Hätte Gribkowsky lieber sein Kind umgebracht…

… dann wäre er vielleicht 4 Jahre früher wieder draußen. Achteinhalb Jahre Knast für Gerhard Gribkowsky, wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung. Es wurde also niemand direkt enorm geschadet, was man nicht durch Geld wieder gut machen könnte. Eine Mutter, die ihr Baby aus dem 5. Stock warf, wurde zu viereinhalb Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Das Baby ist immer noch tot.

Geld ist offenbar wichtiger als Menschenleben.

Das deutsche Strafrecht macht mich krank!

Machts gut!

Euer Alien

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5 Kommentare zu “Hätte Gribkowsky lieber sein Kind umgebracht…

  1. humanicum sagt:

    Das Vergehen an materiellen oder finanziellen Gütern wird in unserer materialistischen neoliberal geprägten Gesellschaft offenbar als schlimmer eingeschätzt als ein Verbrechen an Menschen oder der Menschlichkeit. Dies zeigt, wie krank die Habgier unsere Gesellschaft gemacht hat.

    Das Urteil selbst finde ich in der Höhe ok und angemessen, weil enormer schaden an der Allgemeinheit verursacht worden ist, aber der Umstand, dass Mord und Totschlag oft milder bestraft werden, ist natürlich nicht akzeptabel. (das Urteil ist nicht so hoch ausgefallen wegen dem Schaden an der Allgemeinheit, sondern wegen der Steuerhinterziehung, fürchte ich)
    😉

    • Alien sagt:

      Wenn Totschlag entsprechend schwerer bestraft würde, könnte ich mich mit dem Urteil abfinden. Wobei ich generell der Meinung bin, dass Geld-Delikte nicht mit Gefängnis bestraft werden sollten, sondern logischerweise mit Geldstrafe.

      Bei Gewaltverbrechen macht Gefängnis natürlich Sinn zum Schutz der Bevölkerung.

  2. Violet Teki sagt:

    Man hätte zumindest vorrangig Geld als Strafe einsetzen müssen, sein ganzes Vermögen liquidieren und wie auch immer rückzahlen, zusätzlich Haftstrafe. Die Ausmaße von Strafen sind aber oft schwer nachvollziehbar und vergleichbar.

  3. Ich halte mich bei solchen Urteilen zurück, denn letztlich weiß man nie genau was zum Strafmaß geführt hat. Da spielt ja glücklicherweise nicht nur die Tat an sich eine Rolle sondern auch die Umstände. Und ja, es ist grausam, sein eigenes Kind zu töten, aber man kann, ohne die Gerichtsprotokolle und die psychiatrischen Gutachten zu kennen, nicht pauschal sagen, dass das Stafmaß falsch war. Zumindest sehe ich das so.

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