Evolution widerspricht Menschenrechten?

Gestern gab es einen Kommentar von Christina, der etwas außerhalb des Themas verlief (neudeutsch: off topic), dem ich gerne ausführlicher widersprechen möchte. Sie schrieb:

Aber ich wundere mich wirklich, wie Menschen, die an die Evolution glauben, auf die Idee kommen, dass es irgend ein Recht auf Leben geben sollte. Laut Evolution setzt sich immer das Stärkere durch, das Schwache geht unter bzw. stirbt aus, nur so ist Höherentwicklung und Fortschritt möglich.

Hier werden mehrere Ebenen miteinander vermischt. Die Evolutionstheorie ist keine Theorie im Sinne von „eine erste Hypothese“, die es zu überprüfen gilt. Die Evolutionstheorie ist eher ein bewiesenes Theorem. Lax ausgedrückt, sie ist Fakt. Wer die Augen nicht vor den Tatsachen verschließt, erkennt, dass die Evolution stattgefunden hat und stattfindet. Sehr gut zusammengefasst hat das Richard Dawkins in seinem Buch „Die Schöpfungslüge: Warum Darwin Recht hat“. An Fakten kann man nicht „glauben“, Fakten weiß man.

Was hat nun die Evolutionstheorie eigentlich mit Menschenrechten zu tun? Rein gar nichts. Die Biologie beschreibt, wie sich die einzelnen Arten entwickelt haben. Dass dieser Prozess nach menschlichem Ermessen äußerst grausam von Statten ging, dürfte allgemeinen Konsens darstellen.

Diese biologische Ebene hat allerdings nichts mit der Ebene der Menschenrechte zu tun. Worauf basieren denn die Menschenrechte? Auf Psychologie und (Rechts-)Philosophie. Psychologen sind sich ziemlich sicher, dass es einen Selbsterhaltungstrieb gibt. Sprich, der Mensch bzw. das Tier will nicht sterben. Passt übrigens sehr gut zur Evolutionstheorie.
Da die meisten Menschen also nicht sterben wollen, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Philosoph es zum allgemeinen Grundrecht erklärt: Der Mensch hat ein Recht auf Leben.

Menschenrechte sind natürlich theoretisch umstritten, da man genauso gut der Meinung sein könnte, sie seien sinnlos, böse, dumm, nicht durchsetzbar, unpraktikabel, etc. Aber man kann sich wünschen, dass die Menschenrechte gelten. Das hat aber nichts mit Glauben zu tun. Ich muss nicht an ein altes Buch glauben, um mir zu wünschen, dass Menschenrechte weltweit durchgesetzt werden.

Glaube ungleich Bewertung

Was auch oft durcheinander gebracht wird, ist das „für wahr halten“, also glauben, und das „für gut halten“, also positiv bewerten. Angenommen ich würde an Gott, Himmel, Hölle etc. glauben, müsste ich das noch lange nicht gut finden. Es hieße nur, ich wäre davon überzeugt, dass wenn ich ein Leben führe, dass Gott nicht gefällt, ich in die Hölle käme. Das könnte ich richtig bescheuert finden, und es dennoch glauben. Die Wahrheit hat nichts mit der Bewertung derselben zu tun. Aus der anderen Sichtweise: Wenn ich glaube, nach dem Tod ist alles vorbei, muss ich das doch nicht gut finden, um es für wahr zu halten.

Das selbe Prinzip gilt für die Evolutionstheorie. Auch wenn ich es absolut schrecklich fände, dass der Mensch sich aus „minderwertigen“ Spezies teilweise zufällig entwickelt hat und nicht die geplante Krone der Schöpfung ist, so kann ich doch nicht deshalb diese Fakten verleugnen. Im Gegenzug kann ich nicht behaupten, Gott hat uns in sechs Tagen erschaffen, nur weil ich das schön fände.

Ich habe das Gefühl, dass Christen wie Christina hier nicht unterscheiden können oder wollen. Wenn sich etwas falsch anfühlt, kann es nicht wahr sein. Das ist ein logischer Fehlschluss. Diese werden öfter begangen, z.B. der klassische Zirkelschluss, wenn man die Bibel deshalb als Wort Gottes sieht, weil es in der Bibel steht.

Diskussionen werden durch das Ignorieren elementarer Logik sinnlos. Sobald ich auf Logik verzichte, kann ich nicht mehr argumentieren, nur noch fabulieren.

Machts gut!

Euer Alien

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49 Kommentare zu “Evolution widerspricht Menschenrechten?

  1. Anonymous sagt:

    Sehr gut gesprochen. 🙂

  2. Sandra K. sagt:

    Danke, dass du die Geduld aufbringst, die Basics nochmal so klar und einfach zu erklären! Leider wird das viele naiv-Gläubige nicht von ihren geistigen Kurzschlüssen abbringen. Ein Buch ist ein Buch, eine „innere Stimme“ noch lange kein Gottesbeweis – und eine wissenschaftliche Theorie hat schon viele Reality-Checks hinter sich, wenn sie zu einer solchen geworden ist.
    Viele Gläubige basteln sich halt die Welt, die ihnen gefällt – scheiß auf die Fakten. Religionen sind Trostsysteme, die psychisch gegen die Vergänglichkeit / den Tod helfen sollen. Der sich kümmernde Gottvater ist Elternersatz in den unendlichen unüberschaubaren Weiten des Universums.
    Da hilft argumentieren nicht viel.

  3. Christina sagt:

    Ich will es mal so kurz wie möglich machen (auch nur als Gedankenanregung), weil ich im Moment viel zu tun habe und nicht mehr so viel Zeit hier investieren kann. Wie schon gesagt, jeder kann seine eigene Meinung haben und meinetwegen auch behalten. Ich will hier niemanden überreden. Im Himmel wird es mal nur Freiwillige geben. Niemand wird dort sein, der nicht da sein will. Aber nun zum Eigentlichen:

    “Was auch oft durcheinander gebracht wird, ist das “für wahr halten”, also glauben, und das “für gut halten”, also positiv bewerten. Angenommen ich würde an Gott, Himmel, Hölle etc. glauben, müsste ich das noch lange nicht gut finden. Es hieße nur, ich wäre davon überzeugt, dass wenn ich ein Leben führe, dass Gott nicht gefällt, ich in die Hölle käme. Das könnte ich richtig bescheuert finden, und es dennoch glauben. Die Wahrheit hat nichts mit der Bewertung derselben zu tun. Aus der anderen Sichtweise: Wenn ich glaube, nach dem Tod ist alles vorbei, muss ich das doch nicht gut finden, um es für wahr zu halten. “

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Dieser Ansicht bin ich auch.

    Widersprechen möchte ich aber hier:

    “Die Evolutionstheorie ist keine Theorie im Sinne von “eine erste Hypothese”, die es zu überprüfen gilt. Die Evolutionstheorie ist eher ein bewiesenes Theorem. Lax ausgedrückt, sie ist Fakt. …..usw.”

    Manche halten die Evolution für die Wahrheit. Andere merken sehr wohl, dass das nicht sein kann, sogar manche atheistische Wissenschaftler sind so ehrlich, zuzugeben, dass die Evolutionstheorie im Grunde genommen nicht haltbar ist.

    So sagte der nichtchristliche Wissenschaftler Thomas H. Huxley in Anbetracht dessen, dass bis heute keine entsprechenden Fossilien oder lebende Exemplare von Übergangsformen gefunden wurden, treffend:

    »Die große und immer wiederkehrende Tragödie der Wissenschaft ist eine wunderschöne Hypothese, die von einer hässlichen Tatsache erwürgt wird.«

    Und noch ein sehr bekanntes Zitat eines Atheisten:

    »Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar.«
    Sir Arthur Keith (1866-1955), englischer Anatom und Anthropologe.

    Du führst hier Richard Dawkins an. Was priviligiert ausgerechnet ihn, dass man ihm glauben sollte? Es gibt Tausende von exzellenten Wissenschaftlern und viele von ihnen haben durch die immer wieder neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse ernste Zweifel an der Evolution.

    Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Gott zu glauben.

    »An Gott glauben nur diejenigen nicht, die ein Interesse daran haben, dass es keinen geben möchte.« (Francis Bacon)

    “Ich habe das Gefühl, dass Christen wie Christina hier nicht unterscheiden können oder wollen. Wenn sich etwas falsch anfühlt, kann es nicht wahr sein. Das ist ein logischer Fehlschluss.”

    Könnte man das jetzt für die Deine Position nicht genauso gut anwenden? Das ein Gott existieren könnte, fühlt sich falsch an, deshalb kann es nicht wahr sein?

    Es gibt einen Haufen Literatur zum Thema Schöpfung oder Evolution. Ich habe schon eine Menge diesbezüglich gelesen und ich muß im Endeffekt sagen: An Evolution zu glauben, dazu gehört ein größerer Glaube als meiner ist.

    • Alien sagt:

      „So sagte der nichtchristliche Wissenschaftler Thomas H. Huxley in Anbetracht dessen, dass bis heute keine entsprechenden Fossilien oder lebende Exemplare von Übergangsformen gefunden wurden, treffend:“

      Sprechen wir vom gleichen Huxley, der Darwins Theorie populär machte?
      Ich zitiere:

      Sein berühmtestes und damals umstrittenstes Essay-Buch Evidence as to Man’s Place in Nature (1863) war Ausgangspunkt des beliebten Gesellschaftsstreits, ob der Mensch vom Affen abstamme oder nicht. Er gründete 1869 gemeinsam mit anderen Anhängern der Darwinschen Lehre die noch heute hochgeschätzte Fachzeitschrift Nature.
      (…)
      Seine Essays brachten ihm den Ruf ein, einer der größten Stilisten der englischen Sprache zu sein. Seine einfallsreichen Unternehmungen, Darwins Gedanken zu popularisieren, bestanden unter anderem darin, sie in Dialog-Geschichten zu verpacken, die eine auch einfachen Menschen verständliche Sprache benutzten.

      Dawkins hat übrigens das Märchen von den fehlenden Zwischenformen im oben erwähnten Buch als Ammenmärchen entlarvt und zahlreiche Beispiele gebracht. Es steht dir frei, dein Wissen diesbezüglich aufzubessern, wenn du dich traust. Zu Huxleys Zeiten wurden außerdem noch nicht so viele Fossilien entdeckt, wie heute. Du kannst zwar weiterhin behauptet, es gebe fehlende Übergangsformen, dadurch wird es allerdings nicht wahrer.

      Noch dazu begründet Dawkins stichhaltig anhand der Hundezucht und weiterer Beispiele, dass die Evolution auch heute noch funktioniert, und es zum Beweis dieser Theorie gar keiner Fossilien mehr bedürfe. Die sind nur noch das i-Tüpfelchen, die die Theorie endgültig zum Theorem erheben.

      Zu Keith:

      Während dieser Zeit begann er sich zunehmend für die Geschichte der menschlichen Evolution und der Diversifikation in verschiedene Rassen zu interessieren. Paläoanthropologische Studien nahmen nun einen Großteil seiner Aktivitäten in Anspruch, zahlreiche Publikationen zu diesem Thema folgten (z. B. The Antiquity of Man).
      Mittlerweile war Keith zum glühenden Vertreter der darwinistischen Evolutionstheorie geworden, die die anthropoiden Affen als Wurzel des Homo sapiens betrachtete.

      Aus diesem Grund kann ich nur vermuten, dass das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

      Nenne mir doch mal ein Faktum, das der Evolutionstheorie widerspricht. Ein einziges.

      „Es gibt Tausende von exzellenten Wissenschaftlern und viele von ihnen haben durch die immer wieder neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse ernste Zweifel an der Evolution.“

      Nenne mir einen. Und vor allem nenne mir Fakten, die der Evolutionstheorie widersprechen.

      Bloße Behauptungen machen die Sache nicht wahrer. Dawkins stellt eben im Gegensatz zu dir viele viele Fakten zusammen, die die Theorie belegen und entkräftet Stück für Stück „Kritiker“.

      Also nicht einfach Behauptungen aufstellen, sondern Fakten und Belege liefern, dann bin ich der erste, der sich von der Evolutionstheorie distanziert. Aber bisher deutet nichts daraufhin, dass sie falsch sein könnte.

      „Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Gott zu glauben.“

      Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Zeus zu glauben. Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Odin zu glauben. Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Thor zu glauben. Na merkst du was?

      „Könnte man das jetzt für die Deine Position nicht genauso gut anwenden? Das ein Gott existieren könnte, fühlt sich falsch an, deshalb kann es nicht wahr sein?“

      Ich habe nicht das geringste Problem, an einen Gott zu glauben. Ich sehe aber auch nicht den geringsten Grund an sowas zu glauben. Natürlich kann es einen Gott geben, es gibt nur keinerlei Hinweise auf ihn. Allmächtig kann er übrigens nicht sein, das ist logisch unmöglich. Vielleicht kennst du die Frage „Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht mehr heben kann?“, welche metaphorisch für das Allmächtigkeits-Paradoxon steht.

      „Es gibt einen Haufen Literatur zum Thema Schöpfung oder Evolution. Ich habe schon eine Menge diesbezüglich gelesen und ich muß im Endeffekt sagen: An Evolution zu glauben, dazu gehört ein größerer Glaube als meiner ist.“

      Vielleicht solltest du auch mal Bücher lesen, siehe oben, die nicht falsche Behauptungen aufstellen, und als Wahrheit deklarieren?

      • Christina sagt:

        Mensch Leute, ich habe eigentlich keine Zeit. Aber meinetwegen noch das:

        “Noch dazu begründet Dawkins stichhaltig anhand der Hundezucht und weiterer Beispiele, dass die Evolution auch heute noch funktioniert, und es zum Beweis dieser Theorie gar keiner Fossilien mehr bedürfe. Die sind nur noch das i-Tüpfelchen, die die Theorie endgültig zum Theorem erheben.”

        Kennst Du den Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution? Hunderassen und Darwinfinken zählen zur Mikroevolution. Es gibt aber keinen Artensprung (also Makroevolution). Gott schuf jedes Tier nach SEINER Art. Variationen innerhalb einer Art sind genetisch in die Art hineingelegt worden (siehe auch Menschenrassen – stammen alle von einem Menschenpaar ab – waren Adam und Eva nun schwarz oder weiß?). Verstehst Du was ich meine? Ich drücke mich manchmal etwas umständlich aus. Falls Du auch mal Interesse hast, Dein Wissen diesbezüglich aufzubessern, kann ich Dir z. B. die “3 Linden Filme” empfehlen (mußt Du nach googeln, die meisten findet man dann auch bei YouTube).

        “Dawkins hat übrigens das Märchen von den fehlenden Zwischenformen im oben erwähnten Buch als Ammenmärchen entlarvt und zahlreiche Beispiele gebracht. “

        Nenne mir doch mal bitte ein paar Zwischenformen. Da wäre ich Dir sehr dankbar dafür.

        “Sprechen wir vom gleichen Huxley, der Darwins Theorie populär machte? “

        Ich denke mal ja, aber ich weiß es nicht genau. Würde aber doch durchaus passen, dass jemand, der der Evolutionstheorie wohl gesonnen ist, durchaus auch die Probleme daran erkennt. Sind vielleicht nicht alle so ehrlich, aber er anscheinend schon.

        “Nenne mir einen. Und vor allem nenne mir Fakten, die der Evolutionstheorie widersprechen. “

        Ich könnte Dir 50 Namen auf einen Schlag nennen. Aber was würden Dir alleine die Namen nützen?

        “Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Zeus zu glauben. Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Odin zu glauben. Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Thor zu glauben. Na merkst du was?”

        Doch, es gibt intellektuelle Gründe nicht an Zeus, Odin und Thor zu glauben.

        “Vielleicht kennst du die Frage “Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht mehr heben kann?”, welche metaphorisch für das Allmächtigkeits-Paradoxon steht. “

        Da gibt es eine nette Geschichte zu, aber ich befürchte, dass mein Kommentar hier, dann den zumutbaren Umfang sprengen würde und wie schon gesagt, ich kann und will hier nicht mehr so viel Zeit aufbringen. Wer sich wirklich interessiert, der findet im Internet genug an Informationen.
        Es heißt nicht umsonst in der Bibel: “WER MICH VON GANZEM HERZEN SUCHT, VON DEM WILL ICH MICH FINDEN LASSEN.“

        Es haben viel schlauere Menschen als ich schon eine Menge an Büchern zu allen nur denkbaren Fragen, die Ihr hier habt oder noch nicht habt, geschrieben, über Gott, Evolution usw. Informiert Euch dort, wenn Ihr ernsthaft interessiert seid, das alles zu verstehen. Meine Möglichkeiten hier sind begrenzt.

        PS: In dem Video, dass ich zum Thema “Realer Unterhalt von fiktivem Gehalt” eingestellt habe (Expelled – Intelligenz streng verboten), findet Ihr in den letzten 10 Minuten ein kurzes Interwiev mit Richard Dawkins (ich finde das ziemlich witzig). Da geht es u. a. um die Entstehung des Lebens auf dieser Erde. Als ich das meiner Tochter erzählt habe, sagte sie noch bevor ich ausgeredet hatte “Er hat die Frage nur weitergeschoben”. Genau.

        • Christina sagt:

          Ich habe noch mal das Buch rausgesucht, in dem Du die 50 Namen der Wissenschaftler findest (es gibt aber noch mehr) und was sie gegen die Evolutionstheorie vorbringen. (Lest auch mal die Kundenrezension).

          Die Akte Genesis: Link zu Amazon

        • Christina sagt:

          Auch ganz interessant

          Stolpersteine für die Evolution sind:

          – der Magenbrüterfrosch
          – das Thermometerhuhn
          – die Schlangenraupe
          – die Fledermausblüte
          – die Coryantes-Orchidee
          – der Bombadierkäfer

          Ist ein langer Vortrag, man kann sich aber die entsprechenden Teile auch heraussuchen.

          • vitzliputzli sagt:

            solange die gegner meiner überzeugung von der richtigkeit der
            evolutionstheorie

            – der Magenbrüterfrosch
            – das Thermometerhuhn

            und ähnliche kandidaten sind, bin ich beruhigt. damit kann ich leben. 🙂

            die haben namen wie aus einer satirezeitschrift. aber selbst wenn es sie gibt: ich würde ein thermometerhuhn nicht so furchtbar ernst nehmen …

        • Alien sagt:

          „Doch, es gibt intellektuelle Gründe nicht an Zeus, Odin und Thor zu glauben.“

          Die da wären?

          • Christina sagt:

            Ein sehr komplexes Thema, dessen Beantwortung die Kommentarspalte sprengen würde.

            Vielleicht findest Du hier ein paar Antworten:

            http://www.clv-server.de/pdf/255146.pdf

            Das Evangelium (griech. euaggélion = frohe Botschaft, gute
            Nachricht; die Heilsbotschaft Christi, die Frohe Botschaft
            von Jesus Christus) ist die von Gott geschenkte Möglichkeit
            der Erlösung durch Jesus Christus; Religion hingegen (z. B. Zeus, Odin usw.) ist eine menschliche Erfindung. Letztere ist damit nur eine Scheinlösung. Der menschliche Weg führt in die Irre, der göttliche Weg
            ins Vaterhaus. Gott liebt uns und will uns nach seinem Plan retten.
            Das Evangelium ist somit auch eine Erfindung. Der Erfinder
            aber ist kein Mensch, sondern Gott selbst. Wir haben nun
            vier Kategorien von Erfindungen kennengelernt, die in Bild
            12 noch einmal festgehalten sind.

            Das Bild findest Du auf Seite 60

            PS:
            Was ist nun mit den Übergangsarten, die Dawkin angeblich gefunden hat? Kannst Du mir ein paar Beispiele nennen? Interessiert mich wirklich. Ich werde das prüfen.

            • Alien sagt:

              Erinnert irgendwie an den Islam, der sagt, dass der Koran das einzig wahre von Gott inspirierte Buch ist. Du sagst, das Evangelium ist das einzige wahre von Gott inspirierte Buch. So kommen wir nicht weiter.

              Zu den Zwischenformen: Die stehen sogar bei Wikipedia:

              Die Entwicklung des Menschen führte vermutlich über Arten, die den nachfolgend aufgeführten Arten zumindest ähnlich gewesen sein dürften, zu Homo sapiens: Ardipithecus ramidus, Australopithecus afarensis, Homo rudolfensis / Homo habilis und Homo ergaster / Homo erectus.

              • Christina sagt:

                Die Aussagen von Wikipedia kenne ich auch, “vermutlich” und “dürften” sind aber eher keine Wörter, die sich irgendwie nach fester Überzeugung oder Beweisen anhören. Aber sie werden gerade in Bezug auf die Evolutionstheorie von deren Vertretern sehr häufig verwendet. Und wenn Dawkins anscheinend auch nichts weiter zu bieten hat als Wikipedia, dann kann man das getrost abhaken.

                Nicht zu vergessen wurde in der Vergangenheit schon mehr als nur einmal, gerade was die angeblichen Vorfahren (und Übergangsglieder) zum Menschen betrifft, getäuscht und gefälscht. Der Piltdown-Mensch ist da nur ein Beispiel von vielen. Oder man denke mal an die Haeckelsschen Fälschungen der Embryolnalentwicklung. Kennst Du das Sprichwort: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …..” Außerdem frage ich mich, warum man Fälschungen überhaupt nötig hat, wenn doch alles so bewiesen ist.

                Mich interessierten bei meiner Frage aber eigentlich eher Übergangsformen innerhalb der Tierwelt. Es gibt mehr Tierarten als Menschen, also müßte es ja von Übergangsformen nur so wimmeln. Und warum gibt es heutzutage eigentlich keine Tierarten, die sich gerade in einer Übergangsform zu einer neuen Art befinden? Warum gibt es heute Tiere, die noch genauso aussehen wie ihre versteinerten , angeblich Millionen Jahre alten Vorgänger?

                An meine Bücher zu dem Thema komme ich zur Zeit leider nicht ran. Wir sind gerade beim Renovieren und größerem Umbau und meine Bücher befinden sich alle nebst anderen Dingen in Bananenkisten verpackt auf dem Dachboden. Und 30 Bananenkisten durchzuwühlen habe ich jetzt auch keine Lust. Schade, aber gerade nicht zu ändern. Aber vielleicht hilft das hier auch ein bißchen weiter, was die angeblichen Vorfahren des Menschen angeht.

                http://www.diebibel-diewahrheit.cms4people.de/47.html

                Auch ganz interessant vielleicht der Drei Linden Film “Der Fall des Affenmenschen”. (kann ich sehr empfehlen!)

                • Alien sagt:

                  „Die Aussagen von Wikipedia kenne ich auch, “vermutlich” und “dürften” sind aber eher keine Wörter, die sich irgendwie nach fester Überzeugung oder Beweisen anhören.“

                  Autsch. Nur weil Wissenschaftler nicht so arrogante Holzköpfe sind, und immer wieder betonen, dass Theorien auch widerlegt werden KÖNNTEN, heißt das nicht, dass im Moment etwas Wesentliches dagegen spräche.

                  „Nicht zu vergessen wurde in der Vergangenheit schon mehr als nur einmal, gerade was die angeblichen Vorfahren (und Übergangsglieder) zum Menschen betrifft, getäuscht und gefälscht.“

                  Dawkins scheint ein Hellseher zu sein: Er weiß genau mit welch schwachsinnigen „Argumenten“ Kreationisten kommen, und sie kommen immer wieder damit. Ach was, es gab also Wissenschaftler, die gefälscht haben? Unvorstellbar! (Ironie aus) Das heißt wohl kaum, dass alle gefundenen Beweise falsch sind.

                  „Kennst Du das Sprichwort: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …..”“

                  Nein, so intellektuell bin ich nicht, um solche Sprichwörter zu kennen ;-). Die Wissenschaftler glauben den Fälschern übrigens auch nicht mehr so leicht. Außerdem muss nichts geglaubt werden, da es überprüft werden kann. Im Gegensatz zu Märchenbücher-Schöpfungs-Legenden. Außerdem haben die meisten Wissenschaftler nicht gefälscht. Warum glaubst du denen dann nicht? Oder sind für dich alle Wissenschaftler gleich?

                  „Kennst Du das Sprichwort: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …..”“

                  Aha, weil du die Entwicklung des Menschen nicht erklären kannst? Erklär mir doch mal die unzähligen gefundenen Zwischenformen zwischen dem gemeinsamen Vorfahr von Schimpanse und Mensch. Wie passen diese ganzen Funde in dein Weltbild? Waren das alles Lügen, ganz schön billige unglaubwürdige Erklärung. Warst du schon mal in einem Museum und hast dir alle Formen angesehen?

                  „Es gibt mehr Tierarten als Menschen, also müßte es ja von Übergangsformen nur so wimmeln. Und warum gibt es heutzutage eigentlich keine Tierarten, die sich gerade in einer Übergangsform zu einer neuen Art befinden?“

                  Du willst die Evolutionstheorie verstanden haben? Anscheinend nicht im Geringsten. Woran erkennst du denn bitte eine Übergangsform? Dazu müsstest du wissen zwischen was die Lebensform ein Übergang sein soll. Da aber die zukünftige Form nicht bekannt sein kann, ist die Aussage vollkommen sinnlos.

                  Der Link ist typisch. Da kommt übrigens auch ganz oft könnte, dürfte, wäre möglich vor. Seid ihr euch wohl doch nicht so sicher?

                  Es gibt übrigens neben der Evolution noch tausend weiterer Gründe, warum die Erde nicht erst 6000 Jahre alt ist. Aber wer die Fakten ignoriert oder sich so zurecht biegt, dass sie zur in sich widersprüchlichen Bibel passt, dem ist wohl nicht zu helfen.

                • Alien sagt:

                  Übrigens: Die Bibel lügt auch an diversen Stellen, warum glaubst du ihr?

                  • Christina sagt:

                    Ja? Wo lügt sie denn? Her damit! Dann können wir mal schauen.

                    • Christina sagt:

                      @ Alien: Dein letzter Kommentar hat kein Antwortfeld mehr, deshalb muß ich eine Etage höher darauf antworten. Ich hoffe das macht nichts.

                      Danke Alien für diesen interessanten Link. Eine ganze Menge dieser anscheinenden Widersprüche habe ich schon mal gehört und könnte sie hier auf Anhieb auflösen (sind nämlich gar keine). Bei anderen müßte ich mich jetzt erst mal schlau machen. Das erfordert Zeit und ich weiß bloß nicht, ob sich das bei Euch lohnt. Wenn ich Euch beweisen würde, dass nichts davon ein Widerspruch ist, würdest Du/Ihr dann glauben? Nein, stimmts? Dann würdet Ihr Euch wieder ein paar neue Sachen aus den Fingern saugen. So ist es doch. Deshalb will ich auch nicht so viel Zeit darin investieren. Man kann nämlich (wenn man denn will) eine ganze Menge dazu auch im Internet finden. Es ist eine Frage des Wollens – und wenn man nicht will, dann will man halt nicht. So sieht es doch aus.

                      Aber drei Beispiele habe ich doch mal für Euch rausgesucht.(Mehr würde auch die Kommentarspalte sprengen)

                      1. zur Frage: Wer war der Vater von Josef, des Ehemanns von Maria?

                      „Jakob zeugte Josef, den Mann der Maria, von der geboren ist Jesus, der da heißt Christus.“
                      (Matthäus 1,16) “

                      Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt und wurde gehalten für einen Sohn Josefs, der war ein Sohn Elis, …“(Lukas 3,23)

                      Antwort: http://www.bibelcenter.de/bibel/widerspruch/d-wds01.php

                      2. zur Frage: Empfindet der biblische Gott Reue?

                      „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. …“
                      (4. Mose 23,19) „…

                      “da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen …“(1. Mose 6,6)

                      „Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.“(2. Mose 32,14)

                      „Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel …“(2. Samuel 24,16)

                      Antwort:
                      http://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv091122.pdf
                      (etwa ab Seite 2 Mitte lesen: “Damit habe ich aber noch nicht alle Kritiker beruhigt. ….. usw.”)

                      3. zur Frage: Wird der Mensch nach allen Tieren erschaffen oder davor? Einmal werden die Menschen nach allen Tieren erschaffen. Ein anderes Mal wird der Mann vor allen Tieren erschaffen.

                      Antwort:
                      http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/schoepfungsberichte.html

                      Ihr könnt zu den einzelnen Fragen (falls Euch etwas unverständlich ist) noch eine Menge anderer Links im Internet finden ……. 😉
                      Im übrigen – die Bibel legt sich selbst aus. Eine angebliche Unstimmigkeit, die irgendwo auftritt, löst sie an anderer Stelle auf.

                    • Christina sagt:

                      Ich Trottel, das Wichtigste, was ich schreiben wollte, habe ich total vergessen.
                      Die Bibel ist doch schon mehrere Tausend Jahre alt (besonders das AT). Glaubt Ihr nun eigentlich, dass die Menschen damals dümmer waren als wir heute? Glaubt Ihr, dass nur den Menschen heute diese scheinbaren Widersprüche auffallen? Die Juden damals haben das AT wesentlich intensiver studiert als die meisten Menschen heute, es gab direkt Schriftgelehrte usw. Und diese klugen Menschen waren nun auf der anderen Seite so dumm, diese (scheinbaren) Widersprüche nicht zu erkennen. Das glaubt Ihr wohl selbst nicht.

                      Wären da wirklich Widersprüche, dann hätte man die meisten ganz einfach korrigieren können. Wenn die Ahnenreihe Jesu wirklich ein Widerspruch wäre, dann hätten die ersten Judenchristen das doch noch abändern können. Haben sie aber nicht. Weil es nämlich kein Widerspruch ist.

                      Uns heute erscheint manches vielleicht auf den ersten Blick nur deshalb widersprüchlich, weil uns viele damalige Gepflogenheiten, sprachlichen Ausdrucksweisen und kulturellen Gegebenheiten fremd sind. Da muss man sich einfach mal näher mit beschäftigen, weiter nichts.

              • Christina sagt:

                Ich muß mich korrigieren. Es gibt doch lebende Übergangsformen. 😉

            • M.E. sagt:

              Ich verstehe das als Grund, aber was ist daran intellektuell?

        • M.E. sagt:

          „Variationen innerhalb einer Art sind genetisch in die Art hineingelegt worden (siehe auch Menschenrassen – stammen alle von einem Menschenpaar ab – waren Adam und Eva nun schwarz oder weiß?). “

          Ist dir noch gar nicht aufgefallen, dass es keine Menschenrassen gibt und so etwas zu behaupten rassistisch ist?

          Überhaupt hatte hier niemand das Thema Evolution auf dem Schirm. Das Wort hat niemand geschrieben, du hast es aufgeworfen. Die Frage ist, wieso. Vielleicht, weil du darüber schon so viel gelesen hast? Über andere Themen scheinst du nicht so viel zu sagen zu haben, oder die Beiträge zu jedem Thema belaufen sich dann auf irgendwas mit Gott oder Jesus… Wenn dir das so wichtig ist, warum machst du nicht einfach einen eigenen Blog auf, statt die Diskussionen hier immer nur in dieselbe Richtung zu lenken?
          Warum legst du mir dauernd Sachen in den Mund, die ich nie geschrieben habe? Du weißt noch nicht mal, ob ich „an Evolution glaube“ (Alien hat da schon Recht, der Ausdruck ist seltsam). Ich denke, ich selbst weiß es noch nicht mal. Ich weiß einfach zu wenig über den Stand der Wissenschaft diesbezüglich. Es tut mir leid wenn das hart klingt, aber ich werde unheimlich müde von dieser allumfassenden polarisierenden Logik, die du da vertrittst. Ich denke, du hast ganz sicher ein gutes Herz und einige deiner Meinungen finde ich persönlich sehr lobenswert, aber es ist wahnsinnig anstrengend, wie du an anderen Stellen deinen Standpunkt für die absolute Wahrheit hälst und keinen Widerspruch tolerierst. Es sieht so aus, als ob jeder Mensch, der die Bibel nicht so toll findet, für dich dann automatisch Gott ablehnt und zudem noch ein Sozialdarwinist sein muss. Ich habe mich schon dazu geäußert: Ich finde, das, was in der Bibel steht, ist mit Menschenrechten unvereinbar, dort haben Menschen kein Recht auf gar nichts, nur Gottes Gnade (und der Gott scheint verdammt launisch zu sein) oder eben nicht… Solange ich mich nicht menschenverachtend äußere, brauche ich niemandem zu beweisen, dass ich Sozialdarwinismus zutiefst verachte. Auch dir nicht. Ich weiß nicht, ob es eine absolute Wahrheit gibt, schließlich kann alles eine Illusion sein (oder Matrix;-)), aber es sieht für mich so aus, dass die Natur mit ihren Gesetzen irgendwie existiert (zumindest in meiner Realität). Sie toll finden muss ich deswegen lange nicht, im Gegenteil, ich finde die Natur oft genug total grausam und komme überhaupt nicht damit klar.
          Die Welt ist mehr als ein System binärer Oppositionen nach dem Motto „Freund oder Feind“ und das dann zu 100%. Alle Menschen (und andere Tiere auch) sind verschieden, daher kann man auch mit Leuten streiten, die man insgesamt gut leiden kann, oder man muss auch Menschen Recht geben, die man ansonsten nicht aussteht. Und solang man niemanden beleidigt oder Zwang ausübt, ist das auch gut so. Ich dachte, in diesem Land müssen alle Menschen damit klar kommen, dass es verschiedene Meinungen gibt, die frei geäußert werden dürfen – wie konnte es nur an dir vorbeigehen?

          • Christina sagt:

            „Ich dachte, in diesem Land müssen alle Menschen damit klar kommen, dass es verschiedene Meinungen gibt, die frei geäußert werden dürfen – wie konnte es nur an dir vorbeigehen?“

            Schau mal, in meinem allerersten Kommentar oben schrieb ich zum Beispiel: „Wie schon gesagt, jeder kann seine eigene Meinung haben und meinetwegen auch behalten. Ich will hier niemanden überreden.“

            Hört sich das so an, als ob ich nicht mit anderen Meinungen klar komme bzw. sie nicht toleriere?

            Wenn ich der Meinung eines anderen nicht zustimme oder zustimmen kann (weil ich eben eine andere Überzeugung habe), heißt das doch noch lange nicht, dass ich sie nicht toleriere, also so stehenlassen kann. Toleranz ist nicht gleichbedeutend mit Zustimmung! Ich glaube nämlich, da verwechselst Du was. 😉

            • M.E. sagt:

              „Wenn ich der Meinung eines anderen nicht zustimme oder zustimmen kann (weil ich eben eine andere Überzeugung habe), heißt das doch noch lange nicht, dass ich sie nicht toleriere, also so stehenlassen kann. Toleranz ist nicht gleichbedeutend mit Zustimmung! Ich glaube nämlich, da verwechselst Du was. ;)“
              Der Unterschied ist mir völlig klar. Und ich denke nicht, dass ich etwas verwechselt habe, als du Sexarbeiterinnen Denkfähigkeiten abgesprochen und Geldgier unterstellt hast. Zudem behauptest du noch, alle Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsumenten (obwohl das überhaupt nicht zum Thema passte) sind quasi hirntot, und das mehrfach, offenbar reicht es dir nicht, jemand nur einmal zu verunglimpfen. Du hast freiwilligen Sex mit sexuellem Missbrauch gleichgestellt (da werden sich die Opfer aber freuen!). Als man dich darauf hingewiesen hatte, dass dein Argument mit der Prostituttion in der DDR falsch war, war deine einzige Antwort so was wie „ich weiß es besser!“, obwohl langsam klar sein dürfte, dass du es eben nicht besser weißt. Du denkst, Kinder, deren Eltern nicht verheiratet waren oder sich geschieden haben, haben „zerstörte Kinderseelen“. Nach deiner „Meinung“ habe ich kein Recht, für die Menschenrechte zu sein, und habe also selbst gar kein Recht auf Leben mehr – und das alles, weil ich dem Buch, das du offenbar für Gott hälst, nicht traue.
              Ist dir eigentlich klar, wie viele Menschen du hier verletzen würdest, wenn sie es nur lesen würden?
              Toleranz sieht anders aus, und Argumente sehen anders aus. Und riesige Gruppen von Menschen einfach so verletzen hat wenig mit der Meinungsfreiheit zu tun.

              • Christina sagt:

                Du meine Güte, was soll ich dazu noch schreiben? Irgendwie hast Du großes Talent, in die Aussagen von mir Deine Vorurteile hineinzuinterpretieren. Na ja, ich schreibe dazu jetzt keine Erklärungen mehr, die würden bei Dir wahrscheinlich sowieso nicht ankommen. Denke meinetwegen was Du willst – nur es ist verkehrt.

              • Christina sagt:

                Doch noch ein kleiner Nachtrag:

                Ich habe mir noch mal einiges was wir zum Thema Prostitution usw. so geschrieben haben durchgelesen und bin auf folgenden Satz von dir gestoßen, auf den ich damals nicht eingegangen war.

                “Du sagst, wir sollen uns doch alle lieben, aber schau dir doch bitte an, wie du auf abweichende Meinungen oder Lebensstile reagierst. “

                Ich weiß nicht, ob das vielleicht Dein Problem ist, was Du mit mir hast. Ich kann jetzt nur mal so tippen. Möchte mal kurz noch was dazu sagen:

                Meiner Meinung nach ist es gerade Liebe, wenn ich dem Anderen Dinge sage, die ich für nicht in Ordnung und schädlich für sein Leben halte. Schweigen dazu und falsche Toleranz (nach dem Motto, ich will Dir mal nicht auf die Füße treten) zeugt eigentlich von Gleichgültigkeit der Person gegenüber (nach dem Motto – Ist mir doch egal, was aus Dir und Deinem Leben wird), was das Gegenteil von Liebe ist. Verstehst Du was ich sagen möchte?

                Wenn mein Kind Drogen nehmen würde, dann würde ich das verurteilen, was nicht bedeutet, dass ich mein Kind nicht weiter lieben würde und alles versuchen würde, um es wieder auf den rechten Weg zu bringen (unter Achtung seiner Persönlichkeit und ohne Zwang, aber wahrscheinlich mit viel Gebet, weil ich weiß, dass Gott Dinge tun kann, die nicht in der Macht von Menschen liegen).

                Ich finde das Problem beim schriftlichen Austausch von Meinungen ist und bleibt immer, dass man sich sehr schnell mißverstehen kann. Ich glaube auch, dass wir Beide immer noch nicht genau voneinander wissen, wie und was genau der andere denkt. Und ich denke, das wird auch so bleiben. Meine Schwiegermutter hat immer gesagt, um einen Menschen kennenzulernen mußt man einen Zentner Salz mit ihm gegessen haben. Und ich glaube, da ist was Wahres dran. 🙂

      • pH!L sagt:

        „Ich habe nicht das geringste Problem, an einen Gott zu glauben. Ich sehe aber auch nicht den geringsten Grund an sowas zu glauben. Natürlich kann es einen Gott geben, es gibt nur keinerlei Hinweise auf ihn. Allmächtig kann er übrigens nicht sein, das ist logisch unmöglich. Vielleicht kennst du die Frage “Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht mehr heben kann?”, welche metaphorisch für das Allmächtigkeits-Paradoxon steht.“

        Die Hypothese eines Gottes, eines Schöpfers ist immer noch eine der besten, wenn es um die Frage geht, wie alles entstanden ist. Wissenschaftler begnügen sich damit, zu sagen, dass es aus dem Nichts entstanden ist. Auf jeden Fall wird es an dieser Stelle problematisch. Für den menschlichen Verstand muss es einen Anfang gegeben haben. Den könnte man Gott nennen. Ob der dann mit dem was in der Bibel steht übereinstimmt ist zwar eher unwahrscheinlich, aber nicht umsonst sind solche Bücher ja so schön ungenau und schwammig geschrieben …

        Du versuchst die Allmacht Gottes mit der menschlichen Logik wegzudiskutieren, was schon an dem Ansatz scheitern muss. Auch als nichtgläubiger Mensch muss einem bewusst sein, dass Gott nicht unbedingt der menschlichen Logik folgen muss. Das ist ja auch das Dilemma bei diesen ganzen Diskussionen. Wir Menschen sind immer noch auf die aristotelische Logik beschränkt. Eine Logik abseits davon können wir uns atm nicht vorstellen. Doch ist unsere Logik nicht unbedingt perfekt, wie man an solchen Spielereien eben merkt:
        „Der nächste Satz ist wahr. Der vorherige Satz ist falsch.“
        „Enthält die Menge aller Mengen sich selbst?“

        Nur soviel dazu …

        • Christina sagt:

          >>Vielleicht kennst du die Frage “Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht mehr heben kann?”, welche metaphorisch für das Allmächtigkeits-Paradoxon steht.”<<

          Vielleicht bringt das hier für Euch ein bißchen Licht in die Sache mit der Allmacht und dem Stein, denn das scheint ja viele zu beschäftigen:

          http://www.arche-stiftung.de/media/pdf/tv071021.pdf

          • pH!L sagt:

            „Vielleicht bringt das hier für Euch ein bißchen Licht in die Sache mit der Allmacht und dem Stein …“

            Nein, eigentlich überhaupt nicht. Wie so oft in Religionen wird dem eigentlichen Problem ausgewichen und bla bla bla … Anstatt einfach zu sagen, dass es für den Glauben keine Rolle spielt und wir zu doof sind um das Paradoxon aufzulösen.

            • Christina sagt:

              Ja, ich gebe Dir in dem Punkte Recht, dass wir Menschen den Begriff der Allmacht nicht vollkommen erfassen können. Aber ich persönlich fand es schon hilfreich in meinem Verständnis, dass Gott trotz seiner Allmacht, bestimmte Dinge nicht kann (z. B. sterben, lügen). Ist er deshalb jetzt nicht allmächtig? Ich denke schon, das er es ist. Nur seinem Wesen entspricht es eben nicht, bestimmte Dinge zu tun. Ein bißchen paradox ist das für unser Verständnis, das ist wahr. Für den Glauben an sich spielt es aber nicht so eine große Rolle, ob man alles was Gott betrifft versteht.

              Es gibt ja auch noch andere Dinge, die unser Verstand nicht vollkommen begreifen kann, z. B. dass Jesus Christus nicht zur Hälfte Gott war und zur Hälfte Mensch, sondern gleichzeitig zu 100 % vollkommen Gott und zu 100 % vollkommen Mensch. So wird er uns in der Bibel vorgestellt und da drehen unsere Denkmühlen durch.

              Man darf aber auch nicht vergessen, wenn mein kleiner menschlicher Verstand Gott vollkommen verstehen und erfassen könnte, dann wäre ich ja größer als Gott oder wäre ihm zumindest ebenbürtig. Also ist das ganz normal, dass wir Gott nicht vollkommen verstehen können. (Ein Meerschweinchen versteht z. B. auch nicht vollkommen was ein Mensch tut und vieles kommt ihm sicherlich auch paradox vor, eben weil der Mensch auf einer höheren Stufe steht).

              „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“ Jes. 55, 8-9

        • Alien sagt:

          „Die Hypothese eines Gottes, eines Schöpfers ist immer noch eine der besten, wenn es um die Frage geht, wie alles entstanden ist.“

          Nein, das sehe ich völlig anders. Mir fallen spontan drei Möglichkeiten ein, wobei es sicher noch mehr gibt. Entweder war das Universum schon immer da, oder es ist aus dem Nichts entstanden, oder ein „Gott“ hat es erschaffen.

          Alle drei Möglichkeiten sind unbefriedigend. Dennoch ist die letzte die schlechteste, da sie eine zusätzliche Größe einführt, und damit mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Wenn nämlich ein Gott das Universum erschaffen hat, drängt sich automatisch die Frage auf, wer hat diesen Gott erschaffen. Wenn man dann sagt, Gott war schon immer da, ist es vernünftiger gleich vom ersten Fall (das Universum gab es schon immer) auszugehen, weil ich dann eine extrem komplizierte Zusatzannahme (eine Intelligenz ohne Gehirn, ja sogar ohne Universum) vermeide.

          “Du versuchst die Allmacht Gottes mit der menschlichen Logik wegzudiskutieren, was schon an dem Ansatz scheitern muss. Auch als nichtgläubiger Mensch muss einem bewusst sein, dass Gott nicht unbedingt der menschlichen Logik folgen muss.”

          Grundsätzlich richtig. Allerdings lohnt es nicht über etwas zu diskutieren, was der menschliche Verstand eh nicht erfassen kann.

          • pH!L sagt:

            Ich habe in meinem Kommentar den Begriff „Gott“ missverständlich verwendet. Ich meinte damit keinen Falls den Gottbegriff einer bestimmten Religion, auch nicht den eines intelligenten Schöpfers etc. Ich wollte damit den Begriff Gott als Ursprung, was auch immer das sei, verwenden. Als Ursprung alles Seins, also wesentlich allgemeiner.

            Es gibt demnach nur zwei Möglichkeiten. Erstens, es hat irgendwann einmal angefangen und zweitens, es war schon immer da. Beide sind für den Menschen nicht fassbar…

            Man kann aber in Bezug auf die erste Möglichkeit einen ultimativen Ursprung definieren und den Gott nennen. Das meinte ich, als ich das geschrieben habe. Man kann ihn natürlich auch Nichts nennen.

            „Grundsätzlich richtig. Allerdings lohnt es nicht über etwas zu diskutieren, was der menschliche Verstand eh nicht erfassen kann.“

            Genau das! Deshalb finde ich solche Diskussionen auch nicht sinnvoll.

            • Christina sagt:

              @ Alien & pH!L

              „Allerdings lohnt es nicht über etwas zu diskutieren, was der menschliche Verstand eh nicht erfassen kann.“

              In dem Punkte gebe ich Euch Beiden ebenfalls Recht. Diskutieren lohnt nicht. Man kann aber trotzdem eine Menge von Gott erkennen, wenn man ihn denn sucht. Und das reicht vollkommen aus, um zu glauben.

    • pH!L sagt:

      „Es gibt keinen intellektuellen Grund nicht an Gott zu glauben.“

      Den mag es vielleicht wirklich nicht geben. Doch sollte man abschätzen, was es einem bringt an Gott zu glauben. Es steht immer die Frage aus, ob es um einen kausalen oder einen deterministischen Gott gibt. Ersterer hat das Universum erschaffen wie es ist und sich fortan aus allem herausgehalten. Letzterer greift immerwieder ins Geschehen ein.

      Im ersten Fall, interessiert die Existenz eines Gottes niemanden, weil er ja sowieso nicht ins Geschehen eingreift. Für den zweiten Fall gibt es keinerlei Indizien. Alles scheint sich vom „Urknall“ bis heute so zu verhalten wie es immer schon war.

  4. Christina sagt:

    „Für den zweiten Fall gibt es keinerlei Indizien.“

    Na ja, das würde ich nicht unbedingt sagen. Gott hat einen Plan und ein Ziel mit seiner Schöpfung (in der Bibel beschrieben) und an der Geschichte (vorallen Dingen auch des Volkes Israel) zu beobachten.

    Indizien für einen Schöpfer: Link zu Amazon

  5. […] habe ich dazu einen Artikel auf Alien´s Blog “Pro Erde” – Evolution widerspricht Menschenrechten? gelesen und wollte meinen Senf dazugeben. Dann fiel mir ein, dass ich dazu schon einmal auf einen […]

  6. Violet Teki sagt:

    Diesmal musste ich einen eigenen Artikel kreieren, weil mein Kommentar die übliche Kommentarlänge wohl übersteigen würde.
    http://neuespiritualitaet.wordpress.com/2012/07/11/gedanken-zur-evolutionstheorie/

  7. Lena sagt:

    Die Evolution ist sicherlich ein Fakt, die Evolutionstheorie aber keineswegs eine bewiesene Theorie. Evolution und Evolutionstheorie sind zwei verschiedene Dinge.

    Im Übrigen kann man sehr wohl die Menschenrechte aus der Evolutionstheorie ableiten, allerdings nicht aus der Darwinschen Evolutiionstheorie (die beruht tatsächlich auf dem Recht des Stärkeren), sondern aus Merschs Systemischer Evolutionstheorie, siehe das angehangene PDF hier:
    http://www.mersch.com/molmain/main.php?docid=231#mol232

    Der Text soll angeblich im Herbst oder Winter als Buch erscheinen. Bevor schnell gelästert wird, bitte erst einmal schauen, wer das Vorwort geschrieben und sich sonst noch dazu geäußert hat.

    Im Kapitel Sozialdarwinismus begründet der Verfasser, wieso sich die Menschenrechte aus der Evolutionstheorie ableiten lassen.

    • pH!L sagt:

      „Im Kapitel Sozialdarwinismus begründet der Verfasser, wieso sich die Menschenrechte aus der Evolutionstheorie ableiten lassen.“

      Das kann ich irgendwie nicht aus dem Kapitel herauslesen. Meinst du wirklich das Kapitel 14?

      • Lena sagt:

        Ja. Dort heißt es u.a.: „Heute ist das Recht des Besitzenden Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Sie gilt universell für alle Menschen.“

        Um das zu verstehen, müsste man allerdings wissen, wie das Recht des Besitzenden per Evolution entstanden ist und worin es sich vom in der Wildnis geltenden Recht des Stärkeren unterscheidet. Dies erfolgt im Kapitel über die Wettbewerbskommunikationen. Dort wird u.a. darauf hingewiesen, dass Haremsbildung = Recht des Stärkeren bei der Erlangung von Fortpflanzungsressourcen (Weibchen) bedeutet, sexuelle Selektion = Recht des Besitzenden. Man könnte also sagen: Bei der sexuellen Selektion traten zum ersten Mal Besitzrechte auf, auf denen die Menschenrechte beruhen.

        Rohde weist im Vorwort auf den gleichen Punkt hin, nämlich dass die Systemische Evolutionstheorie recht gut erklären kann, was der Hauptdenkfehler des Sozialdarwinismus war: „Von besonderer Bedeutung ist die Ablehnung des Sozialdarwinismus durch die Systemische Evolutionstheorie. Der Sozialdarwinismus behauptet, dass das in der Natur allgemein geltende Recht des Stärkeren auch in der menschlichen Zivilisation gilt: der Stärkere (Individuum, Klasse, Staat)
        hat immer recht. Wie aber oben gezeigt, sind in sozial organisierten
        Gemeinschaften, wie die des Menschen, die Reproduktionsinteressen der Individuen nicht identisch, das heißt, verschiedene Individuen stehen nicht unbedingt im maximalen Wettbewerb um Ressourcen, und das Recht des Besitzenden (Gefallen-wollen-Kommunikation) hat das Recht des Stärkeren (dominante Kommunikation) weitgehend ersetzt.“

        Die normale biologische ET kennt keine unterschiedlichen Wettbewerbskommunikationen, sie kennt nur das Recht des Stärkeren. Davon setzt sich die Systemische ET ganz erheblich ab.

    • Alien sagt:

      „Evolution und Evolutionstheorie sind zwei verschiedene Dinge.“

      Kannst du das vielleicht näher erläutern? Das leuchtet mir nicht so Recht ein.

      • pH!L sagt:

        Evolution ist die Entwicklung (z.b. von vererbbaren Merkmalen, aber auch von allem anderen, was sich entwickeln kann) allgemein. Die Evolutionstheorie ist eine Theorie, wie das von statten ging und warum.

        Relativität und Relativitätstheorie sind ja auch zwei Paar Schuhe.

        • Alien sagt:

          Danke dir. Wobei ich mich dann frage, welche Theorie überhaupt bewiesen ist. Ganz streng theoretisch gesehen ist ein Beweis natürlich vollkommen unmöglich. Für praktische Belange kann man dennoch von „bewiesen“ ausgehen, bis jemand eine Widerlegung findet. Und selbst dann muss die Theorie nicht gleich komplett zusammenbrechen, sondern wird vielleicht Teil einer größeren Theorie, sowie die Relativitätstheorie die Newtonschen Bewegungsgesetze im Spezialfall enthält.

  8. Sina sagt:

    Die Vermischung, welche hier vorgenommen wird, hat für mich auch eine moralisch sehr bedenkliche Komponente: Nämlich diejenige, dass gewisse (natürlich nicht alle!) religiöse Menschen keinen internen moralischen Kompass zu haben scheinen, da sie nicht verstehen wie man ohne eine Begründung durch Gott Gut und Böse trennen kann.

    • Christina sagt:

      Dass auch nichtreligiöse Menschen sozusagen einen moralischen Kompass besitzen, kommt daher, weil sie ebenfalls Geschöpfe Gottes sind (auch wenn sie es nicht wissen oder wahrhaben wollen) und als diese ein Gewissen eingepflanzt bekommen haben (das allerdings unterschiedlich ausgeprägt sein kann und durchaus auch tot geschlagen werden kann). Ihr kennt ja sicherlich auch die Redewendung: Er hat sein Gewissen abgetötet (im Hinblick auf etwas Schlimmes, das jemand getan hat).

    • M.E. sagt:

      Guter Gedanke, du hast Recht, mir fällt gerade auf, dass ich auch deshalb Probleme mit radikalen Christen (Muslimen, Hindus, Esoterikern, was auch immer…) habe, weil es mir irgendwie zu kurz gedacht vorkommt, in einer einzigen Ideologie die Anleitung zum Leben zu sehen. Es ist so als ob man die Verantwortung und den eigenen Willen aufgeben würde und immer nur gehorchen will. Ich muss immer wieder darüber nachdenken, was jetzt richtig oder falsch wäre, das muss ich für mich selbst entscheiden, eine Tradition oder die Tatsache, jemand hat es so gesagt, reicht mir einfach nicht als Erklärung. Ich fände es etwas feige, mich hinter einem Buch zu verstecken (ob das nun die Bibel ist oder ein Lexikon, ist egal), wenn es um moralische Fragen geht. Denn wenn ich mich falsch verhalte, muss ich die Konsequenzen tragen und nicht das Buch.

      • Christina sagt:

        Ich habe auf einem anderen Blog ein Zitat vom Enkel von Thomas Henry Huxley (den ich oben schon mal zitiert hatte) gefunden.

        Sir Julian Huxley (1887-1975), Biologe und Philisoph, Gründungsmitglied der UNESCO und ihr erster Präsident und einer der weltweit leitenden Evolutionisten wurde in einem TV Interview gefragt, warum die Idee Darwins derart von der wissenschaftlichen Gemeinschaft angenommen wurde.

        „Ich denke der Grund warum wir uns derart auf das Buch „Die Entstehung der Arten“ gestürzt haben war, dass die Idee eines Gottes eine Einmischung in unsere sexuelle Moral darstellte.“

        Ich finde, das ist eine interessante Aussage eines Atheisten. Kann man mal drüber nachdenken, ob das wohl auch bei heutigen Menschen noch so ist?

  9. Christina sagt:

    Mein Kommentar hat mit dem Deinen nichts zu tun. Er war für die Allgemeinheit gedacht. Da gehörst Du dann allerdings auch wieder dazu. 🙂

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