EU schwimmt im Geld

Die haben sogar so viel Geld, dass sie Griechenland unterstützen. Von der Unterstützung haben alle in Griechenland was. Na … sagen wir, fast alle. Die Rentner? Nein. Die Arbeitslosen? Nein. Die bald Arbeitslosen, weil die Wirtschaft durch den Sparkurs „floriert“? Nein. Die Banken? Ja! Die Finanzmarktspekulanten? Und wie!

Die „illegalen“ Einwanderer? Am allermeisten. Die bekommen extra eigene Lager, in denen sie „hoffentlich höchstens vier Wochen“ auf ihre Abschiebung warten „dürfen“. Die „Herberge“ dürfen sie nämlich nicht verlassen. Es ist dennoch kein Gefängnis, klar!

Man beachte die pittoresken Stacheldrahtzäune, welche die Luxusvillen einschließen – zum Schutz vor Ausländerfeinden versteht sich. Auschwitz sieht dagegen wie ein Ferienlager aus (ich vergaß zu erwähnen „Nazi-Vergleiche sind schlimmer als der Holocaust“ ;-)).

Wer behauptet, für Flüchtlinge sei kein Geld da, wird eines besseren belehrt. Wenn man 20 mal so viel für die Flüchtlingsabwehr wie den Flüchtlingsschutz ausgibt, ist genug Geld da, nur falsch verteilt.

Vielleicht kann ja einer von euch meinen Kindern erklären, wieso unschuldige Menschen eingesperrt werden. Ist das die Freiheit, von der alle ständig predigen. Herr Gauck, ihr Lieblingsthema, was sagen Sie eigentlich dazu. Freiheit nur für uns?

Machts gut!

Euer Alien

PS: „Witziger“ Weise sind nicht nur Menschenrechtsorganisationen gegen die Lager, auch die lokalen Ausländerfeinde. Die wollen nämlich die Lager nicht in ihrer Nähe.

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7 Kommentare zu “EU schwimmt im Geld

  1. priesemann sagt:

    Wer baut denn sonst die Ikea-Möbel? Nein im Ernst: Flüchtlingspolitik ist eine interessante Sache. Prinzipiell sollte man die Reize anders setzen und in die Lebensqualität von Afrika investieren. Dann kommen auch nicht mehr so viele nach Europa und das Problem wäre gelöst.

    • Alien sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen. Sobald wir ein globales bedingungsloses Grundeinkommen haben, wird es nicht mehr zu Flüchtlings“strömen“ kommen – zumindest nicht aus Armutsgründen. Leider machen wir das Gegenteil. Wir kaufen billig in der dritten Welt ein, und als Dank schicken wir ihnen den Gift-Müll wieder zurück. So haben sie wenigstens noch eine weitere Mortalitätsquelle. Entweder sie verhungern, oder vergiften sich.

      Und das einzige was den Xenophoben einfällt, ist noch dickere Grenzen zu bauen, und die Flüchtlinge noch mehr zu schikanieren.

      „Wer baut denn sonst die Ikea-Möbel?“

      Du triffst den Nagel auf den Kopf *aua* 😉

  2. priesemann sagt:

    2. Müsste man auch noch die Demokratiedefizite lösen. Also alles ziemlich unmöglich. Ist eine schwierige Diskussion – es braucht da eindeutig mehr Debatten.

    • Alien sagt:

      Dann ist es ja gut, dass wir hier anfangen mit den Debatten 😉

    • Alien sagt:

      Ich habe mal einen interessanten Kommentar gelesen, der mehr Wahrheit enthalten könnte, als man meint:

      Sinngemäß: Wir müssten die dritte Welt gar nicht unterstützen, wir sollten sie nur nicht kaputt machen.

      Die Entwicklungshilfe kommt mir vor, wie ein Ablasshandel, der ein gutes Gewissen bringen soll.

      • priesemann sagt:

        Ist die gesamte Afrika-Politik nicht ein Desaster? Durch verschiedene Maßnahmen halten wir Afrika künstlich klein. Wir unterstützen Diktatoren in einem gewissen Maße und ferner zerstören wir die dortige Landwirtschaft, indem unsere günstigen Produkte dort verkaufen. Aber auch die Afrikaner sind verantwortlich für ihre Lage bzw. einige wenige in ihren Palästen. Muss aber ehrlich gestehen, dass ich über die Afrika-Politik kein wirkliches Fachwissen habe, um das beurteilen zu können.

        Mag sich kein Politiker in die Diskussion einschalten :D? Netter Beitrag übrigens von Hagen Rether – zeigt zumindest denselben Gedanken wie bei der Afrika-Politik: http://www.youtube.com/watch?v=OsWBfLQmdiA

  3. ashrogh sagt:

    Ist doch heute alles romantischer Neo-Kolonialismus. Wir verkaufen denen unsere übersubventionierten Hühnerbeine aus Massentierhaltungsbetrieben, von deren Größe Afrikaner nur träumen könnten. Damit zerstören wir ihre Landwirtschaft, weil keiner da unten zu solchen Preisen produzieren könnte. Anschließend verkaufen wir ihnen über Dritte noch ordentlich Waffen, damit die Milizen gestärkt und das politische Ungleichgewicht vor Ort gewahrt bleibt.
    Zum Dank sind die Afrikaner bereit für jedes bisschen Geld in die nächste Uranmine zu springen und nach dem Giftzeug zu buddeln, was dann anschließend zu Witzpreisen an uns verkauft wird.
    Die EU macht ordentlich Geld durch Hühnerbeine und Waffen und die Afrikaner kommen weniger auf die Idee, sich andere Handelspartner zu suchen oder starke Demokratien zu errichten.
    Völlig unverständlicherweise versuchen die dann auf ihren Schlauchboten zu uns zu kommen! Vermutlich wird, um dem zu begegnen, demnächst eine Nato Task-Force gegründet, die dann im Mittelmeer patroulliert und diese afrikanischen Sozialneider aus ihren Gummibooten pustet >.<

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