Flüchtlingsabwehrschild in Betrieb

Endlich wurde eine Methode gefunden, dem Flüchtlingsstrom nach Europa Herr zu werden. Das neue Flüchtlingsabwehrsystem Smart Borders (Abkürzung für Schmarotzer an Bord) erkennt sofort, wenn sich ein Flüchtling der europäischen Grenze nähert. Hat dieser keinen europäischen Reisepass mit biometrischen Daten wird er durch einen satellitengestützten Mikrowellenangriff vaporisiert. Alternativ sind Drohnenangriffe vorgesehen. Dies spart auch Entsorgungskosten und ist ähnlich effizient wie das Absaufen lassen im Mittelmeer. Die klapprigen Nussschalen bedürfen dafür nur eines kleinen Stoßes und schon sind sie gekentert.

Der Vorsitzende Rass(is)mussen, der,wie sein Titel verrät, eigentlich nur der Sekretär eines ominösen Generals ist, schwärmt vom Abwehrschild:  „Endlich keine Probleme mehr! Alle Flüchtlingsprobleme sind wie weggepustet, einfach genial!“

Kritikern von Menschenrechtsgruppen, die meinen, man könne nicht einfach Menschen töten, antwortet er: „Ich würde das Wort töten nicht verwenden. Wir transportieren sie von einem lebensähnlichen in einen todesähnlichen Zustand. Dies ist aber gerechtfertigt, immerhin befinden wir uns mit den Terroristen, äh Flüchtlingen, in einem kriegsähnlichen Zustand!“ Außerdem sei es ein probates Mittel gegen die Überbevölkerung.

Nachdem mit dem Raketenschild unser Gesäß geschützt wird, haben wir nun auch einen effektiven Schutz unseres Geldbeutels. Dieser wird nur noch von griechischen Windbeuteln bedroht. Zum Glück hat unser Sturmsack Merkel (großer Windbeutel) schon den Schuldenabwehrschild erfunden, so dass wir bald in Ruhe im Schilderwald unseren Lebensabend verbringen dürfen.

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2 Kommentare zu “Flüchtlingsabwehrschild in Betrieb

  1. erikschueler sagt:

    Was wir bräuchten ist eine Revolution für die Menschenrechte und dann sollten wir mal an Tierrechte denken. Widert mich einfach an, dieses menschenverachtende Verhalten von selbsternannten Menschen.

  2. […] kosten. Betrachten wir zum Beispiel die Idee der “Smart Borders” im Schengenraum. Wie smart die sind, merkt man auch am Preis. Es geht in die Milliarden! Und ich betone, nutzlos vergeudete […]

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