Hartz IV: Nimmt das Jobcenter Peine den Tod eines „Kunden“ in kauf?

rebloggt von mein name ist mensch:

PRESSEERKLÄRUNG von Brigitte Vallenthin

Hartz IV: Nimmt das Jobcenter Peine auch den Tod eines „Kunden“ in kauf?

Wie die Hartz4-Plattform erfuhr, erhält die Behörde nach 9 Monate langer Leistungs-Verweigerung jetzt Rückendeckung von der 52. Kammer des Sozialgerichts Braunschweig für die Unterstellung, der Kläger sei nicht in der Wohnung wohnhaft, in der er seit Jahren lebt.

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Das Jobcenter Landkreis Peine scheint mutmaßlich an einem sogenannten Kunden auszuprobieren, wie lange ein Mensch in der Lage ist, ohne jeglichen Lebensunterhalt überleben zu können.

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Behörden sollten ihre Türen mit der Aufschrift: "Wir sind nicht zuständig!" versehen. Wenn es nicht so schlimm wäre, würde ich Asterix zitieren: "Ich hätte gern den Passierschein A39!" Adieu Sozialstaat, ich hoffe, man sieht sich mal wieder.

Die Befreiung der Arbeit - Das 7-Tage-Wochenende

rebloggt von Karfreitagsgrill-Weckdienst:

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♥ Initiative.cc | Februar 2011

Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco:
Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

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So einfach, so genial! Das Gegenteil unseres achtjährigen Gymnasiums. Ob wir es je lernen werden?

Closeye

Ein neues Projekt zur Grenzüberwachung wird “Collaborative evaLuation Of border Surveillance technologies in maritime Environment bY pre-operational validation of innovativE solutions” kurz CLOSEYE genannt.

CLOSEYE – Dieser Name ist sehr passend, denke man doch an die ungezählten Wasserleichen im Mittelmeer, die teilweise absichtlich nicht gerettet, teilweise getötet wurden und teilweise einfach unentdeckt gestorben sind. Davor verschließt die EU die Augen. Laut EU gibt es kein Problem mit Menschenrechten an den Grenzen. Frontex “hilft” natürlich den Flüchtlingen und schickt sie keinesfalls zurück. NATÜRLICH!

CLOSEYE – dieser Name ist sehr unpassend. Das Gegenteil ist leider der Fall. Sie wollen mit ihren Drohnen sehen, wer kommt, um Flüchtlinge möglichst früh an der Weiterreise zu hindern, koste es was es wolle – Geld, Leben, Menschenrechte.

Der Name ist entweder ein Eingeständnis (unwahrscheinlich) oder schlicht zynisch.

Euer Alien

Drohnenpropaganda

Hier:

http://antidrohnenkampagne.wordpress.com/2013/05/11/ntv-drohnen-propagandasendung-im-auftrag-des-militarisch-industriellen-komplexes/

“Schöner” Schlusssatz: “Trotzdem sollte man lächeln, wenn man nach oben kuckt, irgendjemand sieht immer zu!”

Interessant finde ich die Situation ab 20:12 Minuten bis 21:35 Minuten. Wer von euch sieht bitte auf diesem Bild, dass dort jemand Waffen einlädt? Es wird einfach behauptet, dass dort irgendwer Waffen einlädt. Dann wird der Wagen verfolgt bis zu seinem Zielort. Dieser Zielort ist “logischerweise” ein Waffenlager (weil es wurden ja Waffen dort hin gefahren, habt ihr doch gesehen oder?) und wird von einem Apache-Hubschrauber in Schutt und Asche gelegt. Sämtliche Personen dort sind sicher tot oder invalide. Es interessiert die Piloten und deren Vorgesetzten aber einen feuchten Kehrricht, wen sie dort alles ermordet haben. Wer hat denn hier bitte dafür Sorge getragen, dass keine Zivilisten getötet wurden? Und wer sagt, dass diese angeblichen Waffentransporter “Feinde” waren, die Soldaten angreifen?

Massenmörder bei der Arbeit. Reizende n-tv-Propaganda.

Euer Alien

Entwicklungshilfe für Indonesien

Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, zeigt wieder einmal großes Herz. Sie liefert den hungernden Menschen in Indonesien, was sie zum Leben brauchen: Leoparden und Marder. Das Fleisch der vielen Tierchen würde für mindestens tausend Menschen reichen. Es kommt aber noch besser. Indonesien plant, eine Zucht zu eröffnen, um möglichst viele dieser Tierchen zum Essen zu haben. Das könnte die Nahrungsprobleme der Indonesier ein für alle mal beenden.

Kritiker wenden zwar ein, dass Leoparden eine Gefahr für die Menschen dort darstellen könnten – dieses Risiko wird aber von Merkel als gering eingestuft, da ihr der Präsident persönlich zugesagt hatte, die Leoparden nicht auf Menschen loszulassen. Da der Präsident als Politiker einem besonderen Ehrlichkeits-Ehrenkodex (dem sogenannten Happy-Hippo-Eid) unterliegt, ist dieses Versprechen viel Wert. Auch die Angst der KFZ-Versicherungen vor der Pleite wegen der vielen drohenden Marderschäden weist Merkel als unbegründet zurück. Der Marder-Halter töte Autos, nicht der Marder, so ihre Argumentation.

Ein Kochbuch mit den besten Rezepten von Leoparden-Kanonenrohr-Ragout bis Marder-Ketten-Auflauf gibt es als kleines Geschenk oben drauf.

Um dem Problem der Wilderer Herr zu werden, ist die Bundesregierung sogar so freundlich und liefert gleich noch die passenden Schutz-Vorrichtungen, wie Panzer und Haubitzen.

Jetzt kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Auf gehts zum Urlaub nach Indonesien.

Das Konzept Hilfe zur Selbsthilfe funktioniert perfekt. Deshalb, im Namen der indonesischen Bevölkerung:

Danke, Frau Merkel! Vielen, vielen Dank!

Ich hoffe Sie erhalten bei der nächsten Wahl ihr wohl verdientes Ergebnis.

Herzlichst

Ihr Alien

Die Realität übertreibt

Ich hatte in einem früheren Artikel maßlos übertrieben. Dachte ich jedenfalls. Viel fehlt nicht mehr, und die Realität übertreibt mehr als ich.

Wie völlig geistesgestört muss man eigentlich sein, um A) Waffen für Kinder zu produzieren und B) diese als Eltern für die kleinen zu kaufen.

Die Nachricht, dass ein Fünfjähriger seine zweijährige Schwester mit seiner eigenen Waffe erschossen hat, kann eigentlich nur aus einem Paralleluniversum stammen – möchte man meinen. Aber in den USA ist scheinbar alles möglich.

Ich traue mich ja schon gar nicht mehr zu übertreiben. Wenn ich zum Beispiel sarkastisch vorschlagen würde, dem Schützen die Todesstrafe zu geben und außerdem Zweijährige zu bewaffnen, damit die sich gegen ihre fünfjährigen Brüder verteidigen können, gibt es wahrscheinlich wieder irgendwelche Gehirnamputierte, die das tatsächlich fordern würden.

Ich würde zu gerne wissen, welche Konsequenzen die betroffenen Eltern aus diesem Drama ziehen, aber vielleicht ist es besser, wenn ich das nicht weiß. Die Politik zieht nämlich gar keine. Alles bleibt, wie es ist – wieder mal. Bis zum nächsten Toten (in einer Stunde) und zum nächsten (in zwei Stunden) und zum nächsten (in drei Stunden).

Liebe Bürger dieser Erde,

ihr werdet erst frei sein, wenn ihr euch von euren Waffen trennt. Es erfordert Mut, seine Waffen abzulegen. Viel mehr, als sich zu bewaffnen.

Euer Alien