salafisten, eine radikale Splittergruppe des Islam, die sich ausschließlich von Rindersalami ernährt – früh, mittags und abends:

Mittlerweile sollen sich 3800 Salafisten in Deutschland aufhalten. Es handele sich um die „dynamischste Bewegung“ beim Ausländerextremismus.

Aha. Salafist ist also Ausländer? So wie Jude, Buddhist, Scientologe? Wo kommt denn dann der Salafist her? Aus Salami-Hausen, so wie der Jude aus Judäa, der Buddhist aus Buddhan und der Scientologe aus dem Scigebiet? Nur beim Hinduist weiß jeder, dass der vom Hindu Kusch kommt, aber die anderen?

Was steht sonst noch so im Bericht?

Bei den rechtsextremistisch motivierten Straftaten gab es hingegen einen Anstieg um drei Prozent von 16.375 auf 16.873.

Im linken Spektrum waren es 8687 Straftaten (Vorjahr: 6898), ein Plus von 25,9 Prozent.

Jetzt werdet ihr euch bestimmt denken können, was Friedrich aufgrund dieser Zahlen vorhat. Was eben jeder vernünftige Mensch bei einem Anstieg links- und rechtsextremer Straftaten tun würde: Er veranlasst Großrazzien bei den Salafisten. Ist doch logisch. Wäre ja schrecklich wenn einer von diesen Leuten einen Euro zuviel Sozialleistungen erhält, während ehrliche RECHTS-schaffende Bürger behelligt werden, die nur ein paar Dönerbuden säubern – von Menschen.

Ach ja, an alle Bulimiker, oder solche die es werden wollen: Holt euch eine Tüte Chips und Popcorn und lest die Kommentare zu oben verlinkten Artikel. Die NPD scheint bei Welt-Online in Untermiete zu wohnen.

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14 Kommentare zu “Verfassungsschutz startet Ablenkungsmanöver

  1. Christina sagt:

    Soll dieser Artikel jetzt den Salafismus verharmlosen? Ich hoffe doch nicht! Oder wie soll ich das verstehen?

    Sind Salafisten jetzt weniger gefährlich als rechts- oder linksextremistische Gruppierungen? Nur weil in Deutschland bisher noch nicht massenweise Todesopfer zu beklagen sind, so wie in manchen anderen Ländern? Wehret den Anfängen kann ich da nur sagen.

    Bitte keine Scheuklappen aufsetzen und erst aufwachen, wenn die Bombe vor der eigenen Haustüre detoniert. Dann ist es nämlich zu spät.

    • Alien sagt:

      Solange „Salafisten“ keine Verbrechen begehen, können sie dummschwätzen was sie wollen. Sie können Korane verschenken, bis sie pleite sind. Das gleiche gilt für „linke“ und „rechte“ „Extremisten“.

      Der Verfassungsschutz ist dazu da, Bürger auszuspionieren, die VIELLEICHT IRGEND WANN MAL EVENTUELL böse Verbrechen gegen die Verfassung begehen KÖNNTEN. Damit ist der „Verfassungsschutz“ selbst nicht wirklich auf dem Boden des Grundgesetzes. Gleichzeitig ignoriert er Gefahren aus anderer Richtung vollständig, siehe die Mordserie der Nazis.

      Jeder kann extrem radikale Glaubensüberzeugungen haben, ohne ein Verbrecher zu sein. Gerade du solltest froh sein, dass radikal Religiöse nicht gleich vom Verfassungsschutz überwacht werden, oder Schlimmeres.

      „Soll dieser Artikel jetzt den Salafismus verharmlosen?“

      Wer im Glashaus sitzt… Radikale Moslems und radikale Christen sind nicht so weit voneinander entfernt, wie du vielleicht denkst. Hast du die Bibel schon mal gelesen? Die steht dem Koran in keiner Grausamkeit nach.

      „Wehret den Anfängen kann ich da nur sagen.“

      Gute Idee: Alle Leute zu Hause in Einzelzimmern einsperren, dann kann keiner irgend jemandem schaden. Wie, doch etwas mehr Freiheit? Ja eben, Freiheit birgt Risiken. Wer nicht bereit ist, diese in Kauf zu nehmen, verliert seine Freiheit.

      • Christina sagt:

        Ich finde es auch nicht gut, dass der Verfassungsschutz anscheinend auf dem rechten Auge blind ist.

        Vielleicht verdanken wir es aber auch dem Verfassungsschutz etc., dass wir in Deutschland noch keine Todesopfer dank terroristischer Anschläge hatten? Schon mal darüber nachgedacht?

        Mich kann der Verfassungsschutz gerne überwachen. Ich habe nichts zu verbergen.

        “Radikale Moslems und radikale Christen sind nicht so weit voneinander entfernt, wie du vielleicht denkst.”

        Da irrst Du Dich gewaltig. Je fundamentaler Moslems sind, je gewaltbereiter werden sie. Und je fundamentaler Christen werden, desto friedliebender werden sie. Das ist eine Tatsache. Wenn in Vergangenheit und Gegenwart Menschen die sich Christen nannten, massiv Gewalt auf andere ausübten, dann kann man ihr Christsein getrost anzweifeln.

        Ich weiß worauf Du mit der Gewalt anspielst, aber jemand, der die Bibel wirklich verstanden hat, weiß auch diese Dinge einzuordnen. Gott sagt: Die Rache ist mein. Deshalb kann Gott sehr wohl Gericht über Völker abhalten. Mir selbst ist jedoch jegliche Rache und Gewalt verboten.

        >> Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist << (Mt 5,43-45)

        • M.E. sagt:

          „Und je fundamentaler Christen werden, desto friedliebender werden sie. Das ist eine Tatsache. Wenn in Vergangenheit und Gegenwart Menschen die sich Christen nannten, massiv Gewalt auf andere ausübten, dann kann man ihr Christsein getrost anzweifeln.“

          Komisch, dass viele Muslime genau das Gleiche über ihre Religion erzählen.
          Ich finde, alle Muslime mit Gewalttätern gleichzusetzen ist auch irgendwie Gewalt.

          • Christina sagt:

            Niemand hier setzt alle Muslime mit Gewalttätern gleich. Ich jedenfalls nicht. Wenn ich jetzt an Deiner Stelle wäre, dann würde ich sagen, Du lästerst über mich. (Aber ich bin ja nicht an Deiner Stelle und verstehe unter Lästern auch was ganz anderes) Da hast Du jetzt Glück 😉

            Ich glaube, es ging hier ja um die Frage, was passiert, wenn ein Muslim oder Christ fundamental werden. Fundamental bedeutet ja im Grunde nur so viel, dass sich die jeweilige Person ganz auf das Fundament (Bibel oder Koran) beruft und danach handeln will.
            Nun sind die meisten Moslems ja gar nicht fundamental, sondern eher so eingestellt, wie die liberale Kirche hier in Deutschland auch. Man nimmt den Koran und die Bibel doch gar nicht mehr so richtig ernst und wörtlich und lebt eigentlich mehr oder weniger genauso wie die ungläubige Welt auch. Würdest Du mir in dem Punkt zustimmen?

            Wenn sich ein Moslem aber nun wirklich auf das, was im Koran steht, stützt, was ja die Fundamentalisten tun, dann kann er nur gewalttätig werden. Denn mehr als einmal wird im Koran dazu aufgerufen, die Ungläubigen (alle die nicht Moslems werden wollen, also Christen und Atheisten gleichermaßen) im Namen Allahs umzubringen.

            Je ernster ein Christ aber nun die Bibel (das Fundament) nimmt, desto mehr wird er danach leben, was die Bibel ihn lehrt, nämlich:

            >> Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist << (Mt 5,43-45)

            Erkennst Du den Unterschied?

            • Alien sagt:

              Ich zitiere:

              Wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.

              Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat.

              Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben einen Greuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.

              Wer soll diese Menschen zum Tode bringen wenn Gott es OFFENSICHTLICH nicht tut? Und wenn du jetzt antwortest Gott lässt die dann irgendwann dafür sterben, sieh dir folgendes Zitat an:

              Wenn jemand ein Weib nimmt und ihre Mutter dazu, der hat einen Frevel verwirkt; man soll ihn mit Feuer verbrennen und sie beide auch, daß kein Frevel sei unter euch.

              Hier wird eindeutig von Gott zum Mord aufgerufen und zwar an unschuldigen Frauen. Wenn jetzt also ein Fundamentalist die Bibel wörtlich auslegt, muss er das wohl tun! Noch mehr Beispiel gefällig:

              Wenn ein Weib sich irgend zu einem Vieh tut, daß sie mit ihm zu schaffen hat, die sollst du töten und das Vieh auch; des Todes sollen sie sterben; ihr Blut sei auf ihnen.

              Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen; ihr Blut sei auf ihnen.

              Hieran sieht man, dass vor Gott nicht alle Menschen gleich sind:

              Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, daß sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden. Bleibt er aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er darum nicht gestraft werden; denn es ist sein Geld.

              „Denn es ist sein Geld“, sagt also der Herr, dein Gott. Was für ein Arschloch! Hat er nicht auch die Magd oder den Knecht erschaffen. Merkst du eigentlich gar nicht, dass diesen Bull-Shit sicher niemals der ach so liebende Herr, dein Gott (TM) geschrieben hat, sondern sklavenhaltende Traditionalisten, die ihre Pfründe sichern wollten?

              Wenn du also glaubst, dass es diesen Gott gibst, ist das eine Sache. Aber wie kannst du diesen Drecksack lieben?

            • Alien sagt:

              Also wenn du mir nicht antwortest, habe ich wohl Recht?

              • Christina sagt:

                Also, wenn Du Dir zwei Tage Zeit nimmst, um auf meinen Kommentar zu schreiben, dann kannst Du mir doch auch mal ein bißchen Zeit zugestehen, oder? Warum gleich so ungeduldig? Zudem habe ich Deinen Kommentar gerade eben erst gelesen. Habe im Moment auch keine Zeit darauf zu antworten, das ist nämlich ein bißchen kompliziert.

                Da Du Sklavenhalter erwähntest, lasse ich Dir aber schon mal einen Link hier, der in die Sklavenhaltung von damals ein bißchen Licht bringt. Das beantwortet jetzt zwar noch nicht Deine Fragen, aber es ist auch ganz hilfreich zum Verständnis mancher Dinge in der Bibel, die dem heutigen Menschen irgendwie ungerecht vorkommen.

                http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Sklaverei.html

              • Christina sagt:

                Ist es richtig, wenn ich Deine Anklagen so zusammenfasse, dass Du der Ansicht bist, dass der Gott der Bibel ein ungerechter Gott ist?

                Nun, an Deiner Stelle würde ich nicht nach “Gerechtigkeit” schreien.
                Denn wenn Gott „fair“ wäre (ausgewogen: Auge um Auge), wären wir alle verloren. „Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.“ (Römer 3,23).

                Diese angeblich für einen grausamen Gott sprechenden Stellen, kann man eigentlich nur richtig verstehen, wenn man sein falsches Gottes- und Menschenbild mal beiseite tut und es durch das richtige ersetzt. Ich will versuchen mich hier kurz zu halten um nicht den Kommentarbereich zu sprengen. Deshalb möchte ich mal wieder Einiges zum Lesen empfehlen.

                Die Gerechtigkeit Gottes
                http://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv071118.pdf

                Die mißverstandene Langmut Gottes
                http://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv071125.pdf

                Diese beiden Predigten sind einer Predigtreihe entnommen, die im Jahre 2007/08 in der Arche Hamburg gehalten wurde. Wer noch mehr Zusammenhänge verstehen möchte, dem empfehle ich die gesamte Predigtreihe – hier zu finden:

                http://www.arche-stiftung.de/arche-tv/fernsehkanzel.htm

                Und noch eine ziemlich gute Erklärung findet man hier unter dem Punkt:

                Ist Gott grausam?
                http://bibel-wissen.de/pn62/index.php?name=FAQ&id_cat=6#q30

                und

                Ist der Gott des AT ein anderer als der des NT?
                http://bibel-wissen.de/pn62/index.php?name=FAQ&id_cat=6#q362

                Viel Spaß und neue Erkenntnis beim Lesen
                wünscht Christina 🙂

                • Alien sagt:

                  Fantastisch, wie du null auf meinen Kommentar eingehst, und mit irgendwelchen Bibellinks kommst.

                  Du hast gesagt, ein Muslim, der sich wörtlich an den Koran hält, muss gewalttätig sein.

                  Du hast gesagt, ein Christ, der sich wörtlich an die Bibel hält, kann nicht gewalttätig sein. Ich habe Bibelstellen zitiert, und du ignorierst sie einfach.

                  Was ist denn nun mit den Aufträgen Gottes an seine Anhänger andere Menschen zu töten und zu steinigen? Was sagst du dazu?

                  • Christina sagt:

                    Du hast Recht, ich habe Deine Frage nicht so ganz direkt beantwortet. Weil das schwierig ist in ein paar Sätzen zu erklären. Die Links, die ich Dir geschickt habe, haben aber durchaus auch was mit Deiner Frage zu tun. Um eine Antwort auf Deine Frage zu bekommen, muß man ein paar Zusammenhänge versuchen zu verstehen. Und dabei sind die Links durchaus hilfreich.

                    Also, ich will jetzt mal versuchen, Deine Frage direkt zu beantworten und versuchen mich kurz zu fassen. Ich habe aber die Befürchtung, dass Du trotzdem nur “Bahnhof” verstehen wirst, weil Dir zum Verständnis ein paar Grundlagen fehlen und Du, vermute ich mal, auch nicht bereit bist, Dir diese anzueignen. Hilfreich wären dazu die 65 Predigten über die Grundlagen des Glaubens, aber ich glaube ja nicht, dass Du Dir das antun wirst.
                    http://www.arche-stiftung.de/arche-tv/fernsehkanzel.htm

                    Ich muß leider nun beim Urschleim anfangen, ohne dass ich jetzt jeden Punkt einzeln ausführlich erläutern kann, sonst wird der Kommentar hier ein paar A4-Seiten lang und das wollen wir doch alle nicht.

                    Als Gott die Erde und den Menschen geschaffen hatte, war alles perfekt. Es gab keine Krankheit, keinen Tod und zwischen Adam und Eva nur vollkommene Harmonie. Auch Gott wandelte sichtbar unter den Menschen Adam und Eva. Vom Sündenfall hast Du ja sicher schon mal was gehört, brauche ich sicher jetzt nicht näher drauf einzugehen, hoffe ich mal. Danach war nichts mehr so wie vorher, sondern die Welt ähnelte ab da, der heutigen, so wie wir sie alle kennen. Und da Gott absolut heilig ist und mit allem Unheiligen keine Gemeinschaft haben kann, konnten die Menschen ihn nun ab sofort nicht mehr sehen (sonst wären sie auf der Stelle gestorben). Gott hat sich also zurückgezogen auch um den Menschen zu schützen. Wichtig ist jetzt noch zu wissen, dass Gott (bevor der Sündenfall geschah) dem Menschen angekündigt hatte, was geschehen würde, wenn sie sein Gebot übertreten: “So ihr davon essen werdet, werdet ihr des Todes sterben”. Das heißt, es wäre vollkommen gerecht gewesen, wenn Adam und Eva sofort auf der Stelle gestorben wären.
                    (Kleiner Einschub: Wir glauben immer, dass Gott uns so unheimlich viel schuldig wäre, ein gutes Leben sozusagen, viel Geld , Erfolg, Gesundheit, was auch immer. Gott ist uns aber absolut überhaupt gar nichts schuldig, außer das gerechte Urteil – Tod. Das wir leben dürfen und das es uns gut geht sind einfach nur unverdiente Geschenke, die Gott uns zuteil werden läßt – allen Menschen, auch den Ungläubigen.) So jetzt weiter. Gott hat aber das Todesurteil von Adam und Eva noch hinausgezogen, hat sozusagen noch Gnadenzeit gewährt und Umkehr möglich gemacht. Doch dass Adam und Eva (und auch alle ihre Nachkommen sterben würden) stand ab sofort fest. Aber schon im 1. Buch Mose verheißt Gott den zukünftigen Retter, das nennt man heute das sogenannte Urevangelium. Gott spricht zur Schlange (Satan):

                    “Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll die den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Verse stechen.”

                    Hier wird auf Christus hingewiesen, der die Macht des Satans brechen wird (Kopf zertreten) und auf Satan, der Christus töten wird (in die Verse stechen).

                    Gott hatte also einen Heilsplan. Er erwählte aus allen Menschen einen Menschen namens Abraham. Mit ihm schloß er einen Bund (man nennt das auch den alten Bund). Gott erwählte sich also in Abraham ein Volk, dass ihm gehören und heilig wandeln sollte und aus dem dereinst (wenn die Zeit erfüllt ist) der verheißenen Messias kommen sollte.

                    Gott hatte schon einmal die Menschheit, weil sie so böse geworden war, vernichtet und nur acht Menschen gerettet, nämlich Noah und seine Familie. Die Geschichte kennst Du ja sicher.

                    Die Menschen sind ja dann aber nach der Sintflut auch nicht besser gewesen. Alles kam wie es auch schon vorher gewesen ist. Alle Völker herum um Israel lebten gottlos und unmoralisch usw. Zum Beispiel gab es da Moloch, den Gott der Ammoniter. Sein Götzenbild stand im Tal Hinnom. Francis Schaeffer beschreibt das Ritual:

                    Nach einer Überlieferung gab es am Rücken der Götzenstatue aus Messing eine Öffnung, und nachdem dort ein Feuer entfacht worden war, mussten die Eltern kommen und mit eigenen Händen ihr erstgeborenes Kind in die rot glühenden, ausgestreckten Arme Molochs legen. Nach dieser Überlieferung durften die Eltern keine Gefühle zeigen, und man schlug Trommeln, damit die Schreie des Kindes, das in den Armen Molochs starb, nicht zu hören waren.

                    Die Moral eines Menschen ist die FRUCHT seiner Theologie, seiner Vorstellung von Gott. Die Kanaaniter waren ein anschauliches Bild für die Degradierung, die der Götzendienst hervorbringt (3. Mos. 18, 24-27). Als die Kinder Israel das Land in Besitz nahmen, töteten sie Tausende dieser Menschen auf das Gebot des HERRN hin. Wenn man den moralischen Verfall der Kanaaniter bedenkt, wie er in den Versen 24-30 beschrieben wird, dann kann man verstehen, warum Gott sie so hart behandelte.

                    Gott gab seinem Volk nun nicht nur die 10 Gebote sondern noch andere Gebote und Vorschriften, wie bei bestimmten Sünden vorgegangen werden sollte. Damit sollte das Volk Israel rein und heilig gehalten werden. Abgesondert für Gott und seinen Plan der Erlösung der Menschen. Trotz alledem kam es immer wieder vor, dass Israel Gott untreu wurde.

                    Als endlich dann die Zeit erfüllt war und Christus kam, wurde dieser alte Bund (der übrigens nur dem Volk Israel galt) durch den neuen Bund abgelöst. Insofern hat für die Heidenchristen der alte Bund keinerlei Bedeutung.

                    Während Gott selbst sich nie ändert, so ändern sich doch seine Handlungsweisen. Er handelt zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich. Das Handeln Gottes kann man gut mit dem Ablauf eines Familienlebens vergleichen. Wenn nur der Ehemann und die Ehefrau in einem Haus leben, dann wird ein bestimmter Handlungsablauf befolgt. Wenn aber dann Kinder kommen wird das gesamte Programm angepaßt. Wenn die Kinder größer werden, werden die Angelegenheiten im Haus wieder anders gehandhabt. Dasselbe Muster sehen wir in Gottes Handeln mit den Menschen (Gal. 4, 1-5).
                    Zum Beispiel gab Gott dem Kain, nachdem dieser seinen Bruder Abel umgebracht hatte, ein Zeichen, damit niemand, der ihn fand, ihn umbrächte (1. Mos. 4,15). Doch nach der Flut wurde die Todesstrafe eingeführt, die bestimmte: “Wer Menschenblut bergießt, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden” (1. Mos. 9,6). Der Unterschied ist auf einen Wechsel der Haushaltungen zurückzuführen. Ich könnte jetzt noch mehr Beispiele anführen.

                    Ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass der alte Bund NUR für das VOLK ISRAEL (zu einer bestimmten Haushaltungszeit) galt, einen bestimmten Zweck erfüllte. und dass die Christen im neuen Bund nicht mehr unter dem Gesetz leben, sondern unter der GNADE.

                    Zwei Beispiele:

                    In 3. Mose 11 wurden bestimmte Speisen für unrein erklärt. Aber in Markus 7, 19b erklärte Jesus alle Speisen für rein.

                    Unter dem Gesetz durfte ausschließlich der Hohepriester in die Gegenwart Gottes treten (Hebr. 9, 7). Unter der Gnade haben alle Gläubigen Zugang ins Allerheiligste (Hebr. 10, 19-22).

                    Jetzt noch mal zu dem Vergleich zwischen fundamentalen Moslems und fundamentalen Christen. Ein fundamentaler Christ, der sein Denken und Handeln nach der Bibel ausrichtet, für den gilt der NEUE Bund und somit Jesu Aussage: “Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.” (Matth. 5, 44)
                    Also, kein Auftrag zum Töten. Somit kann man fundamentale Moslems und fundamentale Christen nicht miteinander vergleichen.

                    (teilweise zitiert aus: Kommentar zum AT, William MacDonald)

                    Ich denke mal, jetzt habe ich die Kommentarspalte gesprengt, aber Du wolltest es ja nicht anders. 😉

                  • Christina sagt:

                    Ich habe hier noch was zum besseren Verständnis gefunden. Also, wen’s interessiert:

                    http://www.michael-trenkel.de/docs/Mein_ist_die_Rache_MT.pdf

                    http://www.michael-trenkel.de/docs/Die_neue_Art_des_Lebens_MT.pdf

        • Librarian sagt:

          Mich kann der Verfassungsschutz gerne überwachen. Ich habe nichts zu verbergen.

          Jedes Mal, wenn jemand diesen Satz (auch nur sinngemäß) sagt, möchte ich ihm am Liebsten mit Anlauf in die Fresse springen. Auch wenn ich mir nichts zu Schulden kommen lasse, gegen kein Gesetz verstoße – es geht den Staat trotzdem einen Scheißdreck an, womit ich meinen Tag verbringe, was ich zum Frühstück esse und wie oft ich beim Pinkeln abschüttele. Und wenn der Staat erst einmal alles über dich weiß, reicht eine kleine Gesetzesänderung und du hast eine Busladung Blaue vor dem Haus stehen, die deine Tür aufschießen und dich an den Haaren nach draußen schleifen.

          Und je fundamentaler Christen werden, desto friedliebender werden sie. Das ist eine Tatsache.

          Die Kreuzritter im Mittelalter waren so ziemlich die fundamentalsten Christen, die ich mir vorstellen kann, und sind nach der Eroberung von muslimischen Städten knietief im Blut gewatet. Das ist eine Tatsache.

  2. M.E. sagt:

    Sie schaffen sich Feinde, um die nachher besiegen zu müssen… So erhält man den Schein aufrecht, benötigt zu werden.

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