Texas will psychisch schwer Kranken hinrichten…

Alien:

Wer ist hier der Verbrecher?

Ursprünglich veröffentlicht auf Lancelot Armstrong Blog:

Scott Panetti

Scott Panetti soll am 3. Dezember sterben

Scott Panetti war mehrfach im Krankenhaus wegen seiner Schizophrenie, in den Jahren 1981 bis 1992. Als sich seine Frau von ihm trennte und mit der gemeinsamen dreijährigen Tochter zu den Eltern ging, um dort zu leben, rasierte er sich den Kopf kahl und zog eine Militäruniform an. Dann fuhr er zu den Eltern und erschoss diese.

Noch am gleichen Tag zog er einen Anzug an und stellte sich der Polizei. Bei seiner Aussage erklärte er, er wäre von “Sarge” (einer akustischen Halluzination) gesteuert worden, als er die Eltern tötete und eine göttliche Eingebung ihm sagte, dass die Opfer nicht leiden dürften. Als er das Haus verließ  hätten ihn Dämonen ausgelacht.

Panetti als Cowboy im Gerichtssaal
Obwohl sein Anwalt mitteilte, dass eine Kommunikation mit Penetti kaum möglich war, aufgrund seiner Halluzinationen, wurde Panetti 1995 der Prozess gemacht und zwar ohne einen Rechtsbeistand…

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Privates Staatsunternehmen von privaten Staatsdienern lahmgelegt

Mimimi, die bösen Lokführer streiken einfach. Dabei haben die doch so eine hohe Verantwortung. Die ganze Gesellschaft bricht zusammen, wenn die nicht fahren. Sie halten den Staat am Fahren. Aber Verbeamtung ist ja so teuer. Dann lieber eine Arschlochgesellschaft (AG) gründen und sich dann wundern, dass diese bösen Lokführer auch mitreden wollen.

Verkehrte Welt: Die lieben Arbeitgeber wollen die Lokführer ja mit Geld und Freizeit nur so überschütten, aber der Satan GDL-Chef  Weselsky kriegt den Hals nicht voll. Der will doch TATSÄCHLICH seine Mitglieder vertreten – und zwar alle und nicht nur die Lokführer – dieser raffgierige Egoist. Und das darf ja nicht sein, dass Leute für die gleiche Arbeit verschieden viel Geld bekommen, nur weil sie in einer anderen Gewerkschaft sind. Das zerstört ja den “sozialen Frieden” – so der Bahn-Vorstand. Das ist sicher DER Grund für die Blockadehaltung des Vorstandes, und nicht etwa der, dass sich dann eben mehr Zugbegleiter und weiteres Bahnpersonal der GDL anschließen, und dies der DB teuer zu stehen kommen würde.

Auf der anderen Seite labern Arbeitgeberverbände was von Solidarität. Die Lokführer dürfen doch nicht einfach die Gesellschaft kaputt-verlangsamen. Gleichzeitig erzählen uns die Arbeitgeber, dass trotz Bahnstreik alle Arbeitnehmer verpflichtet sind zur Arbeit zu kommen, da ihnen sonst der Lohn gekürzt wird. Boah, das ist echte Solidarität – ihr Arschnasen.

“Bahnreisende verärgert über GDL”. Klar, dass dem nächstliegenden die Schuld gegeben wird, und nicht den Verursachern an der Spitze. Was haben Kohl und CO. seit 20 Jahren gemacht: Die Bahn ist wichtig, um alles am Laufen zu halten? Privatisieren. Jeder braucht heutzutage Strom und ist ohne ziemlich verratzt? Privatisieren. Wasser? Solche Luxusgüter sollten auch möglichst viel Profit für möglichst wenige abwerfen. Etc.

Angeblich soll das ja für alle was bringen, wegen des WETTBEWERBS! Wettbewerb ist schön. Immer werden die strahlenden Gewinner gezeigt und bejubelt. Was vergessen wird: Keiner interessiert sich für die Verlierer, die jeder Wettbewerb mit sich bringt. Wenn ich bei einem Sportwettkampf verliere, ist das egal. Wenn ich im Wettbewerb des Lebens verliere, nicht.

Unsere Burnout-Gesellschaft hat sich den Preis für herausragende Leistungen im Leistungs-Leisten redlich verdient.

Ich überlege gerade, ob ich diese Gedankenschnipsel hier als 400. Post veröffentlichen soll, aber da ich ja offenbar eine sehr unpopuläre Meinung vertrete, könnte es vielleicht schöne Diskussionen geben, deshalb drücke ich jetzt Publizieren.

Eine Art Mahnwache…

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Ursprünglich veröffentlicht auf Freidenkerin's Weblog:
… fand heute auf dem Odeonsplatz statt:… … In Gedenken an die Opfer der Agenda 2010… … Die aus der sogenannten Agenda 2010 und der Hartz-IV-Gesetzgebung resultierende Armut und Entrechtung geht uns alle an… … Unter der Agenda 2010, vor allem der Hartz-IV-Gesetze, leiden nicht nur die…

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Differenzierungsfähigkeit

Zum Artikel “Der böse Islam?” wurde gerade folgender Kommentar geschrieben, der nicht in der Versenkung verschwinden soll, sondern der als abschreckendes Beispiel herhalten soll, warum dieser Artikel so notwendig war:

Alle Moslems sind Radikale. Sie messen einem nicht existierenden Überwesen namens Gott mehr Wert zu als einem Menschen. Daher bin ich sehr froh über die künstlich gezogenen Grenzen. Ich hätte sie gerne noch ein bisschen höher, damit die Moslems weiter in Ruhe auf ihrer Seite der Landkarte sterben können, anstatt ihren Terror auch noch in unsere westlichen Gesellschaften zu tragen. Sie hassen uns. Sie hassen die Hunde, sie hassen die Frauen, sie hassen die Schweine, sie hassen die Schwulen, sie hassen die Juden. Das einzige, wass sie lieben ist ihre beknackte Religion. Sie quälen ihr Schlachtvieh zu Tode und schneiden kleinen Babys ein Stück vom Pillemann ab. Deshalb: Kein EU-Beitritt der Türkei, keine Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien, Libyen oder den anderen islamischen Ländern, mehr Mittel für Frontex.

Mal abgesehen davon, dass alle theistischen Religionen Gott mehr Wert zu messen als dem Menschen und auch die Juden (die ja von ALLEN Moslems gehasst werden) Schweine als unrein ansehen, Tiere schächten und Jungen beschneiden, sind die von mir fett markierten Phrasen ein schönes Beispiel dafür, wie man mit haltlosen Verallgemeinerungen seine Dummheit zur Schau stellen kann.

Menschliche Schutzschilde

Diese Wortkombination sollte ein Kandidat für das Unwort des Jahres werden: Menschliche Schutzschilde.

Derjenige, der unschuldige Geiseln zerfetzt, wäscht sich die Hände in Unschuld, und schiebt die Schuld für die Toten zu 100 % auf die Geiselnehmer.

Was sollen denn die Kinder in Gaza zu diesem bekloppten Video sagen?

http://tapferimnirgendwo.com/2014/08/04/an-alle-kinder-in-gaza/

NIEMAND ist gezwungen, Raketen auf Unschuldige zu schießen. Wer das tut, hat die volle Verantwortung dafür zu tragen, und kann diese nicht abgeben und auch nicht Pilatus spielen.

Menschliche Schutzschilde. Trotz des Adjektivs – oder gerade deshalb – stellt diese Phrase eine Entmenschlichung der Opfer dar. Es sind keine Menschen mehr, sondern “Schutzschilde”. Schutzschilde darf, ja muss man ja zerstören.

Jeder, der die Raketen der Hamas so schrecklich findet wie ich, ist ein verlogener Heuchler, wenn er dieses Zerfetzen von Menschen und die Objektifizierung zu Schutzschilden noch verteidigt. Es ist keinen Deut besser.